Agrarmarkt im Blickpunkt
11.03.10 13:46
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Das USDA hat seine Schätzung für die US-Maisproduktion im Jahr 2009 um 20 Mio. auf 13,13 Mrd. Scheffel nach unten revidiert, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Damit hätten die Verzögerungen der US-Maisernte im vergangenen Herbst nur einen geringen Einfluss. Die US-Maisernte liege damit aber noch immer deutlich über dem bisherigen Rekordvolumen von 13,04 Mrd. Scheffel aus dem Jahr 2007. Trotz der etwas niedrigeren Produktionsschätzung sei die Prognose für die zum Ende des Erntejahres erwarteten US-Maisvorräte um 80 Mio. auf 1,799 Mrd. Scheffel nach oben revidiert worden, weil die US-Exporte niedriger ausfallen sollten als bislang erwartet. Offensichtlich würden die USA aufgrund des festeren US-Dollars Marktanteile an andere Anbieter verlieren.
Schlechte Nachrichten habe es auch für den Weizenpreis gegeben. Die US-Weizenvorräte sollten sich zum Ende des laufenden Erntejahres auf 1 Mrd. Scheffel belaufen und damit noch einmal höher liegen als bislang prognostiziert. Grund hierfür sei ein geringer als erwartet ausfallender Weizenverbrauch in den USA, welcher nicht durch höhere Exporte ausgeglichen werden könne. Die Weizenlagerbestände lägen damit auf dem höchsten Stand seit über 20 Jahren.
Dagegen sei die Prognose für die US-Sojabohnenlagerbestände zum Ende des Erntejahres um 20 Mio. auf 190 Mio. Scheffel zurückgenommen worden. Im Gegensatz zu Mais und Weizen würden US-Sojabohnen von einer robusten Exportnachfrage profitieren. Aufgrund der bevorstehenden Rekordernten in Lateinamerika könnten die USDA-Exportannahmen aber zu optimistisch sein. (11.03.2010/ac/a/m)
Damit hätten die Verzögerungen der US-Maisernte im vergangenen Herbst nur einen geringen Einfluss. Die US-Maisernte liege damit aber noch immer deutlich über dem bisherigen Rekordvolumen von 13,04 Mrd. Scheffel aus dem Jahr 2007. Trotz der etwas niedrigeren Produktionsschätzung sei die Prognose für die zum Ende des Erntejahres erwarteten US-Maisvorräte um 80 Mio. auf 1,799 Mrd. Scheffel nach oben revidiert worden, weil die US-Exporte niedriger ausfallen sollten als bislang erwartet. Offensichtlich würden die USA aufgrund des festeren US-Dollars Marktanteile an andere Anbieter verlieren.
Schlechte Nachrichten habe es auch für den Weizenpreis gegeben. Die US-Weizenvorräte sollten sich zum Ende des laufenden Erntejahres auf 1 Mrd. Scheffel belaufen und damit noch einmal höher liegen als bislang prognostiziert. Grund hierfür sei ein geringer als erwartet ausfallender Weizenverbrauch in den USA, welcher nicht durch höhere Exporte ausgeglichen werden könne. Die Weizenlagerbestände lägen damit auf dem höchsten Stand seit über 20 Jahren.
Dagegen sei die Prognose für die US-Sojabohnenlagerbestände zum Ende des Erntejahres um 20 Mio. auf 190 Mio. Scheffel zurückgenommen worden. Im Gegensatz zu Mais und Weizen würden US-Sojabohnen von einer robusten Exportnachfrage profitieren. Aufgrund der bevorstehenden Rekordernten in Lateinamerika könnten die USDA-Exportannahmen aber zu optimistisch sein. (11.03.2010/ac/a/m)
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