Industriemetalle deutliche Preiskorrektur erwartet
11.03.10 13:39
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Die Metallpreise geben heute Morgen in der Breite nach, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der Fokus der Marktteilnehmer liege dabei auf den Konjunkturdaten aus China für Februar, die gemischt ausgefallen seien. Während zum Beispiel der Einzelhandelsumsatz und die Investitionen in Sachanlagen stärker als erwartet gestiegen seien, sei die Industrieproduktion hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Vergabe neuer Kredite habe sich zwar im Vergleich zu Januar halbiert, bleibe aber mit 700 Mrd. Chinesischen Yuan (CNY) weiterhin sehr hoch.
Einhergehend mit einer höheren Inflation führe dies zu Befürchtungen, dass die chinesische Regierung weitere Maßnahmen zur Abkühlung der Konjunktur implementieren und diese auch schneller umsetzen könnte. Neben dem negativen psychologischen Effekt dürfte sich dies auch direkt auf die Rohstoffnachfrage auswirken und für nachgebende Preise sorgen.
Negativ aufgenommen worden seien ebenso die Zahlen zur Stahlproduktion in China, dem größten Stahlproduzenten weltweit. Diese sei im Februar im Vergleich zum Vormonat um 10% auf 55,6 Mio. Tonnen gesunken. Gleichzeitig seien die Exporte deutlich zurückgegangen. Dies sollte sich negativ auf die Zinknachfrage auswirken. Zink werde überwiegend in der Produktion von galvanisiertem Stahl verwendet. Mit annähernd -2% weise Zink heute die schlechteste Preisentwicklung unter den Metallen auf. Gerade nach den deutlichen Kursanstiegen in den vergangenen vier Wochen erwarte man bei den Metallen eine deutliche Preiskorrektur. (11.03.2010/ac/a/m)
Der Fokus der Marktteilnehmer liege dabei auf den Konjunkturdaten aus China für Februar, die gemischt ausgefallen seien. Während zum Beispiel der Einzelhandelsumsatz und die Investitionen in Sachanlagen stärker als erwartet gestiegen seien, sei die Industrieproduktion hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Vergabe neuer Kredite habe sich zwar im Vergleich zu Januar halbiert, bleibe aber mit 700 Mrd. Chinesischen Yuan (CNY) weiterhin sehr hoch.
Einhergehend mit einer höheren Inflation führe dies zu Befürchtungen, dass die chinesische Regierung weitere Maßnahmen zur Abkühlung der Konjunktur implementieren und diese auch schneller umsetzen könnte. Neben dem negativen psychologischen Effekt dürfte sich dies auch direkt auf die Rohstoffnachfrage auswirken und für nachgebende Preise sorgen.
Negativ aufgenommen worden seien ebenso die Zahlen zur Stahlproduktion in China, dem größten Stahlproduzenten weltweit. Diese sei im Februar im Vergleich zum Vormonat um 10% auf 55,6 Mio. Tonnen gesunken. Gleichzeitig seien die Exporte deutlich zurückgegangen. Dies sollte sich negativ auf die Zinknachfrage auswirken. Zink werde überwiegend in der Produktion von galvanisiertem Stahl verwendet. Mit annähernd -2% weise Zink heute die schlechteste Preisentwicklung unter den Metallen auf. Gerade nach den deutlichen Kursanstiegen in den vergangenen vier Wochen erwarte man bei den Metallen eine deutliche Preiskorrektur. (11.03.2010/ac/a/m)
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