WTI-Ölpreis gestiegen
30.08.10 15:43
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der WTI-Ölpreis konnte am Freitag über die Marke von 75 USD je Barrel steigen, nachdem zunächst Tiefstkurse von 72 USD verzeichnet wurden, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Die Rede des FED-Vorsitzenden Bernanke auf der FED-Konferenz in Jackson Hole sei nach anfänglich negativer Reaktion positiv aufgenommen worden. Bernanke habe angekündigt, dass die FED für weitere stützende Maßnahmen bereitstehe, falls sich der Wachstumsausblick der US-Wirtschaft signifikant eintrüben sollte. Dies sei vom Markt als positiv für die künftige Ölnachfrage interpretiert worden. Allerdings habe sich die Ölnachfrage in den USA trotz aller Stimulierungsmaßnahmen bislang nicht nennenswert erholt. Von daher dürften die in Aussicht gestellten Maßnahmen bestenfalls einen erneuten Nachfragerückgang verhindern.
Die spekulativen Finanzanleger hätten in der Woche zum 24. August ihre Netto-Long-Positionen bei Rohöl um 35,4 Tsd. Auf 73.475 Kontrakte reduziert, den tiefsten Stand seit Anfang Juli. Da in dieser Statistik jedoch nur Daten bis Dienstag letzter Woche berücksichtigt seien und der Preisanstieg in der zweiten Wochenhälfte stattgefunden habe, dürfte sich die Positionierung seither wieder in Richtung Netto-Long-Positionen verschoben haben.
Der Preisrückgang bei Erdgas auf ein Elfmonatstief gehe mit einem Anstieg der spekulativen Netto-Short-Positionen einher. Diese seien um 8,5 Tsd. auf 127.377 Kontrakte gestiegen. Sie lägen damit nur noch knapp unter dem Hoch von Anfang Juli. Angesichts des fortgesetzten Preisverfalls nach dem Stichtag der Erhebung könnten die Netto-Short-Positionen dieses Hoch mittlerweile bereits übertroffen haben. Auch wenn der Preisrückgang bei Erdgas fundamental nicht gerechtfertigt sei, mache es der starke Anstieg der Terminkurve am vorderen Ende für kurzfristig orientierte Anleger attraktiv, auf fallende Erdgaspreise zu setzen. (30.08.2010/ac/a/m)
Die Rede des FED-Vorsitzenden Bernanke auf der FED-Konferenz in Jackson Hole sei nach anfänglich negativer Reaktion positiv aufgenommen worden. Bernanke habe angekündigt, dass die FED für weitere stützende Maßnahmen bereitstehe, falls sich der Wachstumsausblick der US-Wirtschaft signifikant eintrüben sollte. Dies sei vom Markt als positiv für die künftige Ölnachfrage interpretiert worden. Allerdings habe sich die Ölnachfrage in den USA trotz aller Stimulierungsmaßnahmen bislang nicht nennenswert erholt. Von daher dürften die in Aussicht gestellten Maßnahmen bestenfalls einen erneuten Nachfragerückgang verhindern.
Die spekulativen Finanzanleger hätten in der Woche zum 24. August ihre Netto-Long-Positionen bei Rohöl um 35,4 Tsd. Auf 73.475 Kontrakte reduziert, den tiefsten Stand seit Anfang Juli. Da in dieser Statistik jedoch nur Daten bis Dienstag letzter Woche berücksichtigt seien und der Preisanstieg in der zweiten Wochenhälfte stattgefunden habe, dürfte sich die Positionierung seither wieder in Richtung Netto-Long-Positionen verschoben haben.
Der Preisrückgang bei Erdgas auf ein Elfmonatstief gehe mit einem Anstieg der spekulativen Netto-Short-Positionen einher. Diese seien um 8,5 Tsd. auf 127.377 Kontrakte gestiegen. Sie lägen damit nur noch knapp unter dem Hoch von Anfang Juli. Angesichts des fortgesetzten Preisverfalls nach dem Stichtag der Erhebung könnten die Netto-Short-Positionen dieses Hoch mittlerweile bereits übertroffen haben. Auch wenn der Preisrückgang bei Erdgas fundamental nicht gerechtfertigt sei, mache es der starke Anstieg der Terminkurve am vorderen Ende für kurzfristig orientierte Anleger attraktiv, auf fallende Erdgaspreise zu setzen. (30.08.2010/ac/a/m)
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