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CRB-Index: 200er-Marke - make or break


11.01.17 15:54
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.fondscheck.de) - Nachdem das Rohstoffbarometer zu Jahresbeginn 2016 noch einmal neue Verlaufstiefs (155 Punkte) verkraften musste, folgte im weiteren Jahresverlauf zumindest der Bruch des steilen Abwärtstrends seit Sommer 2014, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt zum CRB Index.

Zu der sich bessernden Ausgangslage würden auch die quantitativen Indikatoren beitragen. Hervorheben möchten die Analysten in diesem Zusammenhang das 2016 erfolgte Kaufsignal seitens des MACD. Das positive Schnittmuster des Trendfolgers sei dabei sogar auf niedrigerem Niveau als das Pendant von 2009 entstanden.

Darüber hinaus liege im Verlauf des RSI eine Bodenbildung vor. Was aus charttechnischer Sicht allerdings noch fehle, sei ein Sprung über die Widerstandszone bei rund 200 Punkten. Neben den jüngsten beiden Verlaufshochs bei 196/97 Punkten speise sich diese aus dem 2009er-Tief bei 200 Punkten. Gelinge der skizzierte Befreiungsschlag, dann ergebe sich deutliches Anschlusspotenzial bis rund 230 Indexzähler. Auf diesem Niveau bilde die 38-Monats-Linie (akt. bei 228 Punkten) zusammen mit der 23,6%-Korrektur des gesamten Baisseimpulses seit 2008 (230 Punkte), dem Abwärtstrend seit 2008 (akt. bei 232 Punkten) sowie dem Jahreshoch von 2015 bei 234 Punkten ein markantes Barrierenbündel. (11.01.2017/fc/a/m)