WTI-Ölpreis startete mit leichten Abschlägen
06.09.10 14:59
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der WTI-Ölpreis eröffnet die neue Handelswoche mit leichten Abschlägen bei knapp über 74 USD je Barrel, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Dass der Ölpreis nicht von den freundlichen Aktienmärkten und dem schwächeren US-Dollar profitieren könne, müsse als Zeichen relativer Schwäche angesehen werden. Da die US-Warenterminbörsen aufgrund des Labour Day heute geschlossen bleiben würden, sei das heutige Handelsgeschehen nicht repräsentativ. Zudem bestehe offensichtlich die Sorge, dass mit dem heutigen Ende der Sommerfahrsaison in den USA die Ölnachfrage im weltgrößten Ölverbrauchsland nachlasse und dies zu einem weiteren Anstieg der ohnehin schon hohen Lagerbestände führe.
Der nachlassende Optimismus am Ölmarkt mache sich auch am Verhalten der spekulativen Finanzanleger bemerkbar. Diese hätten ihre Netto-Long-Positionen bei Rohöl in der Woche zum 31. August die vierte Woche in Folge auf 71,5 Tsd. Kontrakte und damit auf den niedrigsten Stand seit Anfang Juli zurückgeführt. Innerhalb von vier Wochen hätten sich die Netto-Long-Positionen somit nahezu halbiert. Bei Benzin bestehe sogar erstmals seit Januar 2007 ein Überhang an Short-Positionen, nachdem vor drei Wochen noch ein nennenswerter Überhang an Long-Positionen bestanden habe.
Bei Erdgas habe es trotz eines weiteren Preisrückgangs in der Berichtswoche so gut wie keine Veränderung gegeben. Die spekulativen Netto-Short-Positionen würden mit 127,4 Tsd. Kontrakten unverändert auf einem hohen Niveau liegen. Solange der Golf von Mexiko von Wirbelstürmen verschont bleibe, sei es angesichts der steigenden Terminkurve für kurzfristig orientierte Anleger weiterhin attraktiv, auf fallende Gaspreise zu spekulieren. (06.09.2010/ac/a/m)
Dass der Ölpreis nicht von den freundlichen Aktienmärkten und dem schwächeren US-Dollar profitieren könne, müsse als Zeichen relativer Schwäche angesehen werden. Da die US-Warenterminbörsen aufgrund des Labour Day heute geschlossen bleiben würden, sei das heutige Handelsgeschehen nicht repräsentativ. Zudem bestehe offensichtlich die Sorge, dass mit dem heutigen Ende der Sommerfahrsaison in den USA die Ölnachfrage im weltgrößten Ölverbrauchsland nachlasse und dies zu einem weiteren Anstieg der ohnehin schon hohen Lagerbestände führe.
Der nachlassende Optimismus am Ölmarkt mache sich auch am Verhalten der spekulativen Finanzanleger bemerkbar. Diese hätten ihre Netto-Long-Positionen bei Rohöl in der Woche zum 31. August die vierte Woche in Folge auf 71,5 Tsd. Kontrakte und damit auf den niedrigsten Stand seit Anfang Juli zurückgeführt. Innerhalb von vier Wochen hätten sich die Netto-Long-Positionen somit nahezu halbiert. Bei Benzin bestehe sogar erstmals seit Januar 2007 ein Überhang an Short-Positionen, nachdem vor drei Wochen noch ein nennenswerter Überhang an Long-Positionen bestanden habe.
Bei Erdgas habe es trotz eines weiteren Preisrückgangs in der Berichtswoche so gut wie keine Veränderung gegeben. Die spekulativen Netto-Short-Positionen würden mit 127,4 Tsd. Kontrakten unverändert auf einem hohen Niveau liegen. Solange der Golf von Mexiko von Wirbelstürmen verschont bleibe, sei es angesichts der steigenden Terminkurve für kurzfristig orientierte Anleger weiterhin attraktiv, auf fallende Gaspreise zu spekulieren. (06.09.2010/ac/a/m)
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