Frankfurter Fondshandel Umsätze ziehen an
24.08.10 16:13
Deutsche Börse AG
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Das Geschäft mit aktiv verwalteten Fonds belebt sich spürbar, so die Deutsche Börse AG.
Die gute Konjunktur in Deutschland wecke bei vielen Anlegern wieder die Kauflaune. Dennoch könne nach Ansicht Frank Wöllnitz' von ICF Kursmakler die gute Entwicklung hierzulande die Angst vor dem Einbruch der US-Konjunktur nicht auffangen: "Manch eine Verkaufsorder hat hier ihren Grund." Die Schwäche der USA, die Unsicherheiten in Südeuropa und die abgebremste Entwicklung der chinesischen Märkte hätten so auch den DAX beeinflusst. "Das ist schade, der eigentlich starke Index hat die 200-Tage-Linie nicht gehalten. Jetzt geht es erst mal runter", erwarte der Spezialist.
Ein allgemeines Licht auf die Lage aktiv verwalteter Fonds gebe eine heute veröffentlichte Untersuchung des Investmenthauses Lupus Alpha zum Thema Absolute Return-Fonds. Demnach sei das Investitionsvolumen in diesem Bereich wieder deutlich gestiegen, seit Juni 2007 erstmals wieder auf 20,9 Milliarden Euro. An der Börse rege gehandelt würden in jüngster Zeit offene Immobilienfonds, berichte Wöllnitz: "Hier gibt es eine Konsolidierungstendenz auf niedrigem Niveau." Tendenziell gekauft worden seien auch wieder Rentenfonds wie der Allianz PIMCO Internationaler Rentenfonds (ISIN DE0008475054 / WKN 847505).
Die wichtigen internationalen Aktienindices hätten in der abgelaufenen Handelswoche schwächer tendiert, verantwortlich dafür seien schwache US-Makrozahlen gewesen, erläutere Anja Deisenroth-Boström von der Baader Bank. Auf der Verkaufsseite gelegen hätten im börslichen Handel in den vergangenen Börsentagen Papiere des in internationale Werte investierenden DWS Top Dividende (ISIN DE0009848119 / WKN 984811). Aus ihren Depots geräumt hätten einige Investoren ebenfalls den M&G Global Basics Fund A (ISIN GB0030932676 / WKN 797735), der vornehmlich auf Unternehmensaktien der Grundstoffindustrie setze.
Steigende Umsätze im Vergleich zur Vorwoche habe die Spezialistin bei Fondsanlagen in asiatische Aktien beobachten können. Gekauft worden seien Papiere des First State Greater China Growth Fund (ISIN GB0033874107 / WKN A0BKZB), der in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere von Unternehmen aus der Volksrepublik China, Hongkong bzw. Taiwan investiere. Ebenfalls auf der Einkaufsliste einiger Anleger habe der im pazifisch-asiatischen Raum anlegende DJE - Asien High Dividend P (EUR) (ISIN LU0374456654 / WKN A0Q5KZ) gestanden. Verkäufe wären bei den beiden viel gehandelten Baring Hong Kong China Funds in Euro und US-Dollar (ISIN IE0000829238 / WKN 972840, ISIN IE0004866889 / WKN 933583) dominant gewesen - zumindest an der Börse, gleiches beim Aktienfonds DWS Top 50 Asien (ISIN DE0009769760 / WKN 976976).
Nicht nur Anlagen in China, sondern auch ein in indonesische Wertpapiere engagierter Fonds hätten laut Wöllnitz diese Woche in der Anlegergunst gestanden, der Fidelity Funds - Indonesia Fund (ISIN LU0055114457 / WKN 974129). "Der Fonds versucht sich die steigende Liberalisierung der Wirtschaft zu Nutze zu machen", meine der Fondsspezialist, "dabei ist die Marktlage nicht vorhersagbar". Insgesamt beobachte Wöllnitz aber im Präsenzhandel einen leichten Verkaufsüberhang bei Schwellenländerengagements und nenne Beispiele wie den DWS Invest BRIC Plus (ISIN LU0210301635 / WKN A0DP7P), der in Brasilien, Russland, Indien und China anlege sowie den in Mittel- und Südamerika aktiven BGF Latin American Fund (ISIN LU0072463663 / WKN 987139).
Besonderes Interesse gelte in dieser Woche einigen Rohstofffonds. Wöllnitz melde Käufe beim Pioneer Investments Aktien Rohstoffe (ISIN DE0009779884 / WKN 977988), der ausschließlich in Aktien investiere und sich dabei dicht am Morgan Stanley Commodity Related Equity-Index orientiere. Die Baader Bank berichte von größerem Interesse an einem Aktienfonds für Gold, Edelmetalle und -steine, dem Falcon Gold Equity Fund (ISIN CH0002783535 / WKN 972376). (24.08.2010/fc/a/f)
Die gute Konjunktur in Deutschland wecke bei vielen Anlegern wieder die Kauflaune. Dennoch könne nach Ansicht Frank Wöllnitz' von ICF Kursmakler die gute Entwicklung hierzulande die Angst vor dem Einbruch der US-Konjunktur nicht auffangen: "Manch eine Verkaufsorder hat hier ihren Grund." Die Schwäche der USA, die Unsicherheiten in Südeuropa und die abgebremste Entwicklung der chinesischen Märkte hätten so auch den DAX beeinflusst. "Das ist schade, der eigentlich starke Index hat die 200-Tage-Linie nicht gehalten. Jetzt geht es erst mal runter", erwarte der Spezialist.
Ein allgemeines Licht auf die Lage aktiv verwalteter Fonds gebe eine heute veröffentlichte Untersuchung des Investmenthauses Lupus Alpha zum Thema Absolute Return-Fonds. Demnach sei das Investitionsvolumen in diesem Bereich wieder deutlich gestiegen, seit Juni 2007 erstmals wieder auf 20,9 Milliarden Euro. An der Börse rege gehandelt würden in jüngster Zeit offene Immobilienfonds, berichte Wöllnitz: "Hier gibt es eine Konsolidierungstendenz auf niedrigem Niveau." Tendenziell gekauft worden seien auch wieder Rentenfonds wie der Allianz PIMCO Internationaler Rentenfonds (ISIN DE0008475054 / WKN 847505).
Steigende Umsätze im Vergleich zur Vorwoche habe die Spezialistin bei Fondsanlagen in asiatische Aktien beobachten können. Gekauft worden seien Papiere des First State Greater China Growth Fund (ISIN GB0033874107 / WKN A0BKZB), der in Aktien und aktienähnliche Wertpapiere von Unternehmen aus der Volksrepublik China, Hongkong bzw. Taiwan investiere. Ebenfalls auf der Einkaufsliste einiger Anleger habe der im pazifisch-asiatischen Raum anlegende DJE - Asien High Dividend P (EUR) (ISIN LU0374456654 / WKN A0Q5KZ) gestanden. Verkäufe wären bei den beiden viel gehandelten Baring Hong Kong China Funds in Euro und US-Dollar (ISIN IE0000829238 / WKN 972840, ISIN IE0004866889 / WKN 933583) dominant gewesen - zumindest an der Börse, gleiches beim Aktienfonds DWS Top 50 Asien (ISIN DE0009769760 / WKN 976976).
Nicht nur Anlagen in China, sondern auch ein in indonesische Wertpapiere engagierter Fonds hätten laut Wöllnitz diese Woche in der Anlegergunst gestanden, der Fidelity Funds - Indonesia Fund (ISIN LU0055114457 / WKN 974129). "Der Fonds versucht sich die steigende Liberalisierung der Wirtschaft zu Nutze zu machen", meine der Fondsspezialist, "dabei ist die Marktlage nicht vorhersagbar". Insgesamt beobachte Wöllnitz aber im Präsenzhandel einen leichten Verkaufsüberhang bei Schwellenländerengagements und nenne Beispiele wie den DWS Invest BRIC Plus (ISIN LU0210301635 / WKN A0DP7P), der in Brasilien, Russland, Indien und China anlege sowie den in Mittel- und Südamerika aktiven BGF Latin American Fund (ISIN LU0072463663 / WKN 987139).
Besonderes Interesse gelte in dieser Woche einigen Rohstofffonds. Wöllnitz melde Käufe beim Pioneer Investments Aktien Rohstoffe (ISIN DE0009779884 / WKN 977988), der ausschließlich in Aktien investiere und sich dabei dicht am Morgan Stanley Commodity Related Equity-Index orientiere. Die Baader Bank berichte von größerem Interesse an einem Aktienfonds für Gold, Edelmetalle und -steine, dem Falcon Gold Equity Fund (ISIN CH0002783535 / WKN 972376). (24.08.2010/fc/a/f)
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| 43,48 € | 43,46 € | - € | 0,00% | 06.02./00:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008475054 | 847505 | 44,52 € | 37,58 € | |




