FRAM Capital Skandinavien-Fonds: 02/2020-Bericht, Wertminderung von 1,3% - Fondsanalyse


26.03.20 10:00
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Das Ziel des FRAM Capital Skandinavien ist, im Rahmen einer aktiven Strategie einen möglichst hohen Kapitalzuwachs zu erreichen, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Fonds werde aktiv gemanagt. Die Aktienauswahl erfolge diskretionär anhand folgender Strategie: Um dies zu erreichen, verfolge der Fonds einen vermögensverwaltenden Ansatz. Der Fonds investiere zu mindestens 51% in Aktien, deren Emittenten ihren Hauptsitz in Skandinavien (Island, Norwegen, Dänemark, Schweden oder Finnland) hätten. Innerhalb dieser Region gebe es keinerlei Restriktionen in Bezug auf Sektoren oder Unternehmensgrößen.

Der Februar sei geprägt gewesen von der Sorge vor einer unkontrollierten Ausbreitung des Coronavirus und entsprechenden Folgen für das globale Wirtschaftswachstum. Der Ölpreis (Nordseesorte Brent) habe sich im Februar um 7,5% verbilligt, was auch die Norwegerkrone und den norwegischen Aktienmarkt besonders belastet habe. Die Norwegerkrone habe gegenüber dem Euro im Februar 1,6% an Wert verloren, während die Schwedenkrone im gleichen Zeitraum um 0,7% habe zulegen können.

Im Februar hätten sich die Indices der skandinavischen Märkte von -4,5% (Kopenhagen) bis -9,2% (Oslo) bewegt, der Carnegie Small Cap Index habe 7,8% verloren. Der FRAM Capital Skandinavien R habe im Februar um 1,3% nachgegeben.

Die beiden Positionen im Fonds, die die größten Kursverluste im Februar zu verzeichnen gehabt hätten, seien NRC (-43%) und Polarcus (-28%) gewesen. NRC (Schieneninfrastruktur) habe eine Wertberichtigung bei bestehenden Projekten gehabt und eine überraschende Kapitalerhöhung durchgeführt - beides habe den Kurs belastet. Polarcus sei im allgemeinen negativen Trend der Ölserviceaktien gesunken. Bei NRC nähmen die Experten von Aramea Asset Management eine abwartende Haltung ein und bei Polarcus hätten sie im Februar bereits die Position verringert.

Die beiden besten Positionen im Fonds seien Boozt (+14%) und Stockmann (+13%) gewesen. Beide Unternehmen hätten mit ihren Quartalszahlen überzeugen können, die über den Konsensusschätzungen gelegen hätten. Bei Boozt (Onlinehändler Schweden) hätten die Experten von Aramea Asset Management die Position vergrößert, da sie weiteres Re-Ratingpotenzial sähen.

Die Märkte seien aktuell fokussiert auf die Auswirkungen des Coronavirus und dies erhöhe die Schwankungsanfälligkeit. Die Experten von Aramea Asset Management würden ihren risikokontrollierten Ansatz weiter beibehalten. (Stand vom 28.02.2020) (26.03.2020/fc/a/f)





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