Industriemetalle im Blickpunkt
31.08.10 14:19
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Im Zuge schwacher asiatischer Aktienmärkte startet der Handel an der Londoner Metallbörse LME mit teilweise deutlichen Preisabschlägen in die neue Handelswoche, nachdem gestern aufgrund eines Feiertages in Großbritannien kein Handel stattfand, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Dass an der LME heute Morgen die kräftigen Preissteigerungen des Vortages der Börse Shanghai nicht nachgeholt worden seien, sei als Schwäche zu interpretieren. Sollten morgen die Veröffentlichungen des chinesischen Einkaufsmanagerindex und des ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in den USA enttäuschen, könnte dies verstärkte Verkäufe an den Metallmärkten auslösen und die Preise weiter unter Druck bringen.
Gemäß Angaben des nationalen chilenischen Statistikinstituts INE sei die Kupferproduktion im weltgrößten Produzentenland im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 6,3% auf gut 452 Tsd. Tonnen ausgeweitet worden. Gegenüber dem Vormonat sei allerdings ein Rückgang der Produktion zu beobachten gewesen. Die chilenische Kupferproduktion bleibe damit weiter deutlich unter ihren Höchstwerten zurück. Das höhere Angebot treffe derzeit am globalen Kupfermarkt auf eine stärkere Nachfrage, so dass dies gut absorbiert werden sollte und nicht zu steigenden Lagerbeständen beitragen dürfte. Die LME-Kupferlagerbestände seien heute erstmals seit November 2009 wieder unter die Marke von 400 Tsd. Tonnen gefallen. (31.08.2010/ac/a/m)
Dass an der LME heute Morgen die kräftigen Preissteigerungen des Vortages der Börse Shanghai nicht nachgeholt worden seien, sei als Schwäche zu interpretieren. Sollten morgen die Veröffentlichungen des chinesischen Einkaufsmanagerindex und des ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe in den USA enttäuschen, könnte dies verstärkte Verkäufe an den Metallmärkten auslösen und die Preise weiter unter Druck bringen.
Gemäß Angaben des nationalen chilenischen Statistikinstituts INE sei die Kupferproduktion im weltgrößten Produzentenland im Juli im Vergleich zum Vorjahr um 6,3% auf gut 452 Tsd. Tonnen ausgeweitet worden. Gegenüber dem Vormonat sei allerdings ein Rückgang der Produktion zu beobachten gewesen. Die chilenische Kupferproduktion bleibe damit weiter deutlich unter ihren Höchstwerten zurück. Das höhere Angebot treffe derzeit am globalen Kupfermarkt auf eine stärkere Nachfrage, so dass dies gut absorbiert werden sollte und nicht zu steigenden Lagerbeständen beitragen dürfte. Die LME-Kupferlagerbestände seien heute erstmals seit November 2009 wieder unter die Marke von 400 Tsd. Tonnen gefallen. (31.08.2010/ac/a/m)
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