Rohölpreise mit freundlichem Wochenauftakt
08.02.10 11:18
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Rohölpreise verzeichnen einen freundlichen Wochenauftakt, nachdem die US-Aktienmärkte am Freitag kurz vor Handelsschluss die zwischenzeitlich kräftigen Kursverluste wettmachen konnten und sogar ins Plus drehten, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Meldungen über kaltes Winterwetter an der US-Ostküste würden den Ölpreisen zusätzliche psychologische Unterstützung geben, so dass der WTI-Ölpreis am Morgen bei 72 USD je Barrel eröffnet habe. Derzeit gebe es allerdings keine Anzeichen dafür, dass die zugrunde liegende Ölnachfrage anziehe. Schon der erste Kälteeinbruch zu Jahresbeginn habe zu keinem nennenswerten Rückgang der US-Rohöllagerbestände geführt.
Die generelle Richtung beim Ölpreis dürfte weiter nach unten gerichtet sein. Ein erneutes Unterschreiten der Marke von 70 USD scheine daher nur eine Frage der Zeit. Bereits am Freitag sei der Ölpreis kurzzeitig unter 70 USD gefallen und habe damit ein Siebenwochentief markiert. Der Ölpreisrückgang seit Mitte Januar mache sich auch in einem nachlassenden Optimismus der spekulativen Finanzanleger bemerkbar. Diese hätten ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 2. Februar um 12 Tsd. auf 121.074 Kontrakte reduziert. Angesichts des deutlichen Preisrückgangs in den vergangenen Tagen dürfte diese Zahl mittlerweile noch deutlich niedriger liegen.
Bei Erdgas hätten die spekulativen Finanzanleger ihre Netto-Short-Positionen um 6,8 Tsd. auf 103.219 Kontrakte reduziert. Der Spielraum für weitere Positionsglattstellungen, welche den Gaspreis nach oben treiben könnten, bleibe dennoch beträchtlich. Denn im Gegensatz zu Rohöl sei es bei Erdgas aufgrund des kalten Wetters Anfang Januar zu einem deutlichen Lagerabbau gekommen. (08.02.2010/ac/a/m)
Meldungen über kaltes Winterwetter an der US-Ostküste würden den Ölpreisen zusätzliche psychologische Unterstützung geben, so dass der WTI-Ölpreis am Morgen bei 72 USD je Barrel eröffnet habe. Derzeit gebe es allerdings keine Anzeichen dafür, dass die zugrunde liegende Ölnachfrage anziehe. Schon der erste Kälteeinbruch zu Jahresbeginn habe zu keinem nennenswerten Rückgang der US-Rohöllagerbestände geführt.
Die generelle Richtung beim Ölpreis dürfte weiter nach unten gerichtet sein. Ein erneutes Unterschreiten der Marke von 70 USD scheine daher nur eine Frage der Zeit. Bereits am Freitag sei der Ölpreis kurzzeitig unter 70 USD gefallen und habe damit ein Siebenwochentief markiert. Der Ölpreisrückgang seit Mitte Januar mache sich auch in einem nachlassenden Optimismus der spekulativen Finanzanleger bemerkbar. Diese hätten ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 2. Februar um 12 Tsd. auf 121.074 Kontrakte reduziert. Angesichts des deutlichen Preisrückgangs in den vergangenen Tagen dürfte diese Zahl mittlerweile noch deutlich niedriger liegen.
Bei Erdgas hätten die spekulativen Finanzanleger ihre Netto-Short-Positionen um 6,8 Tsd. auf 103.219 Kontrakte reduziert. Der Spielraum für weitere Positionsglattstellungen, welche den Gaspreis nach oben treiben könnten, bleibe dennoch beträchtlich. Denn im Gegensatz zu Rohöl sei es bei Erdgas aufgrund des kalten Wetters Anfang Januar zu einem deutlichen Lagerabbau gekommen. (08.02.2010/ac/a/m)
Weitere Artikel
mehr >03.02.12, Allianz Global Investors
Allianz Euro High Yield Bond setzt auf Anlei [...]
03.02.12, TELOS GmbH
ESG Euro Investment Grade Corporate Credit [...]
03.02.12, Alte Leipziger Trust
AL Trust Euro Renten 01/2012-Bericht
03.02.12, Alte Leipziger Trust
AL Trust Euro Relax 01/2012-Bericht
03.02.12, FONDS professionell
LPActive Value ist eine interessante Kaufgel [...]


