Maispreis steigt auf 14-Monatshoch
01.09.10 16:04
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Maispreis an der Börse Chicago ist auf ein 14-Monatshoch von 4,27 USD je Scheffel gestiegen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Zu dem Preisanstieg habe beigetragen, dass die Witterungsbedingungen in den USA über die letzten Wochen nicht besonders günstig für die Ausreifung der Maispflanzen gewesen seien. In den nordwestlichen Teilen des Mittleren Westens sei es zu nass gewesen, in den südlichen und östlichen Gebieten dagegen zu trocken. Noch zeige sich dies aber nicht in der Einschätzung des USDA. Vielmehr habe der aktuelle Erntefortschrittsbericht gezeigt, dass die Qualität der US-Maispflanzen gegenüber der Vorwoche unverändert zu 70% als gut oder exzellent bezeichnet werde.
Auch sei der Entwicklungsstand der Pflanzen in diesem Jahr deutlich weiter als im Vorjahr und im Durchschnitt der letzten Jahre. Auf den ersten Feldern werde bereits geerntet. Zum Teil würden sich die Erträge dort als niedriger erweisen als die bisherigen Schätzungen nahe gelegt hätten. Allerdings lasse sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt hiervon nicht auf die Gesamternte schließen, zumal es die besonders trockenen Gebiete seien, die zuerst abgeerntet würden.
Gleichzeitig würden die Aussichten für die Nachfrage nach US-Mais gut bleiben, nicht zuletzt wegen der hohen Fleischpreise, steigender Ethanolpreise und einer robusten Exportnachfrage. Die spekulativen Finanzanleger würden auf weiter steigende Preise setzen, auch in der Hoffnung, dass zum Preisanstieg beim Konkurrenzprodukt Weizen aufgeschlossen werden könne. Dies manifestiere sich in den zuletzt auf den höchsten Stand seit Juni 2008 angestiegenen Netto-Long-Positionen. (01.09.2010/ac/a/m)
Zu dem Preisanstieg habe beigetragen, dass die Witterungsbedingungen in den USA über die letzten Wochen nicht besonders günstig für die Ausreifung der Maispflanzen gewesen seien. In den nordwestlichen Teilen des Mittleren Westens sei es zu nass gewesen, in den südlichen und östlichen Gebieten dagegen zu trocken. Noch zeige sich dies aber nicht in der Einschätzung des USDA. Vielmehr habe der aktuelle Erntefortschrittsbericht gezeigt, dass die Qualität der US-Maispflanzen gegenüber der Vorwoche unverändert zu 70% als gut oder exzellent bezeichnet werde.
Auch sei der Entwicklungsstand der Pflanzen in diesem Jahr deutlich weiter als im Vorjahr und im Durchschnitt der letzten Jahre. Auf den ersten Feldern werde bereits geerntet. Zum Teil würden sich die Erträge dort als niedriger erweisen als die bisherigen Schätzungen nahe gelegt hätten. Allerdings lasse sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt hiervon nicht auf die Gesamternte schließen, zumal es die besonders trockenen Gebiete seien, die zuerst abgeerntet würden.
Gleichzeitig würden die Aussichten für die Nachfrage nach US-Mais gut bleiben, nicht zuletzt wegen der hohen Fleischpreise, steigender Ethanolpreise und einer robusten Exportnachfrage. Die spekulativen Finanzanleger würden auf weiter steigende Preise setzen, auch in der Hoffnung, dass zum Preisanstieg beim Konkurrenzprodukt Weizen aufgeschlossen werden könne. Dies manifestiere sich in den zuletzt auf den höchsten Stand seit Juni 2008 angestiegenen Netto-Long-Positionen. (01.09.2010/ac/a/m)
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