Deutsche Industrie im intakten Aufwärtstrend
08.03.10 11:25
Postbank Research
Bonn (aktiencheck.de AG) - Ende vergangener Woche konnten die deutschen Auftragseingänge mit einer faustdicken Überraschung aufwarten, berichten die Analysten von Postbank Research.
Sie seien im Vormonatsvergleich um 4,3% geklettert und damit sogar besser ausgefallen als die optimistischste Prognose. Vor allem die Inlandsaufträge hätten kräftig zugelegt. Die Daten hätten eindrucksvoll belegt, dass der Aufwärtstrend in der deutschen Industrie nach wie vor intakt sei.
Aus den USA seien am Freitag die Arbeitsmarktdaten für Februar vorgelegt worden. Hier sei es außerhalb des Agrarsektors zu einem Stellenabbau in Höhe von 36.000 gekommen. Positiv sei festzuhalten gewesen, dass die Arbeitslosenquote bei 9,7% verharrt habe. Negativ sei hingegen gewesen, dass die geleisteten Wochenarbeitsstunden - vor allem im Verarbeitenden Gewerbe - im Februar rückläufig gewesen seien. Insgesamt sei der Arbeitsmarktbericht durchwachsen ausgefallen. In den kommenden Monaten dürfte die Beschäftigung um das aktuelle Niveau pendeln, im Jahresverlauf sehe man durchaus Chancen auf eine allmähliche Belebung.
Heute stünden die Daten zur deutschen Industrieproduktion für Januar auf der Agenda. Die Analystenprognose von 1% gegenüber Dezember dürfte sich angesichts des massiven Anstiegs der Aufträge als zu pessimistisch erweisen. Hier sehe man deutliches Potenzial für eine positive Überraschung. Zudem würden neben den Aufträgen auch Stimmungsdaten aus der deutschen Wirtschaft weiteres Anstiegspotenzial in den nächsten Monaten andeuten. (08.03.2010/ac/a/m)
Sie seien im Vormonatsvergleich um 4,3% geklettert und damit sogar besser ausgefallen als die optimistischste Prognose. Vor allem die Inlandsaufträge hätten kräftig zugelegt. Die Daten hätten eindrucksvoll belegt, dass der Aufwärtstrend in der deutschen Industrie nach wie vor intakt sei.
Aus den USA seien am Freitag die Arbeitsmarktdaten für Februar vorgelegt worden. Hier sei es außerhalb des Agrarsektors zu einem Stellenabbau in Höhe von 36.000 gekommen. Positiv sei festzuhalten gewesen, dass die Arbeitslosenquote bei 9,7% verharrt habe. Negativ sei hingegen gewesen, dass die geleisteten Wochenarbeitsstunden - vor allem im Verarbeitenden Gewerbe - im Februar rückläufig gewesen seien. Insgesamt sei der Arbeitsmarktbericht durchwachsen ausgefallen. In den kommenden Monaten dürfte die Beschäftigung um das aktuelle Niveau pendeln, im Jahresverlauf sehe man durchaus Chancen auf eine allmähliche Belebung.
Heute stünden die Daten zur deutschen Industrieproduktion für Januar auf der Agenda. Die Analystenprognose von 1% gegenüber Dezember dürfte sich angesichts des massiven Anstiegs der Aufträge als zu pessimistisch erweisen. Hier sehe man deutliches Potenzial für eine positive Überraschung. Zudem würden neben den Aufträgen auch Stimmungsdaten aus der deutschen Wirtschaft weiteres Anstiegspotenzial in den nächsten Monaten andeuten. (08.03.2010/ac/a/m)
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