Langfristiger Zusatzertrag im Depot im Gegenwert eines Kleinwagens schon bei 250 Euro monatlicher Anlagesumme


05.09.18 09:30
FondsSuperMarkt

Miltenberg (www.fondscheck.de) - Kleiner Unterschied mit langfristig großer Wirkung: In einer Praxisanalyse haben die Experten der Fondsplattform FondsSuperMarkt die Auswirkung von Ausgabeaufschlägen auf die Wertentwicklung von Fondssparplänen untersucht.

Dabei seien Sparplanzeiträume analysiert worden, die der Lebenswirklichkeit vieler Anleger im Rahmen ihrer Altersvorsorge entsprechen würden.

13.119 Euro mehr an Wert hätte ein Anleger Ende August 2018 in seinem Fondsdepot, wenn er vor 30 Jahren einen Sparplan mit umgerechnet 250 Euro monatlicher Rate ohne Ausgabeaufschlag auf den Fondak A (ISIN DE0008471012/ WKN 847101), den ältesten deutschen Aktienfonds, abgeschlossen hätte. Nach der Analyse von FondsSuperMarkt beliefe sich sein aktuelles Depotvolumen jetzt nämlich auf 262.378,95 Euro. Hätte der Anleger monatlich den Regelsatz von 5 Prozent an Ausgabeaufschlag gezahlt, so läge sein Depotwert heute lediglich bei 249.260,00 Euro. Die durch die Ersparnis des Ausgabeaufschlags gewonnene Differenz von 13.118,95 Euro entspreche dem heutigen Wert eines Kleinwagens.

Noch augenfälliger werde der Ausgabeaufschlag als "Wertkiller" bei der Betrachtung eines Zeitraums von 40 Jahren, welcher der heutigen Lebenswirklichkeit eines 27-jährigen Anlegers entspreche, der per Fonds bis zur Rente spare. Der Ausgabeaufschlag habe über diesen Zeitraum - bei wieder unterstellter Sparsumme von 250 Euro auf den Fondak A - insgesamt 27.773,15 Euro an Depotwert gefressen. Das reiche aktuell bereits für ein Fahrzeug der Mittelklasse oder um viele Monate früher aus dem Berufsleben auszuscheiden.

Auch über weitere Zeiträume und Sparplanhöhen sei der Einfluss von Ausgabeaufschlägen auf die langfristige Wertentwicklung eines Fondsdepots von FondsSuperMarkt analysiert worden. Bereits bei zehn Jahren Laufzeit und 100 Euro Sparrate hätten fast 1.000 Euro an Depotwertsteigerung erreicht werden können, wenn es gelinge, den Ausgabeaufschlag zu vermeiden.

Frank Berberich, Vorstand von FondsSuperMarkt: "Wir haben uns bei unserer Analyse bemüht, so praxisnah wie möglich zu sein, indem wir einen der Flaggschifffonds in der deutschen Altersvorsorge mit realistischen Laufzeiten von Sparplänen kombiniert haben. Die Ergebnisse der Auswertung zeigen, dass Ausgabeaufschläge langfristig erhebliche 'Wertkiller' sind."

Marco Kantner, Vorstand von FondsSuperMarkt, ergänze: "Viele Anleger unterschätzen den negativen Effekt von Ausgabeaufschlägen auf ihren Depotwert massiv. Bei 250 Euro Sparsumme macht der Ausgabeaufschlag monatlich ja 'nur' 12,50 Euro aus. Dass sich dies in 30 Jahren inklusive des Zinseszins-Effekts durch die Fondsperformance zum Wert eines Kleinwagens summiert, dürfte für die meisten Fondssparer überraschend sein. Unabhängig vom plakativen Kleinwagenvergleich wird ohne Ausgabeaufschlag signifikant Zusatzwert für die eigene Altersvorsorge geschaffen." (05.09.2018/fc/n/s)





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