Großer Sparplan-Check: Die Elite der anleihebetonten Mischfonds - Fondsnews


11.02.20 13:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Fondssparpläne bieten die Möglichkeit, mit regelmäßigen Beträgen über den Kapitalmarkt Vermögen aufzubauen, so die Experten von "FONDS professionell".

In einer Serie zeige FONDS professionell ONLINE, wie die besten Portfolios aus diversen Kategorien als Sparplan abgeschnitten hätten.

Anleger, die auf Nummer supersicher gehen wollten, hätten es nicht einfach, noch einigermaßen auskömmliche Renditen zu erzielen. Das zeige erneut die Sparplan-Statistik des Fondsverbands BVI. Demnach hätten jene Investoren, die sich vor zehn Jahren im Rahmen eines Sparplans für einen vermeintlich risikoarmen und deshalb anleihenbetonten Mischfonds entschieden und monatlich 100 Euro in das Produkt investiert hätten, einen schlechten Schnitt gemacht: Seit Ende 2020 hätten sie nach Abzug von Kosten im Schnitt gerade einmal 1,30 Prozent per annum dazu verdient.

Immerhin habe diese Investmentgruppe damit zwar mehr als ein durchschnittliches Sparbuch abgeworfen, bei dem es im gleichen Zeitabschnitt nur noch magere 0,25 Prozent pro Jahr zu holen gegeben habe. Bei der besten Fondskategorie, den als risiko-, aber eben auch chancenreich geltenden europäischen Aktienfonds auf Nebenwerte, wären per Sparplan es allerdings stolze 9,2 Prozent drin gewesen.

Doch auch innerhalb der eher renditeschwachen Gruppe globaler Mischfonds mit Renten-Fokus gebe es einige Könner, die mit ihren Portfolios glänzen würden. FONDS professionell ONLINE habe die jüngste Auswertung des Branchenverbands per 31. Dezemeber 2019 unter die Lupe genommen: Die Experten würden im ersten Teil ihrer siebenteiligen Serie zeigen, was Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von jeweils 100 Euro auf zehn Jahren gerechnet mit den besten Einzelportfolios der Kategorie "Mischfonds anleihenorientiert, global" hätten verdienen können.

Was sei in zehn Jahren aus monatlich 100 Euro geworden? Diese anleihenorientierten globalen Mischfonds hätten Anlegern laut Sparplan-Daten des BVI am meisten Geld eingebracht:

Platz 1: Degussa Bank-Universal-Rentenfonds
Rang eins gehe einmal mehr an den Degussa Bank Universal-Rentenfonds, bei dem aus den angesparten 12.000 Euro von Ende 2010 bis Ende 2020 exakt 15.447 Euro geworden seien. Verwaltet werde das Universal-Portfolio von der Degussa Bank.

Platz 2: BBBank Kontinuität Union (ISIN DE0005314231 / WKN 531423)
Der BBBank Kontinuität Union liege auf dem zweiten Rang und sei damit von Platz drei aufgerückt. Anleger, die sich vor zehn Jahren für einen Sparplan entschieden hätten und seither monatlich 100 Euro in das Anlagevehikel eingezahlt hätten, hätten heute 2.453 Euro mehr auf dem Konto.

Platz 3: ComfortInvest Substanz
Der dritte Platz gehe an den ComfortInvest Substanz, der damit von Rang fünf aus das Podest stürme. Für die Bronzemedaille genüge bei dieser Fondsgruppe ein Gewinn von 2.057 Euro, der vor einem halben Jahr noch bei 1.950 Euro gelegen habe.

Platz 4: Südwestbank-InterSelect-Union (ISIN DE0006352727 / WKN 635272)
Der Südwestbank-InterSelect-Union habe seinen Platz auf dem Siegertreppchen abgeben müssen. Das Fondsmanagement habe mit seiner Anlagestrategie bei diesem Beispiel aber immerhin 1.970 Euro herausschlagen können.

Platz 5: UniStrategie: Konservativ
Union Investment lande bei diesem Ranking mit ihrem UniStrategie: Konservativ auf dem sechsten Platz und habe im Halbjahres-Vergleich damit einen Platz abgeben müssen. Aus den angesparten 12.000 Euro seien hier immerhin 13.898 Euro geworden.

Platz 6: DWS Concept ARTS Conservative
Der DWS Concept Arts Conservative sei vor einem Jahr noch auf dem vierten Platz vertreten gewesen. Gegenüber dem letzten Semester habe sich die Platzierung aber nicht verändert. Sparplan-Kunden könnten sich bei diesem Portfolio über einen Investorenlohn von 1.762 Euro freuen.

Platz 7: ZinsPlus Fonds UI
Immerhin 1.668 Euro habe der ZinsPlus Fonds UI laut der BVI-Sparplanstatistik zusätzlich abgeworfen. Damit liege das Anlageprodukt auf Rang sieben der besten sparplanfähigen anleihenorientierten Mischfonds.

Platz 8: FIVV-MIC-Mandat-Rendite
Beim FIVV-MIC-Mandat-Rendite seien aus den angesparten 12.000 Euro binnen zehn Jahren 13.622 Euro geworden. Damit sei das Portfolio mit seiner Performanceleistung bei dem Sparplan-Check der Experten neu in die Top-Ten eingestiegen.

Platz 9: DWS Concept DJE Alpha Renten Global LC
Der DWS Concept DJE Alpha Renten Global LC habe es bei diesem Ranking auf den neunten Rang geschafft. Die verantwortliche DJE Kapital habe bei dem BVI-Rechenbeispiel in den zurückliegenden zehn Jahren 1.562 Euro für Anleger dazu erwirtschaftet.

Platz 10: Konzept privat
Sparplankunden, die sich vor zehn Jahren für den Konzept privat von Hansainvest entschieden hätten, hätten bei einer monatlichen Einzahlung von 100 Euro 1.532 Euro hinzu verdient. Das reiche in der Kategorie der anleihenlastigen globalen Mischfonds immerhin für Platz zehn der renditestärksten Portfolios. (11.02.2020/fc/n/s)





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