Echiquier World Equity Growth-Fonds: Es wäre ein großer Fehler, wenn die EZB die Geldpolitik zu bald straffen würde


18.04.18 15:30
La Financière de l´Echiquier

Paris (www.fondscheck.de) - Anlässlich der aktuellen Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Washington schreibt David Ross, Fondsmanager des Echiquier World Equity Growth von La Financière de L’Echiquier (LFDE), dass es dringend an der Zeit sei, die aktuelle Periode des wirtschaftlichen Wachstums und der Stabilität zu nutzen, um notwendige Reformen anzugehen.

Im Hinblick auf die Haushaltsdefizite stehe insbesondere die Fiskalpolitik im Fokus. "Die Prognosen sagen voraus, dass sich die weltwirtschaftliche Entwicklung ab 2020 verlangsamen könnte und dann wird es zu spät sein", so Ross.

Als zweites Thema sei es am ersten Tag der Frühjahrstagung um die fehlende Inflation in der Eurozone und das scheinbare Versagen der Geldpolitik gegangen. Die lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) habe zwar die Arbeitslosigkeit wirksam gesenkt, aber die Verknappung am Arbeitsmarkt habe nicht zu Lohnsteigerungen und einer steigenden Inflation geführt. Als Begründung sei angegeben worden, dass in der Eurozone vor allem kleinere Unternehmen operieren würden, die nur schwer höhere Lohnkosten schultern könnten.

Auch der größere Einfluss der Gewerkschaften, die vor allem auf langfristige Arbeitsverhältnisse setzen würden, habe eher zu einem Verharren geführt, wodurch die Inflationsrate hinter den Zielen zurückbleibe. "Die Schlussfolgerung lautet, dass die Geldpolitik eben nicht vorm Scheitern steht und es ein großer Fehler wäre, wenn die EZB die Geldpolitik zu bald straffen würde", so das Fazit von David Ross. (18.04.2018/fc/a/f)




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