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BlackRock-Tochter meldet ETF-Rekordhandel - ETF-News


14.01.19 13:44
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Turbulenzen an den Börsen haben das Handelsvolumen bei börsengehandelten Indexfonds (ETFs) in die Höhe getrieben, so die Experten von "FONDS professionell".

Die ETF-Tochter der weltgrößten Fondsgesellschaft BlackRock berichte für das Jahr 2018 ein Rekordvolumen von 7,3 Billionen Dollar in den USA und Europa. Im Vorjahr hätten sich An- und Verkäufe lediglich auf fünf Billionen Dollar summiert. Allein in Europa hätten Anleger in erheblichem Maße Geld umgeschichtet. Hier habe sich das ETF-Handelsvolumen auf zwei Billionen Dollar beziffert - ebenfalls ein Rekordwert.

"Das vergangene Jahr verdeutlicht die immer weiter zunehmende Vielseitigkeit von iShares-ETFs. Weltweit nutzten Anleger ETFs, um Alpha zu erzielen, Risiken zu managen, nachhaltig zu investieren und um unter schwierigeren Bedingungen am Finanzmarkt Zugang zu Liquidität zu erhalten", habe Mark Wiedman, Globaler Leiter iShares und Index Investments bei BlackRock gesagt. "Inzwischen haben sich ETFs als natürliche Bestandteile in Portfolios jedweden Anlegertyps etabliert." Wiedman sei jüngst zum Leiter des internationalen Geschäfts und der Unternehmensstrategie ernannt worden - und zähle damit zu einem der Kronprinzen von BlackRock-Chef Larry Fink.

Trotz der Rückschläge an den Aktien- sowie den Anleihenmärkten habe iShares 2018 jede Mange frisches Geld eingesammelt. Weltweit habe sich das Nettomittelaufkommen auf 167 Milliarden Dollar beziffert. Das entspreche 32 Prozent der branchenweiten Zuflüsse in Höhe von 515 Milliarden Dollar, habe iShares mitgeteilt.

Allerdings habe der Dämpfer seine Spuren hinterlassen. Im Vorjahr seien dem Anbieter noch 246 Milliarden Dollar an Neugeld zugeflossen. Den höchsten Absatz hätten 2018 Aktienprodukte auf Kernmärkte mit 109 Milliarden Dollar verzeichnet, gefolgt von Anleihe-ETFs mit 50 Milliarden Dollar. Auch Faktor-Strategien sowie nachhaltige ETFs seien gefragt gewesen. (14.01.2019/fc/n/e)