Metzler European Smaller Companies/Class A-Fonds: 08/2020-Bericht, zyklische Werte leicht aufgestockt - Fondsanalyse


18.09.20 10:20
Metzler Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Ziel des Metzler European Smaller Companies/Class A-Fonds ist es, eine langfristige Wertsteigerung zu erzielen, so die Experten von Metzler Asset Management.

Um dies zu erreichen, investiere der Fonds diversifiziert überwiegend in europäische Aktien und aktienähnliche Wertpapiere. Der Schwerpunkt liege auf Unternehmen mit mittlerer bis niedriger Marktkapitalisierung (der Wert der ausgegebenen Anteile eines börsennotierten Unternehmens).

Die Kurse europäischer Nebenwerte seien im August weiter gestiegen, getrieben von der Hoffnung der Marktakteure auf eine sich normalisierende Wirtschaftslage nach den anfänglich schockartigen negativen Auswirkungen der Covid-19-Krise. Die Unterstützungsprogramme der Regierungen und Zentralbanken und die Hoffnung auf einen schon bald verfügbaren Impfstoff hätten die Märkte zusätzlich gestärkt. Obwohl die Ergebnisse der Unternehmen im zweiten Quartal stark von der aktuellen Krise beeinträchtigt worden seien, seien die meisten Zahlen im Schnitt besser ausgefallen als ursprünglich befürchtet. Nebenwerte hätten sich im Berichtsmonat im Durchschnitt um ca. 300 Basispunkte besser als Standardwerte entwickelt.

Nach einigen Monaten mit einer starken Outperformance schnitt unser Fonds im August schlechter ab als der Vergleichsindex, verursacht durch negative Stock-Picking-Ergebnisse und ungünstige Auswirkungen der Sektor- und Stil-Rotation, die seit einigen Wochen im Gang ist, so die Experten von Metzler Asset Management. Bei den Gewinnern der Vormonate habe ein regelrechter Ausverkauf stattgefunden, um Anteile an risikoreicheren Firmen mit zyklischerem Geschäftsverlauf zu kaufen, die generell in dem Fonds unterrepräsentiert seien.

Die Experten von Metzler Asset Management hätten im abgelaufenen Monat das Gewicht von zyklischen Werten im Portfolio leicht aufgestockt, allerdings weiterhin mit klarem Fokus auf Unternehmen mit qualitativ guten Geschäftsmodellen, soliden Bilanzen und nicht zu hoher Bewertung. Dagegen hätten sie einige der sehr gut gelaufenen Positionen verkauft oder sie reduziert. So hätten sie sich nach jeweils starker Performance von der restlichen Beteiligung an HelloFresh (Kochboxen, Deutschland) getrennt und ihre Positionen in Indutrade (Industrieholding, Schweden), Dechra Pharmaceuticals (Veterinärprodukte, Großbritannien) und VAT Group (Halbleiterausrüstung, Schweiz) verringert.

Neue Positionen im Fonds seien Trelleborg (Industrie) und Addlife (Medizintechnik) aus Schweden sowie der Baustoffkonzern Wienerberger aus Österreich. (Stand vom 31.08.2020) (18.09.2020/fc/a/f)





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