DWS beteiligt sich an arabischem Fintech - Fondsnews


05.11.18 13:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Fondstochter der Deutschen Bank (ISIN: DE0005140008, WKN: 514000, Ticker-Symbol: DBK, NYSE-Symbol: DB) steigt bei einer Technologiefirma aus Dubai ein, so die Experten von "FONDS professionell".

Diese baue eine White-Label-Plattform für Finanzdienstleister der Region auf. Mit der könnten die Institute Asset-Management-Dienste anbieten.

Die DWS (ISIN: DE000DWS1007, WKN: DWS100, Ticker-Symbol: DWS) übernehme einen 15-Prozent-Anteil an dem Finanz-Start-up Neo Technologies. Bei der Gesellschaft handle es sich um eine digitale Plattform für Investment-Dienstleistungen im Nahen Osten mit Sitz in Dubai. Die Vereinbarung schließe eine strategische Partnerschaft ein, habe die Fondstochter der Deutschen Bank mitgeteilt. Demnach würden DWS und Neo Technologies bei der Entwicklung und dem Ausbau der digitaler Asset- Management-Dienste in der Region zusammenarbeiten. Den Wert des Deals würden die Parteien nicht verraten.

"Unser Investment in die Plattform unterstreicht unseren im Zuge unseres Börsengangs angekündigten Wachstumskurs in den Bereichen Digitalisierung und Technologie", habe Thorsten Michalik, Co-Leiter Global Coverage Group bei der DWS und verantwortlich für den Vertrieb in den Regionen Europa und Asien, gesagt. "Neo Technologies ermöglicht der DWS einen Ausbau der Präsenz in einer Region mit hohen Wachstumsraten im Asset Management." Die Gesellschaft habe im Sommer 2017 etwa ihren eigenen Robo Advisor gestartet. Jüngst sei bekannt geworden, dass das zur JDC Gruppe gehörende Vergleichsportal "Geld.de" das White-Label-Produkt nutze.

White-Label für Nahost

Neo Technolgies wolle Finanzdienstleister in die Lage versetzen, ihren Endkunden rasch und einfach digitale Asset-Management-Lösungen anzubieten. Als White-Label-Dienst biete Neo ein integriertes Front-, Middle- und Back-Office spezifisch für den Nahen Osten an, heiße es in der Mitteilung weiter. Das Produkt sei an die lokale Sprache und die regulatorischen Anforderungen angepasst.

"Technologie hat in den vergangenen Jahren einen großen Einfluss auf das Investment Management gehabt und die Interaktion mit dem Kunden verändert", habe Fahad Albader, Vorstandschef und Gründer von Neo Technologies, gesagt. "In naher Zukunft werden Plattformen mit spezialisierten Multi-Nutzer-Dienstleistern eine neue Ära von Lösungen in der Finanzindustrie ankündigen."

Neue Vertriebsmodelle

Mit der Beschleunigung der Digitalisierung, strikteren regulatorischen Anforderungen sowie einer sich verändernden Demographie der Kunden der Investmentindustrie im Nahen Osten würden Finanzinstitute neue Vertriebsmodelle, eine moderne Technologieinfrastruktur und spezialisierte Lösungen wie eine Beratung zu Anlage- und Risiko-Themen benötigen, heiße es der Mitteilung zufolge. (05.11.2018/fc/n/f)






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