Rohstoffe finden bei immer mehr Anlegern Beachtung
03.09.10 14:55
Baader Bank
Unterschleissheim (aktiencheck.de AG) - Das Thema Rohstoffe findet bei immer mehr Anlegern Beachtung, so die Analysten der Baader Bank.
Die fast täglichen Berichte in den Medien über klimatische Einflüsse auf Ernten bis hin zu Naturkatastrophen würden die Kursfantasien ebenso unterstützen wie die wieder anziehende Weltkonjunktur. Auch das Sichern und Horten von Rohstoffvorkommen einzelner Volkswirtschaften für die Produktion treibe die Spekulation. Und diese wiederum führe geradezu zu einer Erfüllung der Prophezeiungen, da der Anteil der spekulativen Investoren im Handel mit Rohstoffen kontinuierlich wachse.
Auf diesen Zug würden auch viele Privatanleger aufspringen, es würden sich mit Zertifikaten doch einfachste Möglichkeiten des Marktzugriffs bieten. Das Problem aller Finanzinvestoren sei allerdings das nicht vorhandene Interesse an physischen Beständen. Die Logistik solcher Warenlager sei nur für tatsächliche Produzenten beherrschbar. Somit bleibe bei der spekulativen Überlegung nur der Handel von Rohstoffen mittels Terminkontrakten.
Diese würden aber vornehmlich eine so genannte Contango-Formation aufweisen. Dabei lägen die Preise für den Handel auf Termin über dem aktuellen Spot-Preis. Folglich komme es bei den Termingeschäften bis zur Fälligkeit zu Laufzeitverlusten. Diese seien zwar richtig und logisch, da bei einer Investition in die Zukunft die problematische und teure Logistik erspart bleibe. Für den reinen Investor würden sie trotzdem eine systematische Reduzierung seiner Rendite bedeuten. Wenn die Märkte dann nicht entsprechend zulegen könnten, entstünden daraus gar Verluste.
Zwar hätten Emittenten Produkte im Angebot, die die Verluste aus dem Terminhandel reduzieren sollten. Eine finale Möglichkeit zur Vermeidung dessen werde es allerdings nie geben. Darum seien langfristige Investitionen in Rohstoffe grundsätzlich kritisch zu betrachten. Eine echte Alternative dagegen könnten Engagements in Firmen darstellen, die in der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen ihren Geschäftszweck sehen würden. Diese würden oftmals sogar ihre Erzeugnisse an den Terminmärkten verkaufen. Höhere Preise würden sich dann in Form steigender Margen niederschlagen, was wiederum zu steigenden Kursen der Unternehmen an den Börsen führen sollte. (03.09.2010/ac/a/m)
Die fast täglichen Berichte in den Medien über klimatische Einflüsse auf Ernten bis hin zu Naturkatastrophen würden die Kursfantasien ebenso unterstützen wie die wieder anziehende Weltkonjunktur. Auch das Sichern und Horten von Rohstoffvorkommen einzelner Volkswirtschaften für die Produktion treibe die Spekulation. Und diese wiederum führe geradezu zu einer Erfüllung der Prophezeiungen, da der Anteil der spekulativen Investoren im Handel mit Rohstoffen kontinuierlich wachse.
Diese würden aber vornehmlich eine so genannte Contango-Formation aufweisen. Dabei lägen die Preise für den Handel auf Termin über dem aktuellen Spot-Preis. Folglich komme es bei den Termingeschäften bis zur Fälligkeit zu Laufzeitverlusten. Diese seien zwar richtig und logisch, da bei einer Investition in die Zukunft die problematische und teure Logistik erspart bleibe. Für den reinen Investor würden sie trotzdem eine systematische Reduzierung seiner Rendite bedeuten. Wenn die Märkte dann nicht entsprechend zulegen könnten, entstünden daraus gar Verluste.
Zwar hätten Emittenten Produkte im Angebot, die die Verluste aus dem Terminhandel reduzieren sollten. Eine finale Möglichkeit zur Vermeidung dessen werde es allerdings nie geben. Darum seien langfristige Investitionen in Rohstoffe grundsätzlich kritisch zu betrachten. Eine echte Alternative dagegen könnten Engagements in Firmen darstellen, die in der Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen ihren Geschäftszweck sehen würden. Diese würden oftmals sogar ihre Erzeugnisse an den Terminmärkten verkaufen. Höhere Preise würden sich dann in Form steigender Margen niederschlagen, was wiederum zu steigenden Kursen der Unternehmen an den Börsen führen sollte. (03.09.2010/ac/a/m)
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