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ebase-Studie: ETFs sehr gefragt - Anleger planen, ihre Investments zum Teil deutlich auszuweiten


22.10.21 11:22
ebase

Aschheim (www.fondscheck.de) - "ETFs stehen in Deutschland vor einem weiteren massiven Wachstumsschub", kommentiert Kai Friedrich, CEO der ebase, die Ergebnisse der aktuellen Studie "Anlageverhalten und Trends bei Privatanlegern in Deutschland: Exchange Traded Funds" von ebase, welche auf einer repräsentativen Befragung von 1.000 Privatpersonen basiert.

Bereits heute hätten schon rund 25 Prozent der Deutschen über 18 Jahren einmal in ETFs investiert oder würden es aktuell tun. Dieser Anteil werde angesichts der Umfrageergebnisse noch stark zunehmen: "Mehr als 60 Prozent der Deutschen gehen davon aus, dass sie in den kommenden drei Jahren ihren ETF-Bestand weiter ausbauen", betone Friedrich. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren hätten erst 44 Prozent der Deutschen angegeben, ihr ETF-Engagement ausweiten zu wollen.

Besonders erfreulich sei nach Ansicht von ebase, dass ETFs nicht als kurzfristiges Spekulationsobjekt angesehen würden. Mehr als 72 Prozent der Befragten seien überzeugt, ETFs seien für den langfristigen Vermögensaufbau gut oder sogar sehr gut geeignet. "ETFs sind, ebenso wie zahlreiche aktive Fonds, ein sehr effizienter Weg, sich langfristig am Wachstum der Kapitalmärkte zu beteiligen. Diese Überzeugung scheint sich breit durchzusetzen", stelle Friedrich klar. Auch die Renditechancen mit ETFs würden positiv wahrgenommen. Knapp 70 Prozent der Anleger würden in ETFs eine gute Anlagealternative im Zinstief sehen und jeweils rund 65 Prozent der Umfrageteilnehmer würden die Risikostreuung und die hohen Renditechancen schätzen, die sie mit ETFs verbinden würden.

"Eine besondere Rolle für den langfristigen Vermögensaufbau kommt hierbei Aktienindex-ETFs zu", sage ebase-CEO Friedrich. So könnten sich 57 Prozent der Befragten vorstellen, in den nächsten zwölf Monaten in einen Aktienindex-ETF zu investieren, beinahe jeder Dritte sogar mit hoher Wahrscheinlichkeit. Bei Renten-, Rohstoff- und Geldmarktindex-ETFs seien die Zustimmungsraten etwas geringer.

Eine starke Präferenz für ETF-Investments weise insbesondere die Altersgruppe der 31- bis 39-Jährigen auf. Hier könnten sich sogar rund 82 Prozent der Befragten vorstellen, ihre ETF-Bestände in den nächsten drei Jahren auszubauen, bei mehr als der Hälfte von ihnen sei das sogar recht wahrscheinlich. Das Gleiche gelte für die Besserverdiener, von denen ebenfalls rund 80 Prozent der Befragten neue Investments in ETFs erwägen würden, davon die Hälfte mit hoher Wahrscheinlichkeit.

Um das gewachsene Kundeninteresse an ETFs bedienen zu können, habe ebase sein ETF-Angebot laufend optimiert. Inzwischen habe ebase rund 1.200 ETFs von zahlreichen namhaften Emittenten im Angebot, davon seien mehr als 1.100 ETFs sparplanfähig und mehr als 500 ETFs auch VL-fähig. "Wir sehen uns als eine der führenden B2B-Banken für das ETF-Geschäft in Deutschland und sind auf das zu erwartende Wachstum bei Exchange Traded Funds gut vorbereitet", erkläre ebase-CEO Friedrich abschließend. (22.10.2021/fc/n/e)