Goldpreis zum Wochenauftakt wenig verändert
06.09.10 15:06
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Gold handelt zum Wochenauftakt wenig verändert bei 1.250 USD je Feinunze, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Dabei brodle es aber unter der Oberfläche: Am Freitag sei der Goldpreis nach den besser als befürchtet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten um über 10 USD gesunken, habe sich aber im weiteren Handelsverlauf wieder erholt. Offensichtlich bleibe das Kaufinteresse weiterhin hoch, wobei die Käufer jede Korrektur als Kaufgelegenheit betrachten würden.
Auch wenn ein neuer Preisrekord bereits diese Woche wahrscheinlich sei, würden die Analysten den aktuellen Preisanstieg als etwas verfrüht erachten. Denn vor allem würden die Spekulanten an der COMEX zum Preisanstieg beitragen: Diese hätten ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 31. August die sechste Woche in Folge um 13 Tsd. Kontrakte ausgeweitet. Mit 209.200 Kontrakten habe der Überhang an Long-Positionen den höchsten Stand seit zwei Monaten erreicht. Die eher längerfristig orientierten ETF-Anleger hätten dagegen ihre Goldbestände am Freitag nochmals leicht reduziert. Der weltgrößte Gold-ETF, SPDR Gold Trust, habe Abflüsse von 0,5 Tonnen verzeichnet, nachdem am Vortag sogar neun Tonnen abgeflossen seien.
Die spekulativen Netto-Long-Positionen bei Silber seien per Ende August sogar um 44% oder 12 Tsd. auf 39.425 Kontrakte gestiegen, den höchsten Stand seit knapp einem Jahr. Dabei werde Silber auch von den ETF-Anlegern unterstützt: Die Silberbestände des weltgrößten Silber-ETF, iShares Silver Trust, seien am Freitag zwar um 3,7 Tonnen gefallen, hätten zuvor aber mit 9.280 Tonnen den höchsten Stand seit März erreicht. (06.09.2010/ac/a/m)
Dabei brodle es aber unter der Oberfläche: Am Freitag sei der Goldpreis nach den besser als befürchtet ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten um über 10 USD gesunken, habe sich aber im weiteren Handelsverlauf wieder erholt. Offensichtlich bleibe das Kaufinteresse weiterhin hoch, wobei die Käufer jede Korrektur als Kaufgelegenheit betrachten würden.
Auch wenn ein neuer Preisrekord bereits diese Woche wahrscheinlich sei, würden die Analysten den aktuellen Preisanstieg als etwas verfrüht erachten. Denn vor allem würden die Spekulanten an der COMEX zum Preisanstieg beitragen: Diese hätten ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 31. August die sechste Woche in Folge um 13 Tsd. Kontrakte ausgeweitet. Mit 209.200 Kontrakten habe der Überhang an Long-Positionen den höchsten Stand seit zwei Monaten erreicht. Die eher längerfristig orientierten ETF-Anleger hätten dagegen ihre Goldbestände am Freitag nochmals leicht reduziert. Der weltgrößte Gold-ETF, SPDR Gold Trust, habe Abflüsse von 0,5 Tonnen verzeichnet, nachdem am Vortag sogar neun Tonnen abgeflossen seien.
Die spekulativen Netto-Long-Positionen bei Silber seien per Ende August sogar um 44% oder 12 Tsd. auf 39.425 Kontrakte gestiegen, den höchsten Stand seit knapp einem Jahr. Dabei werde Silber auch von den ETF-Anlegern unterstützt: Die Silberbestände des weltgrößten Silber-ETF, iShares Silver Trust, seien am Freitag zwar um 3,7 Tonnen gefallen, hätten zuvor aber mit 9.280 Tonnen den höchsten Stand seit März erreicht. (06.09.2010/ac/a/m)
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