Deka-EuropaBond TF-Fonds: 04/2020-Bericht, positive Wertentwicklung im April Fondsanalyse


22.05.20 10:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management des Deka-EuropaBond TF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in Anleihen von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Der Fonds nutze die Anlagechancen sowohl von Staats- und Unternehmensanleihen als auch von besicherten verzinslichen Wertpapieren (z.B. Pfandbriefen).

Neben Anleihen in Hartwährung (vornehmlich Euro) könnten auch verzinsliche Wertpapiere in lokaler Währung erworben werden.

Der Deka-EuropaBond habe im April eine positive Wertentwicklung verzeichnet. Dabei sei vor allem die Spreadpositionierung der Performance zuträglich gewesen. Der Fonds habe im Laufe des Monats die defensive Spreadausrichtung über attraktiv gepreiste Neuemissionen sowie das Schließen von CDS in eine offensive Spreadausrichtung gedreht. Auch das Durationsmanagement (Zinsbindungsdauer)sowie die Kurvenpositionierung habe Performance gebracht. Auf der Währungsseite habe der Fonds durch seine Zurückhaltung in Türkischer Lira sowie der Akzentuierung von Norwegischer Krone und US-Dollar gewinnen können.

Die Corona-Pandemie habe im April wie bereits im Vormonat das Geschehen an den internationalen Finanzmärkten bestimmt. Während die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus im März für einen historischen Kurseinbruch bei den Risikoanlagen gesorgt habe, hätten außerordentliche Stabilisierungsmaßnahmen von Zentralbanken und Regierungen im Berichtsmonat die Investoren etwas beruhigen können. Die Notierungen von Dividendentiteln und Hochzinsanleihen hätten sich spürbar von ihren Vormonatsverlusten erholt. Aufgrund negativer Wirtschaftsaussichten sei die Kauflaune der Anleger allerdings gedämpft geblieben. Das düstere Konjunkturbild habe sich sowohl in dramatischen Einbrüchen bei Stimmungsindikatoren als auch bereits in den ersten schwachen realwirtschaftlichen Daten gezeigt. So sei das Bruttoinlandsprodukt in den USA im ersten Quartal 2020 auf das Jahr hochgerechnet um 4,8% und im Euroland um 3,8% gesunken. Angesichts einer tiefen Rezession und steigender Ausfallraten seien die Risikoprämien im Vergleich zum Vorkrisenniveau deutlich erhöht geblieben. Trotz eines bedeutenden Rückgangs im Monatsverlauf hätten sich die Renditeaufschläge bei globalen hochverzinslichen Unternehmensanleihen und Hartwährungsemissionen aus den Schwellenländern zuletzt rund 50% über dem Niveau vom Ende Februar bewegt.

Unternehmensanleihen guter Bonität hätten im April ebenfalls kräftige Kursgewinne erzielen können. Sie seien neben einer insgesamt starken Nachfrage von privaten und institutionellen Investoren durch direkte Käufe insbesondere seitens der Europäischen Zentralbank und der FED unterstützt worden. Kaufprogramme von Zentralbanken hätten auch bei Staatsanleihen für leicht rückläufige Renditen gesorgt. Entgegen dem allgemeinen Trend hätten Emissionen europäischer Peripheriestaaten einen gewissen Renditeanstieg verzeichnet. Vor dem Hintergrund einer starken Belastung öffentlicher Haushalte in Italien durch die Corona-Krise hätten italienische Staatspapiere erneut Kursverluste hinnehmen müssen. (22.05.2020/fc/a/f)






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