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Consorsbank verdoppelt Neugeschäft mit ETFs - ETF-News


16.01.20 15:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Kunden der Consorsbank haben im vergangenen Jahr unter dem Strich 1,5 Milliarden Euro in börsengehandelte Indexfonds investiert, so die Experten von "FONDS professionell".

Damit hätten sich die Nettomittelzuflüsse in ETFs im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt, teile die Tochter der französischen Großbank BNP Paribas mit. Sowohl Sparpläne als auch Einmalanlagen hätten sich immer größerer Beliebtheit erfreut, melde das Institut.

Insgesamt hätten Privatanleger aus Deutschland mittlerweile mehr als 30 Milliarden Euro in ETFs investiert, würden kürzlich veröffentlichte Marktzahlen zeigen. Das Geschäft mit Sparplänen boome nicht nur bei den Online-Brokern, sondern auch bei einigen klassischen Filialbanken, wie aus einer Ende 2019 exklusiven Umfrage von "FONDS professionell" hervorgehe.

Die Consorsbank arbeite daran, ihr ETF-Angebot für die Kunden weiterhin attraktiv zu halten: Das Institut berichte von einer neuen Kooperation mit Amundi, dank der Anleger zahlreiche ETFs des französischen Asset Managers via Sparplan kostenlos erwerben könnten. Mit den Anbietern BNP Paribas, Xtrackers, iShares und Lyxor bestünden entsprechende Kooperationen schon länger. Insgesamt seien nun rund 230 ETFs ohne Sparplangebühr im Angebot, teile die Bank mit.

Amundi werde neben BNP Paribas und iShares außerdem dritter "Star-Partner" der Consorsbank. "Über dieses Partnerprogramm können Kunden 80 ETFs dieser Anbieter im Rahmen von Einmalanlagen ganz ohne Gebühr ordern", heiße es in einer Pressemitteilung.

Biete eine Direktbank gebührenfreie Investments in ETFs an, sei das zwar für den Kunden kostenlos, nicht aber für den Fondsanbieter: Er unterstütze die Aktion der Bank finanziell. Im Gegenzug steigere er sein verwaltetes Vermögen und die daran gebundenen Einnahmen durch die Verwaltungsgebühren. Insbesondere Sparplan-Kunden seien ein bei den Asset Managern beliebtes Klientel, weil sie für stetige, gut planbare Zuflüsse sorgen würden. Verkaufe ein Privatanleger seine ETFs eines Tages wieder, sei das übrigens nicht kostenlos - dann würden in aller Regel die üblichen Gebühren anfallen. (16.01.2020/fc/n/e)