Industriemetallpreise geben leicht nach
09.03.10 12:31
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Nach den deutlichen Kurszuwächsen der vergangenen Tage legen die Metallpreise heute Morgen eine Verschnaufpause ein und geben leicht nach, so die Analysten von Commerzbank Corp. & Markets.
Dennoch würden sich die Preise auf sehr hohen Niveaus halten. Kupfer beispielsweise notiere weiter um die Marke von 7.500 USD je Tonne. Aufgrund der hohen Preise würden sich derzeit viele chinesische Kupferproduzenten mit dem Kauf von neuem Material zurückhalten und stattdessen auf ihre Lagerbestände zurückgreifen. Dies mache sich in rückläufigen Lagerbeständen der LME bemerkbar, vor allem in den LME-registrierten Lagerhäusern in Südkorea. Von ihrem kürzlich erzielten Sechseinhalbjahreshoch seien die Kupfervorräte mittlerweile um 16,2 Tsd. Tonnen oder 3% gefallen. Erneute Abflüsse aus den Lagerhäusern könnten den Kupferpreis weiter stützen.
Gemäß Angaben des größten chinesischen Zinkproduzenten, Hunan Nonferrous Metals Corp., plane China eine Verschärfung der Umweltauflagen für Bleiproduzenten. China bemühe sich bereits seit letztem Jahr, die Sicherheitsstandards für Verarbeitungsanlagen von Blei, Zink und Magnesium zu erhöhen, nachdem Tausende Kinder mit Schadstoffen aus diesen Anlagen vergiftet worden seien. Dennoch gehe der chinesische Metall-Informationsdienst Antaike von einer Erhöhung der Bleiproduktion in diesem Jahr auf 3,95 Mio. Tonnen aus, nachdem das Land bereits im letzten Jahr eine Rekordproduktion verzeichnet habe. Die fundamentalen Rahmendaten für Blei würden daher weiter negativ bleiben. (09.03.2010/ac/a/m)
Dennoch würden sich die Preise auf sehr hohen Niveaus halten. Kupfer beispielsweise notiere weiter um die Marke von 7.500 USD je Tonne. Aufgrund der hohen Preise würden sich derzeit viele chinesische Kupferproduzenten mit dem Kauf von neuem Material zurückhalten und stattdessen auf ihre Lagerbestände zurückgreifen. Dies mache sich in rückläufigen Lagerbeständen der LME bemerkbar, vor allem in den LME-registrierten Lagerhäusern in Südkorea. Von ihrem kürzlich erzielten Sechseinhalbjahreshoch seien die Kupfervorräte mittlerweile um 16,2 Tsd. Tonnen oder 3% gefallen. Erneute Abflüsse aus den Lagerhäusern könnten den Kupferpreis weiter stützen.
Gemäß Angaben des größten chinesischen Zinkproduzenten, Hunan Nonferrous Metals Corp., plane China eine Verschärfung der Umweltauflagen für Bleiproduzenten. China bemühe sich bereits seit letztem Jahr, die Sicherheitsstandards für Verarbeitungsanlagen von Blei, Zink und Magnesium zu erhöhen, nachdem Tausende Kinder mit Schadstoffen aus diesen Anlagen vergiftet worden seien. Dennoch gehe der chinesische Metall-Informationsdienst Antaike von einer Erhöhung der Bleiproduktion in diesem Jahr auf 3,95 Mio. Tonnen aus, nachdem das Land bereits im letzten Jahr eine Rekordproduktion verzeichnet habe. Die fundamentalen Rahmendaten für Blei würden daher weiter negativ bleiben. (09.03.2010/ac/a/m)
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