WTI-Ölpreis konnte auf 75 USD steigen
03.09.10 16:58
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten und freundliche Aktienmärkte ließen den WTI-Ölpreis auf 75 USD je Barrel steigen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Schwache US-Arbeitsmarktdaten könnten den Ölpreis heute allerdings erneut unter Druck setzen. Somit spreche einiges für eine weitere Versteilerung der Terminkurve. Dazu könnte auch die gestrige Explosion auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko beitragen. Auch wenn kein Öl ausgetreten sei, könnten durch diesen Zwischenfall das von der US-Regierung verhängte Verbot von Ölbohrungen in tiefen Gewässern vor den US-Küsten länger aufrechterhalten und die Sicherheitsauflagen weiter verschärft werden, womit sich die Produktions- und Explorationskosten verteuern würden und die US-Ölproduktion langfristig gebremst werde. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) Tanaka gehe ebenfalls davon aus, dass die Abhängigkeit von der OPEC in den nächsten fünf bis zehn Jahren aufgrund einer fallenden Ölproduktion in den Nicht-OPEC-Ländern zunehmen werde.
Die US-Erdgaslagerbestände seien in der vergangenen Woche um 54 Mrd. Kubikfuß gestiegen. Dies habe im Rahmen der Erwartungen, aber unter dem 5-Jahresdurchschnitt gelegen. Der Lagerüberhang habe sich daraufhin auf weniger als 6% verringert. Dies halte die Finanzanleger derzeit dennoch nicht davon ab, auf einen weiteren Preisrückgang zu spekulieren. Die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets erachten Erdgas als unterbewertet und das derzeitige Preisniveau von 3,8 USD je mmBtu als fundamental nicht gerechtfertigt. Ein Hurrikan im Golf von Mexiko könnte bereits ausreichen, einen massiven Preisanstieg auszulösen. (03.09.2010/ac/a/m)
Schwache US-Arbeitsmarktdaten könnten den Ölpreis heute allerdings erneut unter Druck setzen. Somit spreche einiges für eine weitere Versteilerung der Terminkurve. Dazu könnte auch die gestrige Explosion auf einer Bohrinsel im Golf von Mexiko beitragen. Auch wenn kein Öl ausgetreten sei, könnten durch diesen Zwischenfall das von der US-Regierung verhängte Verbot von Ölbohrungen in tiefen Gewässern vor den US-Küsten länger aufrechterhalten und die Sicherheitsauflagen weiter verschärft werden, womit sich die Produktions- und Explorationskosten verteuern würden und die US-Ölproduktion langfristig gebremst werde. Der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA) Tanaka gehe ebenfalls davon aus, dass die Abhängigkeit von der OPEC in den nächsten fünf bis zehn Jahren aufgrund einer fallenden Ölproduktion in den Nicht-OPEC-Ländern zunehmen werde.
Die US-Erdgaslagerbestände seien in der vergangenen Woche um 54 Mrd. Kubikfuß gestiegen. Dies habe im Rahmen der Erwartungen, aber unter dem 5-Jahresdurchschnitt gelegen. Der Lagerüberhang habe sich daraufhin auf weniger als 6% verringert. Dies halte die Finanzanleger derzeit dennoch nicht davon ab, auf einen weiteren Preisrückgang zu spekulieren. Die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets erachten Erdgas als unterbewertet und das derzeitige Preisniveau von 3,8 USD je mmBtu als fundamental nicht gerechtfertigt. Ein Hurrikan im Golf von Mexiko könnte bereits ausreichen, einen massiven Preisanstieg auszulösen. (03.09.2010/ac/a/m)
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