Goldpreis notiert zum Wochenstart marginal schwächer
30.08.10 15:47
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Goldpreis notiert zum Wochenstart marginal schwächer knapp unter der Marke von 1.240 USD je Feinunze, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Die Aussagen des FED-Vorsitzenden Bernanke hätten zu einer nachlassenden Risikoaversion geführt. Unterdessen hätten die spekulativ orientierten Finanzmarktteilnehmer in der Woche zum 24. August ihre Netto-Long-Positionen die fünfte Woche in Folge ausgebaut. Diese seien um gut 10% auf 196 Tsd. Kontrakte und damit auf den höchsten Stand seit Ende Juni gestiegen. Dies zeige, dass Gold sowohl bei Finanzinvestoren als auch bei längerfristig orientierten Anlegern weiter stark beliebt sei. Der weltweit größte Gold-ETF, SPDR Gold Trust, habe über neue Zuflüsse von 0,6 Tonnen berichtet.
In Indien, dem ohnehin schon weltweit größten Goldnachfrageland, kristallisiere sich mit den ETFs eine neue Nachfragegruppe heraus. Der landesweit größte ETF-Anbieter erwarte innerhalb der nächsten drei Jahre Zuflüsse von 100 bis 200 Tonnen. Dies dürfte den Goldpreis zusätzlich unterstützen. Derzeit würden sich in den sieben in Indien erhältlichen Gold-ETFs lediglich 12 Tonnen Gold befinden. Im Vergleich zu den gesamten Goldbeständen seien ETFs in Indien bislang noch deutlich unterrepräsentiert. (30.08.2010/ac/a/m)
Die Aussagen des FED-Vorsitzenden Bernanke hätten zu einer nachlassenden Risikoaversion geführt. Unterdessen hätten die spekulativ orientierten Finanzmarktteilnehmer in der Woche zum 24. August ihre Netto-Long-Positionen die fünfte Woche in Folge ausgebaut. Diese seien um gut 10% auf 196 Tsd. Kontrakte und damit auf den höchsten Stand seit Ende Juni gestiegen. Dies zeige, dass Gold sowohl bei Finanzinvestoren als auch bei längerfristig orientierten Anlegern weiter stark beliebt sei. Der weltweit größte Gold-ETF, SPDR Gold Trust, habe über neue Zuflüsse von 0,6 Tonnen berichtet.
In Indien, dem ohnehin schon weltweit größten Goldnachfrageland, kristallisiere sich mit den ETFs eine neue Nachfragegruppe heraus. Der landesweit größte ETF-Anbieter erwarte innerhalb der nächsten drei Jahre Zuflüsse von 100 bis 200 Tonnen. Dies dürfte den Goldpreis zusätzlich unterstützen. Derzeit würden sich in den sieben in Indien erhältlichen Gold-ETFs lediglich 12 Tonnen Gold befinden. Im Vergleich zu den gesamten Goldbeständen seien ETFs in Indien bislang noch deutlich unterrepräsentiert. (30.08.2010/ac/a/m)
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