Uranium Miners ETF soll in Europa notiert werden, um Anlegern ein Engagement im Kernenergiesektor zu ermöglichen


05.05.22 14:40
HANetf Ltd.

London (www.fondscheck.de) - HANetf, Europas erster White-Label-ETF-Emittent, listet den Sprott Uranium Miners UCITS ETF (ISIN IE0005YK6564 / WKN A3DJZY) an der Deutschen Börse, so HANetf Limited in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Der ETF wird auch in vielen weiteren europäischen Ländern zum Vertrieb zugelassen.

Der ETF zielt darauf ab, Anleger am potenziellen Wachstum der Nachfrage nach Kernenergie und Uran teilhaben zu lassen. Dazu verfolgt der Fonds den North Shore Sprott Uranium Miners Index. Dieser Index wird Unternehmen umfassen, die in der Uranindustrie tätig sind und den Abbau, die Exploration, die Entwicklung und die Produktion von Uran umfassen. Der ETF darf auch in Unternehmen investieren, die physisches Uran, Uranlizenzgebühren oder andere Vermögenswerte außerhalb des Bergbaus halten. Sprott ist Experte im Uranbereich und beaufsichtigt einen in den USA notierten ETF mit rund 1,5 Mrd. USD an verwaltetem Vermögen und einen physischen UranTrust mit über 3 Mrd. USD.

Kernenergie bleibt in Deutschland und vielen anderen Ländern ein umstrittenes Thema. Es gibt jedoch mehrere Gründe zu der Annahme, dass die Kernenergieerzeugung in den kommenden Jahren zunehmen wird, was möglicherweise Rückenwind für Uranminenaktien liefern wird.

Nach dem Krieg in der Ukraine versuchen die europäischen Regierungen, ihre Abhängigkeit von russischen Energieimporten zu verringern. Deutschland hat Pläne, die Einfuhr von russischem Öl und Gas schließlich vollständig einzustellen, wobei die Ölimporte bis Ende dieses Jahres schrittweise eingestellt werden sollen.

Da die EU derzeit 45% ihres Erdgases von Russland bezieht, benötigt Europa dringend neue Energiequellen. Während Deutschland weiterhin gegen die Entscheidung für Kernenergie ist, suchen andere Länder nach Kernenergie, um die Lücke zu schließen.

Die zunehmende Erzeugung von Kernenergie wird wahrscheinlich auch durch Bedenken hinsichtlich des Klimawandels vorangetrieben. Kernenergie verursacht im Vergleich zu allen anderen Energieformen die wenigsten CO2-Emissionen. Die Kernkraft erzeugt derzeit 10% der weltweiten Stromversorgung, aber mehr als 50% des CO2-emissionsfreien Stroms. Infolgedessen glauben viele, dass Kernenergie eine Schlüsselrolle bei der Erleichterung des Übergangs zu Netto-Null-Emissionen spielen wird.

Insbesondere hat die EU-Kommission vorgeschlagen, Kernenergie in die Taxonomie für nachhaltige Finanzen der Europäischen Union aufzunehmen, ein System zur Kennzeichnung zertifizierter klimafreundlicher Investitionen.

Eine verstärkte Nutzung der Kernenergie kann eine erhöhte Nachfrage nach Uran bedeuten und möglicherweise die Uranpreise in die Höhe treiben. Hohe Uranpreise können die Rentabilität von Uranbergbauunternehmen verbessern und zu einem Anstieg des Aktienkurses führen.

John Ciampaglia, Chief Executive Officer von Sprott Asset Management, kommentiert:

"Der Bedarf an emissionsarmer Energie ist von entscheidender Bedeutung: Länder weltweit verpflichten sich, ihren CO2-Fußabdruck zu verringern, während die Stromnachfrage steigt und viele mit Energieunsicherheit durch traditionelle fossile Brennstoffe konfrontiert sind. Während erneuerbare Energiequellen selbstverständlich ihren Platz haben, fehlt es vielen an einer konsistenten Grundlaststromerzeugung. Wir glauben, dass Kernenergie als Schlüssellösung für diese Energie- und Klimaschutzinitiativen dienen kann. Auch Uran, das Schlüsselelement für den Antrieb der Kernenergie, wird von dieser Verlagerung hin zur Kernenergie profitieren. Allerdings bestehen derzeit erhebliche Versorgungsdefizite, die angegangen werden müssen, um die zukünftige Nachfrage zu decken. Dies könnte dazu beitragen, einen neuen Bullenmarkt für Uranpreise und Uranminenaktien einzuleiten."

Hector McNeil, Co-CEO und Mitbegründer von HANetf, kommentiert:

"Die doppelte Krise des Klimawandels und der russischen Invasion in der Ukraine zeigt die dringende Notwendigkeit für Deutschland und andere europäische Nationen, ihre Energieversorgung zu diversifizieren. Wir haben mutige Zusagen der Regierungen gesehen, den Anstieg der globalen Temperatur auf 1,5 °C zu begrenzen, aber das erfordert eine Revolution in der Art und Weise, wie wir unsere Energie erzeugen. Während Wind und Sonne große Fortschritte gemacht haben und Kernbestandteile der zukünftigen Stromerzeugung sein werden, betrachten viele Länder die Kernenergie als Teil der Lösungspalette.

"Durch die Lancierung eines Uranminen ETFs hoffen wir, Anlegern Zugang zu diesem Thema zu verschaffen. Bei HANetf sind wir stolz darauf, Fonds auf den europäischen Markt gebracht zu haben, die Lösungen für eine sauberere und grünere Welt bieten, sei es Wind und Sonne, physische CO2- Zertifikate, Elektrofahrzeuginfrastruktur - und jetzt Kernenergie. Sprott ist die neueste Ergänzung in unserer Liste von Weltklasse White-Label-Partnern." (05.05.2022/fc/n/e)





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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
6,533 € 6,507 € 0,026 € +0,40% 20.05./17:36
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
IE0005YK6564 A3DJZY 7,09 € 6,00 €