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Robeco schließt Investments in die Tabakindustrie aus - Fondsnews


09.03.18 14:00
Robeco Asset Management

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Robeco schließt die Tabakindustrie aus dem Anlageuniversum für die eigenen Publikumsfonds aus und unternimmt damit einen weiteren wichtigen Schritt in seinem Sustainabilty Investing (SI) Ansatz, so das Unternehmen in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Bislang schloss der niederländische Asset Manager die Tabakindustrie lediglich in Sustainability-Produkten aus, dies wird nun auf die gesamte Publikumsfondspalette ausgedehnt.

Bislang schloss Robeco die Tabakindustrie lediglich in Sustainability-Produkten aus. Der Ausschluss wird nun auf die gesamte Publikumsfondspalette ausgedehnt. Dies betrifft auch Fonds, die von so genannten Sub-Advisorn verwaltet werden. Portfolios, die exklusiv für einen Investor verwaltet werden, und Managementmandate sind von dieser Maßnahme nicht betroffen.

Die Tabakindustrie wird zunehmend als sozial nachteilig betrachtet. Bereits vergangenes Jahr schloss der UN Global Compact Tabakfirmen von der Teilnahme an seiner Initiative aus. Auch wenn Robeco seine Verantwortung als Aktionär sehr ernst nimmt und aktiv auf Unternehmen, in die investiert wird, zugeht, wird dieser Dialog im Fall der Tabakindustrie nicht zu einer fundamentalen Veränderung innerhalb dieser Gesellschaften führen. Deshalb ist ein Investment in den Tabaksektor für Robeco nicht mehr länger vereinbar mit der Selbstverpflichtung im Hinblick auf SI.

Peter Ferket, Head of Investments: "Robeco setzte sich bereits in den neunziger Jahren an die Spitze der Entwicklung im Bereich SI und betrachtet Nachhaltigkeit als langfristige Kraft, welche die Märkte verändert - durch Verhaltensveränderung ganzer Länder beziehungsweise der Politik, genauso wie Veränderungen innerhalb von Unternehmen. Angesichts der erheblichen internationalen Bedenken bezüglich der Risiken, die Tabak mit sich bringt, und vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen, wie der Entscheidung des UN Global Compact, denken wir, dass die Zeit reif ist für den Ausschluss der Tabakindustrie aus unserem Anlageuniversum."

Der Ausschluss betrifft alle gelisteten Firmen, die in die Produktion von Tabak involviert sind oder wichtige Komponenten von Zigaretten liefern. Der angestoßene Prozess für den Ausschluss von Tabakfirmen wird gegen Ende des dritten Quartals 2018 abgeschlossen sein. (09.03.2018/fc/n/s)