Deka-BasisStrategie Renten CF-Fonds: 03/2018-Bericht, negatives Monatsergebnis - Fondsanalyse


13.04.18 12:30
Deka Investment

München (www.fondscheck.de) - Das Management der Deka-BasisStrategie Renten CF verfolgt die Strategie, überwiegend in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus ganz Europa zu investieren, so die Experten von Deka Investment.

Neben Investitionen in verzinsliche Wertpapiere von Ausstellern aus dem Euroraum sowie aus den übrigen Ländern Westeuropas könnten auch Investitionen in Anleihen aus Zentral- und Osteuropa getätigt werden.

Die Investitionen würden vorrangig in Euro und in anderen europäischen Währungen erfolgen. Mindestens 75% der Anlagen würden auf Euro lauten oder seien gegenüber dem Euro währungsgesichert. Darüber hinaus könnten auch Anlagen in globale Fremdwährungen erfolgen.

Die Anlagen würden überwiegend in Staats- und Unternehmensanleihen sowie in besicherten, verzinslichen Wertpapieren, z.B. Pfandbriefen erfolgen. Es würden nur Wertpapiere erworben, die selbst oder deren Aussteller eine gute bis sehr gute Schuldnerqualität (Investmentgrade-Rating) aufweisen würden.

Der Fonds Deka-BasisStrategie Renten habe den März mit einem negativen Monatsergebnis abgeschlossen. Insbesondere Spread-Produkte wie Unternehmensanleihen hätten unter der gestiegenen Unsicherheit bezüglich der US-Handelspolitik gelitten. Zinsseitig habe die US-Notenbank im Fokus gestanden, die die Leitzinsen um 25 Basispunkte erhöht habe. Die durchschnittliche Zinsbindungsdauer (Duration) des Portfolios sei im März in etwa auf dem Vormonatsniveau gehalten worden. Hauptperformancetreiber sei eine deutliche Ausweitung der Spreads bei Unternehmensanleihen gewesen.

An Neuemissionen habe der Fonds selektiv teilgenommen. Die Quote an Anleihen, die in Britischen Pfund und US-Dollar notiert hätten, sei konstant gehalten worden, wobei die Fremdwährungskomponente weitgehend gegen Euro abgesichert worden sei.

Die Zentralbankentscheidungen seien im März sowohl in den USA als auch im Euroraum wenig überraschend ausgefallen. So habe die US-Notenbank (FED) ihr Leitzinsband erwartungsgemäß um 25 Basispunkte auf 1,50% bis 1,75% angehoben. Der neue FED-Chef Jerome Powell habe dabei betont, dass der bisherige Kurs einer vorsichtigen geldpolitischen Normalisierung fortgesetzt werde.

Die Europäische Zentralbank (EZB) habe an ihrem geldpolitischen Kurs ebenfalls festgehalten. Lediglich den Hinweis auf die Bereitschaft, falls erforderlich, ihr Wertpapierankaufsprogramm auszuweiten, habe die EZB aus ihrer Pressemitteilung gestrichen. Die Euro-Währungshüter hätten erneut unterstrichen, dass die Leitzinsen weit über das Ende der Nettowertpapierkäufe hinaus auf dem derzeitigen Niveau unverändert bleiben würden. Die Angst vor einem raschen Anstieg des Zinsniveaus in den wichtigsten Währungsräumen der Welt, der den globalen Konjunkturaufschwung beenden könnte, habe sich vor diesem Hintergrund etwas abgeschwächt.

In den Fokus der Investoren sei dagegen die von den protektionistischen US-Maßnahmen ausgehende Gefahr von Handelskriegen gerückt. Insbesondere der drohende Handelsstreit zwischen den USA und China habe bei den Marktteilnehmern für Unbehagen gesorgt.

In diesem Umfeld habe sich die Stimmung in der europäischen Wirtschaft leicht eingetrübt, die Stimmungsindikatoren hätten sich jedoch weiterhin klar im Wachstumsbereich bewegt. Unternehmensberichte hätten in Bezug auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung ebenfalls ein insgesamt erfreuliches Bild gezeichnet, auch wenn vereinzelte negative Nachrichten wie der Datenskandal rund um den Internetriesen Facebook für Bewegung in der jeweiligen Branche gesorgt hätten.

Unter dem Strich seien die Anleger bei ihren Risikopositionen im Berichtsmonat zurückhaltend geblieben, was rückläufige Aktiennotierungen und Ausweitung von Risikoprämien an den Kreditmärkten nach sich gezogen habe. Demgegenüber seien die Renditen von den als sicher geltenden Bundesanleihen und US-Treasuries überwiegend zurückgegangen. Der US-Dollar habe versus Euro leicht abgewertet. (13.04.2018/fc/a/f)





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