Echiquier Artificial Intelligence-Fonds: Vom gewaltigen Wachstumspotenzial der neuen Märkte profitieren


11.07.19 11:00
La Financière de l´Echiquier

Paris (www.fondscheck.de) - Stellen wir uns vor, wir seien bereits in der Welt des Jahres 2054 angelangt, die der US-amerikanische Science-Fiction-Autor Philip K. Dick in seinem Buch "Der Minderheiten-Bericht" (The Minority Report) beschreibt: selbstfahrende Autos, voraussagende Algorithmen, Mensch-Maschine-Schnittstellen gehören zur Realität. Alle diese Entwicklungen, die zu tiefgreifenden Veränderungen führen, sind aber schon jetzt auf dem Weg, so Olivier de Berranger, Chief Investment Officer bei LFDE - La Financière de l'Echiquier, in seinem aktuellen Anlegerbrief.

Erstmals in der Geschichte entwickle sich die technische Realität schneller, als wir es uns vorstellen könnten. Willkommen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI), einer aufregenden technologischen Revolution, die genauso viele Hoffnungen wie Ängste schüre, aber mit Sicherheit niemanden unberührt lasse.

Von der Medizin bis zur Landwirtschaft, vom Auto bis zur Kunst: An Algorithmen führe kein Weg mehr vorbei. Sogar in die kreative Welt hätten künstliche Intelligenzen mittlerweile Einzug gehalten (eine japanische Kommunikationsagentur etwa habe sich seinen Artdirector aus KI erschaffen), sie würden Musikstücke komponieren und Drehbücher schreiben. Die künftigen Einsatzmöglichkeiten von KI seien unendlich, und ihr unaufhaltsamer Aufschwung habe gerade erst begonnen. Wir würden weiter an diesem außergewöhnlichen Abenteuer teilnehmen, zwar mit Bedacht, aber auch mit einer guten Portion Optimismus.

Ungeachtet gewisser Befürchtungen, dass künstliche Intelligenz die Kontrolle über die Menschen übernehmen könnte, trage sie in manchen Ländern schon maßgeblich zur medizinischen Versorgung bei. Vor allem in China, wo es Allgemeinmediziner, wie wir sie kennen würden, nicht gebe. Daher würden sich Chinesen im Bedarfsfall direkt an eine Notaufnahme wenden, vorzugsweise in einem der besten Krankenhäuser des Landes der Versorgungsstufe III. Das seien knapp 8 Prozent aller chinesischen Krankenhäuser, die aber 50 Prozent der Patienten behandeln würden. Daher würden sich durchschnittliche Wartezeiten von drei Stunden für eine Behandlung ergeben, die wiederum im Schnitt kaum mehr als acht Minuten dauere. Der Zugang zu medizinischer Versorgung wäre ohne weitreichende technologische Unterstützung eine nicht zu bewältigende Herausforderung in einem Land, in dem 4.800 Ärzte auf eine Million Einwohner kämen (verglichen mit 12.000 Ärzten in den USA).

Das chinesische Unternehmen Ping An Healthcare & Technology habe daher eine Anwendung für die Tele-Konsultation, "Good Doctor", lanciert. Auf dieser medizinischen Dienstleistungsplattform würden zunächst mithilfe von KI sämtliche Patientendaten erfasst - angefangen bei der Identität bis hin zu den Symptomen -, um festzustellen was dem Patienten fehle, bevor ein Arzt aus Fleisch und Blut übernehme. Mit den 500.000 Konsultationen, die die Plattform täglich registriere, könne die KI sogar selbst Diagnosen stellen, die anschließend von einem menschlichen Arzt bestätigt würden. Danach könnten digitale Rezepte auf derselben Plattform ausgestellt werden, um mit einem Klick Medikamente für die Lieferung am gleichen Tag zu bestellen.

Jeden Monat hätten mehr als 265 Millionen Nutzer Zugriff auf diese Lösung, die sich in die Entwicklung eines neuen Ökosystems eingliedere. Ping möchte mit Good Doctor in ein integriertes Angebot aus Krankenversicherung und Behandlungsleistungen für alle medizinischen Situationen schaffen. Die Telemedizin (E-Health) sei somit keine Fiktion mehr, sondern Realität in einem Land, das mit am massivsten in die künstliche Intelligenz investiere und das überquillt vor unternehmerischen Abenteuern, die die großen Erfolge von morgen begründen würden. Sie zu erkennen, sei eine spannende Angelegenheit in einer Welt, die sich im Eiltempo drehe und in der es wichtig sei, sich den einen oder anderen Vorsprung zu erarbeiten.

Für Investoren gehe es darum, die Unternehmen zu identifizieren, die es uns schon heute ermöglichen würden, vom gewaltigen Wachstumspotenzial der neuen Märkte zu profitieren. Das sei die Richtlinie für den Echiquier Artificial Intelligence, dessen Fondsmanagement überall auf der Welt auf der Suche nach innovativen Projekten sei. Mit einer Jahresrendite von 11,3 Prozent seit seiner Auflegung am 20. Juni 2018 (verglichen mit 6,7% für den Vergleichsindex MSCI WORLD NR EUR) und von 29,5 Prozent seit Jahresbeginn (im Vergleich zu 17,4% für den Index) werde der Fonds seiner Aufgabe als performancestarker Pionier mehr als gerecht. (Ausgabe Juli 2019) (11.07.2019/fc/a/f)





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