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ebase-Umfrage: Bekanntheit von Robo Advisor nimmt deutlich zu - Fondsnews


06.05.20 10:00
ebase

Aschheim (www.fondscheck.de) - Die Bedeutung des Themas Robo Advice ist in Deutschland in den letzten zwölf Monaten deutlich gestiegen, so die Experten von ebase.

Der aktuellen Studie "Robo Advice in Deutschland - Status quo und Entwicklungsperspektiven 2020" zufolge, die das Marktforschungsinstitut Toluna im Auftrag der European Bank for Financial Services (kurz: ebase®) aus Aschheim bei München erstellt habe, seien inzwischen rund 30% der Deutschen mit dem Begriff Robo Advisor vertraut. "Ein schöner Erfolg, wenn man bedenkt, dass dieses Ergebnis einen Zuwachs in der Bekanntheit um 50% in nur einem Jahr bedeutet", resümiere ebase-Geschäftsführer, Kai Friedrich.

Für die Prognose der zukünftigen Entwicklung sei hervorzuheben, dass bestimmte Kundengruppen mit Robo-Advisor-Angeboten bereits deutlich vertrauter seien und sich zunehmend vorstellen könnten, diese auch für ihre eigene Geldanlage zu nutzen. So würden sich der Studie zufolge besonders Personen mit höherem Einkommen und/oder Schuldbildung besonders für Robo Advisor interessieren. "Überdies lässt sich feststellen, dass zwei Drittel der sehr risikobereiten Anleger bereits genau wissen, was ein Robo Advisor ist", ergänze Friedrich. Und unter denjenigen, die mit dem Begriff Robo Advisor vertraut seien, könnten sich dabei immerhin 20% vorstellen, ein entsprechendes Angebot für sich selbst zu nutzen. "Gut vorstellbar, dass digitale Angebote, wie Robo Advisor, durch die Corona-Krise und die damit einhergehenden Kontaktbeschränkungen, die sich auch in der Beratung bemerkbar machen, einen zusätzlichen Schwung erhalten, der die Etablierung in der Breite beschleunigt", so Friedrich.

"Eine positive Überraschung ist zudem, dass jeder vierte Befragte, der den Begriff des Robo Advisor vor der Befragung nicht kannte, sich grundsätzlich auf Basis einer Erklärung des Angebotes vorstellen kann, in einen solchen zu investieren", führe Friedrich weiter aus. Allerdings seien die Anbieter, zu denen auch die ebase zähle, die mit fintego einer der Pioniere am Markt gewesen sei, aufgerufen, das Thema in der Breite noch bekannter zu machen. Denn auch wenn die Bekanntheit gestiegen sei, könnten immer noch rund 70% der Bevölkerung mit dem Thema Robo Advisor wenig bis nichts anfangen. "Gleichwohl sind wir auf einem sehr guten Weg", so Friedrich abschließend.

Zudem zeige die Studie, dass sich nach wie vor nur eine vergleichbar kleine Kundengruppe für rein digitale Anlagen interessiere. Das habe etliche Anbieter veranlasst, einen Mix aus Mensch und Maschine anzubieten, bei dem es zu einer Konvergenz von digitalen Robo Advisor-Angeboten mit physischen Elementen wie etwa in der Anlageberatung komme. "Daneben macht die Untersuchung deutlich, dass mit zunehmender Etablierung von Robo Advisor-Angeboten am Markt verstärkt klassische Entscheidungskriterien in den Vordergrund treten", erkläre Friedrich. "Hier sind in erster Linie die langfristige Performance und die Kosten der Angebote in Verbindung mit den zu erwartenden Erfolgsaussichten zu nennen."

Die aus Kundensicht wichtigsten Anforderungen an ein Robo Advisor-Angebot seien geringe Gebühren (für 69,9% der Befragten wichtig bis sehr wichtig), Transparenz (69,8%), eine nachvollziehbare Anlagestrategie (67,2%) sowie gute Bewertungen durch neutrale Instanzen, wie beispielsweise Stiftung Warentest oder Analysehäuser (63,1%). Daneben stünden die Performance (62,4%) sowie eine mehrjährige Erfahrung des Anbieters am Markt (60,9%) im Fokus. Auch Angebote für geringe Mindestanlagebeträge würden von vielen Befragten als wichtig bis sehr wichtig eingeschätzt (61,6%).

"Wir haben bei fintego, das seit Anfang 2014 mit fünf unterschiedlichen Strategien erfolgreich am Markt agiert, von Beginn an auf geringe Gebühren und eine transparente und nachvollziehbare Anlagestrategie gesetzt", betone Kai Friedrich. "Dies hat uns sehr gute Ergebnisse in zahlreichen Analysen eingebracht und dank unserer soliden Performance auch viele Kunden überzeugt." Zum gegenwärtigen Zeitpunkt seien knapp 80% der fintego-Kunden männlich, mit einem durchschnittlichen Kundenalter von etwas über 45 Jahren. Die durchschnittliche Anlagesumme belaufe sich auf 14.500 Euro, wobei teilweise auch siebenstellige Beträge investiert seien. "Gleichwohl können wir bei unseren Kunden beobachten, dass die Robo Advisor-Anlage in der Regel nur ein Teil des Gesamtvermögens darstellt und als Beimischung genutzt wird", füge Friedrich an.

Der ebase-Geschäftsführer erwarte eine weiterhin wachsende Bekanntheit von Robo-Advisor-Angeboten, zusätzliche Kunden und auch ein wachsendes Anlagevolumen. "Zudem haben die Ergebnisse uns darin bestätigt, dass wir mit fintego richtig aufgestellt sind", resümiere Friedrich, "und natürlich werden wir konsequent im Sinne der Kunden und Partner an der Weiterentwicklung arbeiten." (06.05.2020/fc/n/s)