Aramea Rendite Plus A-Fonds: 01/2021-Bericht, Wertzuwachs von 0,41% - Fondsanalyse


23.02.21 09:30
Aramea Asset Management

Hamburg (www.fondscheck.de) - Die Anlagestrategie des Aramea Rendite Plus A soll durch die gezielte Auswahl von verzinslichen und sonstigen Anlageinstrumenten umgesetzt werden, so die Experten von Aramea Asset Management.

Der Schwerpunkt der Anlage solle auf in Euro ausgestellten Nachranganleihen und Genussscheinen liegen. Anlagen in Fremdwährungen könnten vorgenommen werden.

Der Markt für Nachranganleihen sei im Januar geprägt gewesen von der schwankenden Nachrichtenlage zur COVID-19-Pandemie und dem globalen Fortschritt der Impfungen. Unsicherheit und Zuversicht hinsichtlich der wirtschaftlichen Entwicklung hätten sich abgewechselt. Langsam sei nun auch die Berichtssaison gestartet und das Anlegerinteresse habe sich auf die Ausblicke der Unternehmen gerichtet. Per Saldo hätten Bankenanleihen die Nulllinie halten können, während Titel von Industrieunternehmen und Versicherungen von Investoren gemieden worden seien. Die Aktivität am Primärmarkt sei dennoch hoch geblieben und die zahlreichen Neuemissionen hätten auf rege Nachfrage getroffen. Die Unternehmen hätten nach wie vor das günstige Marktumfeld genutzt, um ihre Liquiditätspolster zu erhöhen und ihre Verschuldung neu zu ordnen.

Entwicklung lboxx-Indices Nachranganleihen / Jan. 2021
Banken / 0,01%
Versicherung / -0,58%
Industrieunternehmen / -0,17%

Im Januar habe sich die Wertentwicklung des Aramea Rendite Plus auf 0,41% belaufen. Die überdurchschnittliche Performance des Fonds sei vor allem auf die Kursentwicklung bei Nachranganleihen von Banken zurückzuführen. Diese Papiere, die den zur Strategie gehörenden regulatorischen Veränderungen ausgesetzt seien, hätten den größten positiven Wertbeitrag geliefert. Es zeige sich, dass Banken trotz aller Unsicherheiten in Bezug auf COVID-19 weiterhin bestrebt seien, ihre Bilanzen zu bereinigen und gemäß der "Neuen Welt" (Basel III/CRR2/MREL) zu strukturieren.

Das Fondsmanagement habe auch in diesem Monat von daraus entstehenden Sondersituationen partizipieren können. So habe der Fonds von der sehr positiven Kursentwicklung der DZ BANK-Anleihen alten Formates profitiert, nachdem der Emittent diese aus regulatorischen Gründen gekündigt habe. Solche Kursgewinne könnten völlig unabhängig von der Marktentwicklung vereinnahmt werden. Die von der DZ BANK ausgesprochenen Kündigungen hätten auch Signalwirkung für Anleihen alten Formates anderer Bankhäuser, deren Kursnotierungen angezogen hätten. Schon im vierten Quartal habe das Fondsmanagement begonnen, den Anteil an regulatorischen Ideen bei Financials zu erhöhen, basierend auf Veröffentlichungen der EBA zur bilanziellen Behandlung von Nachranganleihen alten Formats.

Das Fondsmanagement habe darüber hinaus damit begonnen, die attraktiven Bewertungen von US-amerikanischen Bankanleihen zu nutzen und Positionen aufzubauen. Ein Beispiel dafür sei ein Perpetual Floater von Goldman Sachs mit einem Mindestkupon (Floor) von 4%, welcher unter par handle. Trotz Währungsabsicherungskosten werde es zunehmend interessant in solche Titel mit attraktiven Kupons zu investieren, zumal US-amerikanische Banken häufig eine höhere Profitabilität und Kreditqualität als europäische Banken aufweisen würden.

Das Management habe im vergangenen Monat wieder an zahlreichen virtuellen Konferenzen teilgenommen und mit diversen Emittenten im Austausch gestanden. Ein großer Fokus sei vor allem auf die Qualität der Kreditbücher und die Bilanzstruktur in Bezug auf begebene Nachranganleihen gelegt worden. Daraus hätten sich wertvolle Impulse und Erkenntnisse ergeben, die die verfolgte Strategie untermauert und geschärft hätten. (Stand vom 31.01.2021) (23.02.2021/fc/a/f)






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