Wochenrückblick KW 5


03.02.12 17:55
aktiencheck.de

Frankfurt (aktiencheck.de AG) - In der abgelaufenen Woche zeigten die Weltbörsen mehrheitlich eine positive Tendenz. Der DAX gewann 3,9 Prozent. Der Dow Jones STOXX 50 zeigt in der Wochenbilanz ein Plus von etwa 2,8 Prozent. Der japanische Nikkei-Index hat die Woche mit einem minimalen Verlust von rund 0,1 Prozent abgeschlossen. In den USA legte der Dow Jones seit dem letzten Handelstag der vorangegangenen Woche bisher rund 1,6.Prozent zu.

Am Montag erwischten die wichtigsten deutschen Aktienindizes einen schwachen Start in die neue Handelswoche. Dabei gerieten insbesondere die Bankenwerte unter Druck. Die Stimmung wurde wieder von der Unsicherheit um einen Schuldenschnitt für Griechenland belastet. Der DAX verlor 1,04 Prozent auf 6.444,45 Punkte. Die deutschen Verbraucherpreise sind im Januar 2012 weiter gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, wird sich der Verbraucherpreisindex voraussichtlich um 2,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhen. Die Zahl der offenen Stellen in deutschen Unternehmen ist derweil im Januar 2012 weiter angewachsen. Der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit (BA-X) - ein Indikator für die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland - ist zu Jahresbeginn um zwei auf 181 Punkte angestiegen. Der deutsche Großhandelsumsatz ist indes im Dezember 2011 mit abgebremstem Tempo gestiegen. Dem Statistischen Bundesamt zufolge wuchs der kalender- und saisonbereinigte Großhandelsumsatz im Vormonatsvergleich nominal um 0,2 Prozent, nach einem Zuwachs von 0,5 Prozent im November 2011 und einem unveränderten Umsatzniveau im Dezember 2010. Real stieg der Umsatz binnen Monatsfrist um 0,8 Prozent, während er im November 2011 um 0,1 Prozent geklettert und im Vorjahresmonat um 1,0 Prozent gesunken war. Volkswagen fuhren um 0,7 Prozent vor. Der Autobauer prüft einem Pressebericht zufolge den Einstieg in die Formel 1. Die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen startet derweil ab sofort in Indonesien eine SKD-Montage von T5 für den dortigen lokalen Markt mit dem Importeur Garuda Mataram Motor. Im MDAX hielt die Aktie von Klöckner & Co mit einem Minus von 7,3 Prozent die rote Laterne. Der Metalldistributeur sieht in der aktuellen Steigerung der Stahlnachfrage in Europa lediglich eine Zwischenerholung und kündigte den Abbau von Arbeitsplätzen an. Davor schlossen HOCHTIEF mit -5,8 Prozent. Der Baukonzern schöpft neue Hoffnung, einen Käufer für seine Flughäfen zu finden. Am Dienstag konnten sich die Indizes ein wenig von ihren Vortagesverlusten erholen. Dabei profitierten die Märkte zunächst von den positiv aufgenommenen Beschlüssen des EU-Gipfels. Am Nachmittag lasteten allerdings negative Vorgaben aus den USA auf der Stimmung der Anleger. Der DAX gewann zuletzt 0,22 Prozent auf 6.458,91 Punkte. Der deutsche Einzelhandelsumsatz lag im Dezember 2011 nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes unter dem Vormonatsniveau. Die Einzelhändler verkauften unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal, d.h. in jeweiligen Preisen, 1,7 Prozent weniger als im Vormonat, nach einem Rückgang von 0,8 Prozent im November 2011 und einem Anstieg um 0,6 Prozent im Dezember 2010. Real, d.h. zu konstanten Preisen, ging der Absatz um 1,4 Prozent zurück, während er im Vormonat um 1,0 Prozent gefallen und im Vorjahresmonat um 0,5 Prozent gestiegen war. Unterdessen hielt die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland im Dezember weiter an. Nach vorläufigen Berechnungen übertraf die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Wohnort in Deutschland mit rund 41,4 Millionen Personen erneut die 41-Millionen-Marke. Das waren 1,3 Prozent mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Aus jahreszeitlichen Gründen ist die Arbeitslosigkeit von Dezember 2011 auf Januar 2012 aber angestiegen. So kletterte die Zahl der Arbeitslosen im Vormonatsvergleich um 302.000 auf 3.082.000. Dieser Anstieg fiel schwächer aus als in den Vorjahren; saisonbereinigt errechnet sich gegenüber dem Vormonat ein Minus von 34.000. Die Arbeitslosenquote zog gegenüber dem Vormonat um 0,7 Prozentpunkte auf 7,3 Prozent an. ThyssenKrupp verteuerten sich als Tagessieger im DAX um 2,7 Prozent. Der Stahlkocher hat sich mit dem finnischen Konkurrenten Outokumpu Oy auf einen Verkauf seiner Edelstahlsparte Inoxum geeinigt. Die Einigung mit Outokumpu sieht vor, dass ThyssenKrupp für die Einbringung von Inoxum einen Minderheitsanteil von 29,9 Prozent an dem gemeinsamen Unternehmen erhält. Zudem wird Outokumpu den Angaben zufolge unter anderem eine signifikante Barzahlung leisten, um Finanzschulden von Inoxum bei ThyssenKrupp abzulösen, sowie weitere Schulden von Inoxum bestehend aus externen Finanzverbindlichkeiten und Pensionsverpflichtungen übernehmen. Gigaset rauschten als Spitzenreiter im TecDAX um 10 Prozent nach oben. Dem Telefonhersteller gelang im abgelaufenen Geschäftsjahr die Rückkehr in die Gewinnzone. Der Konzernumsatz ging durch die Entkonsolidierung von Unternehmensbeteiligungen planmäßig von 1,0 Mrd. Euro auf 521 Mio. Euro zurück. Indes wurden die Vorjahreswerte sowohl beim EBITDA mit 54 Mio. Euro (Vorjahr: 3 Mio. Euro) wie auch beim Ergebnis je Aktie mit 0,36 Euro (Vorjahr: -3,45 Euro) klar übertroffen. Umsatz und EBITDA erreichten damit nahezu den prognostizierten Wert. Die Aktie der Marktforschungsgruppe GfK gab schließlich als Schlusslicht im SDAX um 2,7 Prozent nach. Das Unternehmen hat Umsatz und Ergebnis im Geschäftsjahr 2011 nach vorläufigen Zahlen gesteigert. So belief sich der Umsatz auf etwa 1,37 Mrd. Euro, nach 1,29 Mrd. Euro im Vorjahr. Das angepasste operative Ergebnis verbesserte sich leicht um 1,8 Prozent auf etwa 188 Mio. Euro. Organisch lag das Ergebniswachstum bei 2,9 Prozent, Akquisitionen und Währungseffekte hatten jeweils einen leicht negativen Einfluss. Am Mittwoch setzten die wichtigsten deutschen Indizes ihren Aufwärtstrend vom Vortag beschleunigt fort. Die Stimmung am Markt blieb nach den jüngsten EU-Gipfelbeschlüssen positiv. Für zusätzliche Impulse sorgten Gerüchte, wonach es bald zu einer Einigung auf einen Schuldenschnitt für Griechenland kommen soll. Der DAX gewann zuletzt 2,44 Prozent auf 6.616,64 Punkte. Infineon schossen um 5,6 Prozent nach oben. Der Technologiekonzern hat seinen Umsatz im ersten Quartal gesteigert, während das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken ist. Umsatz und Ergebnis lagen dabei leicht über den Prognosen. Für das zweite Quartal wird ein unveränderter bis leicht rückläufiger Umsatz gegenüber dem Vorquartal erwartet. Die Europäische Kommission hatte derweil den geplanten Zusammenschluss der Deutschen Börse und der NYSE Euronext untersagt. So ist die Kommission zu der Einschätzung gelangt, die Fusion behindere in erheblichem Maße effektiven Wettbewerb und hat den Zusammenschluss als mit dem Gemeinsamen Markt für nicht vereinbar erklärt. Damit wird der Eintritt der Vollzugsbedingung für das Umtauschangebot der Alpha Beta Netherlands Holding N.V. an die Aktionäre der Deutsche Börse vom 4. Mai 2011 (in seiner geltenden Fassung), wonach die Freigabe durch die EU-Kommission am oder vor dem 31. März 2012 vorliegen muss, unmöglich werden. Mit der förmlichen Zustellung der Untersagungsentscheidung wird das Umtauschangebot demzufolge automatisch erlöschen. Die Anteilsscheine der Deutschen Börse AG legten um 1,1 Prozent zu. Hannover Rück notierten im MDAX nahezu unverändert. Der Rückversicherer zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen der Vertragserneuerungen in der Schaden-Rückversicherung zum 1. Januar 2012. JENOPTIK gaben um 0,9 Prozent nach. Der Technologiekonzern konnte im abgelaufenen Fiskaljahr 2011 nach vorläufigen Berechnungen einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg ausweisen. Am Donnerstag ging es an den deutschen Aktienmärkten mit vermindertem Tempo weiter nach oben. Der DAX gewann zuletzt 0,59 Prozent auf 6.655,63 Punkte. Deutsche Bank verschlechterten sich um 0,4 Prozent. Die Bank wies im abgelaufenen Geschäftsjahr einen deutlich höheren Gewinn aus. Dabei wurde im klassischen Bankgeschäft ein Rekordergebnis vor Steuern erreicht, während gleichzeitig Rekorderträge erzielt wurden. Im Bereich Corporate & Investment Bank (CIB) konnte man im Gesamtjahr trotz schwieriger Marktbedingungen und branchenweit niedriger Kundenaktivitäten ein solides Ergebnis verbuchen. Im vierten Quartal zeigte sich der Gewinn indes rückläufig. Der Gewinn nach Steuern lag im Gesamtjahr 2011 bei 4,33 Mrd. Euro, nach 2,33 Mrd. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis je Aktie (verwässert) belief sich auf 4,30 Euro, gegenüber 2,92 Euro im Jahr 2010. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern nach Zielgrößendefinition und bezogen auf das durchschnittliche Active Equity lag 2011 bei 9,8 Prozent nach 14,7 Prozent im Jahr 2010. Munich Re verteuerten sich daneben um 2 Prozent. Der Versicherungskonzern hat das Jahr 2011 trotz außerordentlicher Großschäden und Belastungen infolge der Finanzkrise nach vorläufigen Berechnungen mit einem Gewinn abgeschlossen. Im vierten Quartal 2011 konnte der Gewinn dabei gesteigert werden. Die Dividende soll stabil bleiben. Die Gruppe verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Gewinn von 0,71 Mrd. Euro, nach 2,43 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum. Die gebuchten Bruttobeiträge der Gruppe erhöhten sich im Geschäftsjahr 2011 um fast 9 Prozent auf 49,6 Mrd. Euro. Das Kapitalanlageergebnis der Gruppe sank um 22 Prozent auf 6,8 Mrd. Euro. Im vierten Quartal 2011 belief sich der Gewinn auf 0,63 (Vorjahr: 0,48) Mrd. Euro. Die gebuchten Bruttobeiträge der Gruppe erhöhten sich von 11,5 Mrd. Euro im Vorjahr auf 12,4 Mrd. Euro, während das Kapitalanlageergebnis von 1,4 Mrd. Euro auf 1,9 Mrd. Euro anzog. Im MDAX schossen Sky Deutschland als bester Wert um mehr als 19 Prozent nach oben. Der Bezahlfernsehsender hat im Jahr 2011 seine Kundenzahl steigern und so Umsatz und EBITDA verbessern können. So erreichte man zum Ende des Jahres eine Gesamtzahl von 3.012.000 Abonnenten. Die Zahl der Nettoneukunden stieg insgesamt um 359.000. Die Umsätze erhöhten sich um 17 Prozent auf 1,14 Mrd. (2010: 977 Mio.) Euro. Das EBITDA verbesserte sich um 42 Prozent auf -155 Mio. Euro, nach -269 Mio. Euro in 2010. Der durchschnittliche Umsatz pro Kunde (ARPU) erhöhte sich auf 30,46 (2010: 28,68) Euro. Bechtle verteuerten sich um 2,1 Prozent. Der IT-Dienstleister hat auf Basis vorläufiger Zahlen seine für 2011 geplanten ambitionierten Wachstumsziele erreicht und das Jahr mit neuen Rekordwerten abgeschlossen. Am Freitag blieb die Stimmung an den deutschen Aktienmärkten nach einem positiv ausgefallenen US-Arbeitsmarktbericht gut. Dabei stand unter anderem auch die Aktie von Daimler im Blickfeld der Anleger. Der Automobilhersteller verlautbarte, dass die Konzerntochter Mercedes Benz Cars im Januar insgesamt 94.526 Modelle abgesetzt hat, was einem Plus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Die Kernmarke Mercedes-Benz konnte im Januar mit 86.921 weltweit verkauften Modellen einen neuen Rekordwert markieren und verzeichnete gegenüber dem Vorjahresmonat ein Plus von 5,1 Prozent. Beim Kleinwagen smart wurde ein Absatzplus von 13,7 Prozent auf 7.605 Modelle ausgewiesen. Daneben hat Daimler einen Großauftrag über 221 Mercedes-Benz Conecto Gelenkbusse erhalten. Merck hat derweil mit der amerikanischen Threshold Pharmaceuticals eine weltweite Vereinbarung zur gemeinsamen Entwicklung und Vermarktung von TH-302, einem Hypoxie-aktivierten chemischen Molekül von Threshold, geschlossen. Ferner hat BASF gemeinsam mit Finsa, einem der renommiertesten Hersteller von Holzwerkstoffen, einen neuen, leichten Holzwerkstoff entwickelt. Den Angaben zufolge kombiniert dieser um rund 30 Prozent gewichtsreduzierte Werkstoff die Vorteile der etablierten SUPERPAN-Technologie von Finsa mit der innovativen Kaurit Light-Technologie der BASF. Die Markteinführung des Produkts mit Namen SUPERPAN STAR ist bereits für 2012 geplant. Schließlich hat Wacker Neuson auf Basis vorläufiger Zahlen im Geschäftsjahr 2011 den Konzernumsatz auf voraussichtlich 991,6 Mio. (2010: 757,9 Mio.) Euro verbessert und erreichte damit ein Rekordniveau. Daneben erzielte man auch ein Rekordergebnis. So kletterte das vorläufige Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) auf rund 162,6 Mio. (2010: 77,8 Mio.) Euro und die EBITDA-Marge auf 16,4 (2010: 10,3) Prozent. Zurückzuführen war dies auf das Umsatzwachstum. Für das Gesamtjahr 2012 geht der Vorstand von weiterem Wachstum aus

An den europäischen Aktienmärkten waren am Montag ebenfalls rote Vorzeichen auszumachen. Dabei belastete die drohende Staatspleite Griechenlands und die Unsicherheit über den heutigen Euro-Gipfel die Stimmung am Markt. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 1,31 Prozent auf 2.404,62 Punkte. Die Wirtschaftsstimmung in der EU hat sich im Januar 2012 erneut aufgehellt. Dies gab die Generaldirektion Wirtschaft und Finanzen der EU-Kommission heute bekannt. So kletterte der Sammel-Index zur Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung in der gesamten Union (EU27) auf 92,8 Punkte, nach 91,6 Punkten im Dezember 2011. Ferner zog der Index für die Eurozone auf 93,4 Zähler an, während er im Vormonat bei 92,8 Punkten gelegen hatte. Unterdessen hat sich auch das Geschäftsklima in der Eurozone im Januar aufgehellt. So erhöhte sich der entsprechende Indexstand auf -0,21 Punkte, nach -0,32 Punkten im Vormonat und +1,42 Punkten im Januar 2011. Die spanische Wirtschaft ist im vierten Quartal 2011 nach Angaben der Bank of Spain mit vermindertem Tempo gewachsen. So kletterte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahresquartal um 0,3 Prozent, nachdem es im dritten Quartal 2011 noch um 0,8 Prozent gestiegen war. Im Vergleich zum Vorquartal ist die Wirtschaftsleistung Spaniens um 0,3 Prozent geschrumpft, nachdem sie im dritten Quartal unverändert geblieben war. Weiteren Angaben zufolge geht die spanische Notenbank für 2012 von einem Minus von 1,5 Prozent und für 2013 von einer Steigerung um 0,2 Prozent aus. Das italienische Geschäftsklima hat sich ferner im Januar nach Angaben der nationalen Statistikbehörde verschlechtert. So verringerte sich der Stimmungsindex im verarbeitenden Gewerbe auf 92,1 Punkte. Für Dezember 2011 war noch ein Indexwert von 92,5 Punkten ermittelt worden. Im Service-Sektor verschlechterte sich der Stimmungsindex derweil von 80,2 auf 76,4 Punkte. Der Immobilienmarkt in Großbritannien hat sich im Januar stabilisiert. So verharrte der britische Hometrack-Immobilienpreisindex unverändert auf dem Vormonatsniveau. Im Dezember 2011 war noch ein Minus von 0,2 Prozent ausgewiesen worden. Ryanair Holdings zeigten sich mit einem Aufschlag von 1 Prozent freundlich. Die Billigfluglinie hat im dritten Quartal trotz deutlich erhöhter Treibstoffkosten einen Gewinn erzielt. Dabei profitierte man u.a. von höheren Ticketpreisen. Zudem wurde die Jahresprognose erneut erhöht. Für eine Enttäuschung sorgte der Technologiekonzern Philips Electronics. So hat man im vierten Quartal trotz gestiegener Umsätze einen Verlust verbucht, was mit Kosten für den Ausstieg aus dem TV-Geschäft zusammenhängt. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Auch im Gesamtjahr ist der Konzern in die roten Zahlen gerutscht. Indes wurden die Mittelfristziele 2013 bekräftigt. Der Titel gab um 2,2 Prozent nach. ABB meldete einen großen Zukauf. So haben der Mischkonzern und Thomas & Betts, ein führender nordamerikanischer Anbieter von Niederspannungsprodukten, einer Transaktion zugestimmt, in deren Rahmen ABB das US-Unternehmen für rund 3,9 Mrd. US-Dollar übernehmen wird. Bis 2016 werden rund 200 Mio. US-Dollar an jährlichen Synergieeffekten erwartet. Die Transaktion soll bis Mitte 2012 abgeschlossen werden. Die Aktie von ABB verbilligte sich um 2 Prozent. Daneben verloren UBS 3 Prozent an Wert. Die Großbank muss sich einem Medienbericht zufolge möglicherweise bald wegen des Händlerskandals bei dem Kreditinstitut im September vergangenen Jahres vor britischen und schweizerischen Regulierungsbehörden verantworten. Am Dienstag gingen die wichtigsten europäischen Märkte ebenfalls mit grünen Vorzeichen aus dem Handel. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,50 Prozent auf 2.416,66 Punkte. Der Anstieg der spanischen Verbraucherpreise hat sich im Januar 2012 weiter verlangsamt. Dies teilte die nationale Statistikbehörde INE auf Basis vorläufiger Berechnungen mit. So verringerte sich die jährliche Inflationsrate auf 2,0 Prozent, nachdem sie im Dezember noch bei 2,4 Prozent gestanden hatte. Für eine Enttäuschung sorgte die Banco Santander. So verzeichnete man im vierten Quartal aufgrund von Sonderbelastungen einen massiven Gewinneinbruch. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Der Nettogewinn belief sich auf 47 Mio. Euro, im Vergleich zu 2,10 Mrd. Euro im Vorjahr. Dabei hatte das jüngste Ergebnis vor allem unter einer Sonderbelastung in Höhe von 1,81 Mrd. Euro im Zusammenhang mit Immobilienverlusten in Spanien zu leiden. Die Nettozinseinnahmen erhöhten sich von 7,33 Mrd. Euro auf 7,97 Mrd. Euro. Die Rückstellungen für Kreditausfälle erreichten insgesamt 2,79 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,40 Mrd. Euro). Die Anteilsscheine der Bank gaben um 0,6 Prozent nach. BSkyB verteuerten sich um 3,7 Prozent. Der Satellitenfernsehanbieter hat im ersten Halbjahr einen Gewinnanstieg ausgewiesen. Der Nettogewinn belief sich auf 441 Mio. GBP, nach 407 Mio. GBP im Vorjahr. Das operative Ergebnis lag bei 632 Mio. GBP (Vorjahr: 491 Mio. GBP). Das EBITDA betrug 803 Mio. GBP (Vorjahr: 648 Mio. GBP). Der Umsatz kletterte von 3,19 auf 3,36 Mrd. GBP. Daneben rückten ARM Holdings um 2,0 Prozent vor, nachdem der Halbleiterhersteller im vierten Quartal aufgrund der starken Nachfrage nach Chips für Smartphones ein kräftiges Umsatz- und Gewinnwachstum erzielen konnte. So erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um 21 Prozent auf 137,8 Mio. GBP. Ferner kletterte der Vorsteuergewinn um 45 Prozent auf 69,0 Mio. GBP, nach zuvor 47,6 Mio. GBP. Der Gewinn je Aktie erhöhte sich von 2,90 auf 3,71 Pence. Am Mittwoch waren auch an den europäischen Aktienmärkten kräftige Kurszuwächse auszumachen. Dabei profitierten die Märkte von Hoffnungen auf eine baldige Lösung der Griechenland-Problematik. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann abschließend 2,24 Prozent auf 2.470,79 Punkte. Die Verbraucherpreise sind im Januar 2012 mit unverändertem Tempo angestiegen, teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat in ihrer Vorabschätzung zur Inflationsentwicklung in der Eurozone mit. So verharrte die jährliche Inflationsrate bei 2,7 Prozent, während sie im Vormonat schon bei 2,7 Prozent gestanden hatte. Der britische Immobilienmarkt hat sich derweil im Januar 2012 erneut abgekühlt. Wie die Nationwide Building Society verkündete, hat sich der entsprechende Index gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent verringert. Im Dezember 2011 hatte er ebenfalls um 0,2 Prozent nachgegeben. Gegenüber dem Vorjahresmonat zog der Häuserpreis-Index um 0,6 Prozent an, nach einem Plus von 1,0 Prozent im Dezember. Imperial Tobacco geht für das laufende Fiskaljahr trotz rückläufiger Zigarettenabsätze im ersten Quartal von einem Ergebnis im Rahmen der konzerneigenen Erwartungen aus. So lag der Zigarettenabsatz um 7 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Dank höherer Absatzpreise und einem verbesserten Produkt-Mix sank der Umsatz im Tabaksegment lediglich um 1 Prozent. Die Anteilsscheine des Tabakkonzerns rückten um 1,5 Prozent vor. In der Schweiz gaben Roche Holding als einziger Verlierer im Schweizer Leitindex SMI um 1,5 Prozent nach. Der Pharmakonzern konnte im Geschäftsjahr 2011 ein Gewinnwachstum ausweisen. Zwar sanken die Umsatzerlöse auf 42,53 Mrd. CHF. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einem Minus von 10 Prozent (in CHF), wogegen der Umsatz zu konstanten Währungskursen um 1 Prozent zulegte. Daneben fiel das bereinigte operative Ergebnis um 9 Prozent auf 15,15 Mrd. CHF. Jedoch kletterte der Konzerngewinn um 7 Prozent auf 9,54 Mrd. CHF. Scania fuhren mit einem Aufschlag von 0,2 Prozent vor. Der Nutzfahrzeughersteller musste im vierten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz lag zwar mit 22,89 Mrd. Schwedischen Kronen (SEK) um 2 Prozent über dem Vorjahreswert. Der operative Gewinn verringerte sich allerdings um 26 Prozent auf 2,74 Mrd. SEK. Der Nettogewinn sank auf 2,13 Mrd. SEK, nach 3,00 Mrd. SEK im Vorjahreszeitraum. Fiat Industrial rückten daneben um 3,5 Prozent vor. Der Nutzfahrzeughersteller steigerte im vierten Quartal den Umsatz deutlich und erreichte einen operativen Gewinnanstieg. Die frühere Konzernmutter, der italienische Automobilkonzern Fiat, konnte derweil im vierten Quartal einen kräftigen Umsatz- und Gewinnanstieg erzielen. Der Umsatz erhöhte sich von 9,45 Mrd. Euro auf 19,64 Mrd. Euro, während das operative Ergebnis bei 708 Mio. Euro (Vorjahr: 224 Mio. Euro) lag. Ohne die Chrysler-Beteiligung belief sich der Umsatz mit 9,4 Mrd. Euro auf dem Vorjahresniveau. Der Nettogewinn nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 265 Mio. Euro, gegenüber 153 Mio. Euro im Vorjahr. Das EPS fiel indes von 13 Cent auf nun 3,5 Cent. Für 2012 stellte Fiat-Chef Sergio Marchionne einen Umsatz von mehr als 77 Mrd. Euro, einen operativen Gewinn von 4,5 Mrd. Euro und einen Nettogewinn von 1,5 Mrd. Euro. Die Aktie von Fiat gewann in Mailand 5 Prozent. Am Donnerstag war an den wichtigsten europäischen Märkten keine einheitliche Tendenz auszumachen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,30 Prozent auf 2.478,15 Punkte. Die Erzeugerpreise der europäischen Industrie haben sich im Dezember 2011 nach Angaben des EU-Statistikamtes Eurostat reduziert. Binnen Monatsfrist gaben die Preise in der Eurozone um 0,2 Prozent und in der gesamten Union (EU27) ebenfalls um 0,2 Prozent ab. Davor waren die Preise im November in den beiden Gebieten hingegen um 0,2 bzw. 0,4 Prozent angestiegen. Im Vorjahresvergleich kletterten die Industrie-Erzeugerpreise in der Eurozone um 4,3 Prozent und in der EU27 um 4,9 Prozent. Im November hatte die Jahresteuerungsrate bei 5,4 bzw. 6,4 Prozent gelegen. Am Rohstoffmarkt deutet sich eine Großfusion an. So führen Xstrata und der schweizerische Rohstoffhändler Glencore International Gespräche über einen Zusammenschluss in Form eines so genannten "Merger of Equals". Es ist jedoch noch offen, ob es tatsächlich zu einem Angebot seitens Glencore für Xstrata kommen wird. Während sich Xstrata an der Spitze des FTSE 100 um 9,9 Prozent verteuerten, ging es für Glencore um 6,9 Prozent nach oben. Negativ aufgenommen wurde der Zahlenausweis von AstraZeneca, die Aktie verlor 3,4 Prozent an Wert. Der Pharmakonzern verzeichnete im vierten Quartal 2011 einen Gewinnrückgang. Die Umsatzerlöse erhöhten sich auf 8,66 Mrd. US-Dollar, nach 8,62 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Der Nettogewinn verringerte sich gleichzeitig von 1,62 Mrd. US-Dollar auf nun 1,49 Mrd. US-Dollar bzw. 1,16 US-Dollar je Aktie. Weiteren Angeben zufolge plant der Konzern den Abbau von rund 7.300 Stellen um die Kosten zu senken. Für Royal Dutch Shell ging es daneben um 1,2 Prozent nach unten. Der größte Ölkonzern in Europa verzeichnete im abgelaufenen Quartal einen leichten Gewinnrückgang. Zurückzuführen war dies auf schwächere Raffineriemargen und eine geringere Erdgasnachfrage. Die Erwartungen der Analysten wurden verfehlt. Der Nettogewinn belief sich auf 6,50 Mrd. US-Dollar, nach 6,79 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Die gesamte Öl- und Gasproduktion lag bei 3,31 Millionen BOE (Barrels of Oil Equivalent) pro Tag, was einem Minus von 5 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der britisch-niederländische Nahrungsmittelkonzern Unilever meldete indes für das abgelaufene Fiskaljahr 2011 einen leichten Gewinnanstieg. Der Umsatz lag mit 46,47 Mrd. Euro um 5,0 Prozent über dem Vorjahreswert. Beim Nettogewinn nach Anteilen Dritter wies man einen kleinen Anstieg auf 4,25 Mrd. Euro aus, nach 4,24 Mrd. Euro im Vorjahr. Für das laufende Fiskaljahr 2012 erwartet Unilever erneut ein herausforderndes konjunkturelles Umfeld sowie weiter anziehende Rohstoffkosten. Die Aktie verbilligte sich am Ende des FTSE 100 um 4,4 Prozent. In Schweden verteuerten sich Electrolux um 4,3 Prozent. Der Hersteller von Haushaltsgeräten verzeichnete im vierten Quartal einen Gewinnrückgang. Auch für die erste Jahreshälfte 2012 erwartet Electrolux keine schnelle Nachfrageerholung in den etablierten Absatzmärkten wie den USA oder Europa. TeliaSonera gewannen daneben 2 Prozent an Wert. Die Telefongesellschaft hat ihren Gewinn im vierten Quartal leicht verringert, was u.a. mit rückläufigen Festnetz-Verbindungen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Die spanische Arbeitsmarktlage hat sich im Januar 2012 nach Angaben des Arbeitsministeriums verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Arbeitslosen binnen Monatsfrist um 177.470 Personen oder 4,01 Prozent auf 4,6 Millionen. Der Stand des Vorjahresmonats wurde somit um 8,72 Prozent übertroffen. BBVA gewannen schließlich 2,3 Prozent an Wert. Die Bank hat im vierten Quartal 2011 einen Verlust erwirtschaftet, was mit einer Sonderbelastung und höheren Rückstellungen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden damit verfehlt. Der Nettoverlust nach Abzug von Minderheitsanteilen belief sich auf 139 Mio. Euro, gegenüber einem Gewinn von 939 Mio. Euro im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 152 Mio. Euro ausgegangen. Am Freitag sorgte der US-Arbeitsmarktbericht auch an den europäischen Märkten für gute Laune. Dabei richtete sich der Fokus der Investoren auch auf die Aktie der der BT Group. Die größte Telefongesellschaft in Großbritannien hat ihren Gewinn im dritten Quartal trotz rückläufiger Umsätze deutlich verbessert. Dabei profitierte man von einer Kostenkontrolle und mehr Breitband-Kunden. Zudem wurde der Ausblick angehoben. Der Nettogewinn belief sich auf 491 Mio. Britische Pfund (GBP), nach 347 Mio. GBP im Vorjahr. Der Konzernumsatz fiel um 5 Prozent auf 4,77 Mrd. GBP. Das bereinigte EBITDA nahm im Berichtszeitraum um 3 Prozent auf 1,52 Mrd. GBP zu. Analysten waren im Vorfeld von einem bereinigten EBITDA in Höhe von 1,49 Mrd. GBP ausgegangen. Der Konzern geht nun davon aus, sein Ziel, im Jahr 2013 ein bereinigtes EBITDA von mehr als 6 Mrd. GBP zu erzielen, bereits ein Jahr früher zu erreichen. Ferner meldete sich in Schweden Volvo mit Zahlen zu Wort. Der Lkw-Hersteller hat im vierten Quartal Umsatz und Ergebnis verbessert. So lag der Umsatz mit 86,51 Mrd. Schwedischen Kronen (SEK) über dem Vorjahreswert von 73,40 Mrd. SEK. Unter dem Strich verbuchte Volvo trotz einer höheren Steuerbelastung einen Gewinnanstieg auf 4,80 Mrd. SEK, nach 3,42 Mrd. SEK im Vorjahreszeitraum. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Volvo angesichts der nach wie vor schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen und den Auswirkungen der Schuldenkrise in Europa aber eine im Vergleich zum Vorjahr schwächere Geschäftsentwicklung. In Österreich konnte der Industriekranhersteller mit seinen Zahlen zum Geschäftsjahr 2011 überzeugen. So wuchs der Umsatz um 29,7 Prozent auf 845,7 Mio. Euro. Das Konzernergebnis verbesserte sich von 24,2 Mio. Euro im Vorjahr auf 42,0 Mio. Euro.

Am Montag zeigten sich auch die wichtigsten asiatischen Börsen in rot. Relativ moderat fielen dabei noch die Abschläge in Japan aus, wo die Investoren diverse gemischt ausgefallene Unternehmensdaten zu verarbeiten hatten. Der Leitindex Nikkei verlor 0,54 Prozent und schloss bei 8.793,05 Zählern. Canon verloren 1 Prozent an Wert. Der weltgrößte Hersteller von Kopierern, Digitalkameras und Laserdruckern steigerte im vierten Quartal trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen seinen Gewinn. Der Umsatz war aber rückläufig. Profitieren konnte der Konzern dabei vor allem von einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Multifunktions-Geräten und Farblaserdruckern. Daneben ging es für JFE Holdings um 0,8 Prozent nach unten, nachdem der Stahlerzeuger im dritten Quartal einen Verlust ausweisen musste. Der Umsatz sank gleichzeitig minimal. Unter anderem hat der Konzern nach eigenen Angaben unter den schwachen konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie negativen Einmaleffekten in Zusammenhang mit Wertberichtigungen zu leiden gehabt. Der starke Japanische Yen hat das Ergebnis zusätzlich belastet. Die Prognose für das laufende Fiskaljahr wurde gesenkt. Die Lage am taiwanesischen Arbeitsmarkt hat sich im Dezember 2011 nach Angaben der Statistikbehörde verbessert. So verringerte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenrate auf 4,22 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 4,32 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 4,33 Prozent gerechnet. Die südkoreanische Leistungsbilanz hat schließlich nach Angaben der Bank of Korea im Dezember mit einem kleineren Überschuss abgeschlossen. So verzeichnete die Leistungsbilanz des Landes der Morgenstille einen Aktivsaldo in Höhe von 3,96 Mrd. US-Dollar, nach einem Plus von 5,05 Mrd. US-Dollar im Vormonat. Am Dienstag ging der Zahlenreigen in Asien weiter, wobei die meisten Märkte freundlich tendierten. Der japanische Leitindex Nikkei konnte am Ende leicht um 0,11 Prozent auf 8.802,51 Zähler vorrücken. Die japanische Industrieproduktion ist im Dezember angewachsen. Dies gab das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie (METI) bekannt. So erhöhte sich die Fertigungsmenge gegenüber dem Vormonat um 4,0 Prozent. Im November hatte der Output hingegen um 2,6 Prozent nachgegeben. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die Industrieproduktion um 4,1 Prozent, nach einem Minus von 4,2 Prozent im November. In Japan hat sich indes die Arbeitsmarktlage im Dezember 2011 indes nach Regierungsangaben verschlechtert. So erhöhte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenrate auf 4,6 Prozent, nach 4,5 Prozent im September. Volkswirte waren im Vorfeld nur von einem unveränderten Stand von 4,5 Prozent ausgegangen. Schließlich haben sich die japanischen Konsumausgaben im Dezember erhöht. So lagen die Ausgaben der Verbraucher um 0,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, nach einem Minus von 3,2 Prozent im November. Volkswirte waren hingegen von einem leichten Rückgang um 0,1 Prozent ausgegangen. Honda verschlechterten sich um 0,6 Prozent, nachdem der Automobilhersteller im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang ausweisen musste. Belastet wurde die Ergebnisentwicklung vor allem durch den starken Yen sowie die Überschwemmungen in Thailand. Der Nettogewinn belief sich auf 47,7 Mrd. JPY, nach 81,1 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz lag mit 1,94 Bio. JPY um 8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Toshiba verloren sogar 1,8 Prozent an Wert. Der Elektronikkonzern und Chip-Hersteller hat im abgelaufenen Quartal einen Verlust verbuchen müssen. Zudem wurde der Jahresausblick nach unten korrigiert. Hintergrund sind der starke Yen, Überschwemmungen in Thailand und Verluste im TV-Geschäft. Für die Aktie des Technologiekonzerns Fujitsu ging es schließlich nach Drittquartalszahlen um 0,7 Prozent nach oben. Der Umsatz lag im Berichtszeitraum mit 1,08 Bio. JPY unter dem Vorjahreswert von 1,10 Bio. JPY. Unter dem Strich wies man beim Nettoergebnis einen Verlust von 4,33 Mrd. JPY aus, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettogewinn von 16,55 Mrd. JPY erzielt hatte. Der Ausblick für das Gesamtjahr wurde auch hier gesenkt. Am Mittwoch waren in Asien keine einheitlichen Vorzeichen auszumachen. Die thailändische Inflationsrate hat sich im Januar 2012 nach Angaben des Handelsministeriums abgemildert. Demnach stiegen die Verbraucherpreise nur noch um 3,38 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, nach einer Preissteigerung von 3,5 Prozent im Dezember. Binnen Monatsfrist erhöhten sich die Lebenshaltungskosten um 0,39 Prozent. In Indonesien hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise im Januar 2012 nach Angaben der nationalen Statistikbehörde abgebremst. So erhöhten sich die Lebenshaltungskosten gegenüber dem Vorjahresmonat nur noch um 3,65 Prozent. Davor hatte die Inflationsrate im Dezember noch bei 3,79 Prozent gelegen. Im Vormonatsvergleich waren die Verbraucherpreise um 0,76 Prozent angestiegen. Das indische Handelsbilanzdefizit hat sich im Dezember 2011 nach Angaben des Handelsministeriums deutlich vergrößert. So erhöhte sich der Passivsaldo auf rund 12,7 Mrd. US-Dollar, nach 8,0 Mrd. US-Dollar im Vorjahresmonat. Hierbei wuchsen die Exporte binnen Jahresfrist um 6,7 Prozent auf 25,0 Mrd. US-Dollar, während die Importe ein Plus von 19,8 Prozent auf 37,8 Mrd. US-Dollar verbuchten. In Japan ging es für den Leitindex Nikkei um 0,08 Prozent auf 8.809,79 Zähler nach oben. Dabei standen diverse Quartalsbilanzen im Blickfeld der Anleger. Mitsubishi UFJ Financial (MUFG) verbesserten sich um 2,9 Prozent. Die größte Bankgesellschaft in Japan hat ihren Gewinn in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres deutlich erhöht. Dabei profitierte man vor allem von einem hohen Einmalertrag in Zusammenhang mit der Beteiligung an der US-Bank Morgan Stanley. Zudem wurde der Ausblick bestätigt. Für eine positive Überraschung sorgte daneben Nomura Holdings. Das Brokerage-Unternehmen konnte im dritten Quartal einen höheren Gewinn ausweisen, was auf Kostensenkungsmaßnahmen und einen Asset-Verkauf zurückzuführen war. Die Gewinnerwartungen der Analysten wurden geschlagen. Der Titel legte um 0,4 Prozent zu. Enttäuschend fiel schließlich der Zahlenausweis von Sharp aus. Der Technologiekonzern hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres aufgrund von Sonderbelastungen und rückläufigen Umsätzen einen Verlust erwirtschaftet. Zudem wurde der Jahresausblick nach unten korrigiert, was auf einen Preisverfall bei seinen Aquos-Fernsehern, einen starken Yen, eine schwächere Wirtschaft und steuerliche Belastungen zurückzuführen ist. Der Anteilsschein verbilligte sich um 4,3 Prozent. Am Donnerstag ging es in Asien nach oben. Der japanische Leitindex Nikkei rückte am Ende um 0,76 Prozent auf 8.876,82 Zähler vor. Dabei richtete sich der Fokus der Investoren auf diverse Quartalsberichte. Für eine Enttäuschung sorgte dabei Sony. Der weltweit zweitgrößte Unterhaltungselektronik-Konzern hat im dritten Quartal einen Verlust erwirtschaftet, was auf einen starken Yen und Verluste im TV-Geschäft zurückzuführen war. Zudem wurde der Jahresausblick stark nach unten korrigiert. Die Aktie gab um 2,6 Prozent nach. Auch der Technologiekonzern Hitachi verzeichnete im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang. Der Umsatz lag indes in etwa auf Vorjahresniveau. Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch die schwache Entwicklung in den Segmenten Power Systems und Digital Media & Consumer Products, wo jeweils ein operativer Verlust ausgewiesen wurde. Der Titel büßte 2 Prozent an Wert ein. Elpida Memory legten daneben um 4 Prozent zu. Der Speicherchip-Hersteller rutschte im dritten Fiskalquartal tiefer in die Verlustzone. Zurückzuführen war dies auf schwache Chip-Preise, sinkende Marktanteile sowie einen starken Yen. Für Softbank ging es nach Geschäftszahlen für das dritte Quartal um 4,3 Prozent nach oben. Der Internet- und Mobilfunkanbieter steigerte zwar seinen Umsatz zwar im Berichtszeitraum, allerdings verringerte sich der Nettogewinn deutlich. Unter anderem hat man im Berichtszeitraum beim Umsatz von der weiterhin sehr robusten Entwicklung im Mobilfunkgeschäft profitieren können. Belastet wurde das Ergebnis jedoch durch höhere Steuern und gestiegene Ausgaben bei der Vermarktung von Mobiltelefonen. Mitsubishi Motors konnte unterdessen in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres wieder in die Gewinnzone zurückkehren und profitierte dabei von Kostensenkungen. Der Ausblick wurde indes bestätigt. Der Titel ging auf Vortagesniveau aus dem Handel. Schließlich hat Mazda Motor im dritten Quartal einen deutlich höheren Verlust verzeichnet. Hintergrund ist der starke Yen, der die exportorientierte Produktion des Konzerns belastet. Zudem wurde der Ausblick stark nach unten revidiert. Das Papier legte trotzdem um 1,6 Prozent zu. Am Freitag tendierten die wichtigsten Börsen in Asien uneinheitlich. Dabei wurden aus Japan rote Vorzeichen gemeldet. Zum einen hielten sich die Investoren vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht mit Neuengagements zurück. Zum anderen wurde die Stimmung auch durch einige schwächer ausgefallene Quartalsbilanzen getrübt. Der Leitindex Nikkei verlor am Ende 0,51 Prozent und ging bei einem Stand von 8.831,93 Zählern ins Wochenende. Im Blick stand vor allem die Quartalsbilanz von Panasonic. Der weltgrößte Hersteller von Konsumelektronik hat im dritten Quartal einen Verlust nach einem Vorjahresgewinn verzeichnet. Dabei hatte der Konzern unter Restrukturierungsbelastungen sowie einer schwachen Nachfrage nach seinen Fernsehgeräten zu leiden. Der Nettoverlust belief sich nach Abzug von Minderheitsanteilen im dritten Quartal zum 31. Dezember 2011 auf 197,7 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach einem Gewinn von knapp 40 Mrd. JPY im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust von lediglich 8,4 Mrd. JPY ausgegangen. Der Umsatz verringerte sich um 14 Prozent auf 1,96 Bio. JPY. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Panasonic nunmehr einen rekordhohen Nettoverlust von 780 Mrd. JPY, nachdem man zuletzt noch einen Verlust von 420 Mrd. JPY prognostiziert hatte. Beim Umsatz geht der Konzern von 8,00 Bio. JPY aus, nach bisher prognostizierten 8,30 Bio. JPY. Die Aktie legte um 1,2 Prozent zu. Unterdessen verloren Nikon 1 Prozent an Wert. Der weltweit zweitgrößte Hersteller von digitalen Spiegelreflexkameras hat im dritten Quartal einen Verlust erwirtschaftet. Hintergrund waren die Auswirkungen der Überschwemmungen in Thailand auf das Geschäft bzw. die Produktion. Der Ausblick wurde indes bestätigt. Toyota Motor fuhren mit einem Abschlag von 0,2 Prozent hinterher. Der Automobilhersteller verlautbarte, dass er seinen konzernweiten Absatz im Jahr 2012 um 21 Prozent steigern will. So beläuft sich das weltweite Absatzziel des Konzerns für das Kalenderjahr 2012, einschließlich der Tochtergesellschaften Daihatsu Motor und Hino Motors demnach auf 9,58 Millionen Fahrzeuge. Schließlich verloren POSCO 0,4 Prozent an Wert. Der Stahlhersteller musste im Geschäftsjahr 2011 einen Gewinnrückgang um knapp 12 Prozent hinnehmen. Zurückzuführen war dies auf höhere Rohstoffkosten und eine schwächere Nachfrage in China.

Die wichtigsten US-Indizes tendierten am Montag leicht schwächer. Die Stimmung der Investoren wurde dabei insbesondere durch Sorgen um die finanzielle Situation des angeschlagenen EU-Mitglieds Griechenland belastet. Der Dow Jones verlor 0,05 Prozent auf 12.653,72 Punkte. Die saisonbereinigten persönlichen Einkommen sind im Dezember 2011 leicht angewachsen. So erhöhten sich die persönlichen Einkommen um 0,5 Prozent gegenüber dem Vormonatsniveau, während im Vormonat ein Plus von 0,1 Prozent verbucht worden war. Ferner gingen die persönlichen Konsumausgaben um weniger als 0,1 Prozent zurück, während sie im Vormonat um 0,1 Prozent geklettert waren. Volkswirte hatten im Vorfeld Zuwächse von 0,4 Prozent bei den Einkommen und 0,1 Prozent bei den Konsumausgaben prognostiziert. Im Blickfeld der Investoren standen zudem diverse Quartalsberichte. So gab der Fast-Food-Konzern Wendy`s bekannt, dass er im vierten Quartal einen geringeren Gewinn erwirtschaftet hat, was auf Sonderbelastungen aus dem Verkauf von Arby`s und Wertberichtigungen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch erfüllt. Die Aktie von Wendy`s verbilligte sich um 3,8 Prozent. Gannett, der größte Zeitungsverlag in den USA, meldete indes, dass sein Gewinn im vierten Quartal deutlich gesunken ist, was u.a. auf rückläufige Umsätze zurückzuführen war. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch geschlagen. Der Titel von Gannett verlor 6,9 Prozent. Schließlich legten Wolverine World Wide 1,3 Prozent zu. Der Schuhhersteller teilte mit, dass sein Gewinn im vierten Quartal trotz gestiegener Umsätze gesunken ist, was mit Einmaleffekten zusammenhängt. Die Erwartungen wurden jedoch übertroffen. Indes wurde ein eher schwacher Jahresausblick gegeben. Am Dienstag gingen die US-Börsen nach eher enttäuschenden Konjunkturdaten mit uneinheitlicher Tendenz aus dem Handel. Der Dow Jones verlor 0,16 Prozent auf 12.632,99 Punkte. Der Anstieg der US-Arbeitskosten hat sich im vierten Quartal 2011 nach Angaben des Arbeitsministeriums mit leicht beschleunigtem Tempo fortgesetzt. Gegenüber dem Vorquartal wuchs der entsprechende Index in den USA um 0,4 Prozent an. Auch Volkswirte waren von einer Kostensteigerung um 0,4 Prozent ausgegangen, nachdem der Index im dritten Quartal um 0,3 Prozent angezogen war. Die Immobilienpreise in den USA sind derweil im November gegenüber dem Vormonat gesunken. Wie aus dem S&P Case/Shiller Homeprice-Index hervorgeht, schrumpften die Häuserpreise im Berichtsmonat in den wichtigsten 20 Städten gegenüber dem Vormonat um 1,3 Prozent, nach einem Minus von 1,3 Prozent im Oktober. Dabei habe sich das Preisniveau in 19 der 20 Städte im Vormonatsvergleich verschlechtert. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wurde ein Rückgang der Häuserpreise um 3,7 Prozent ausgewiesen. Unter den Erwartungen lag der Einkaufsmanager-Index von Chicago. Die Vereinigung der Chicagoer Einkaufsmanager ermittelte für Januar 2012 einen Rückgang beim saisonbereinigten Konjunktur-Index. So lag der Einkaufsmanager-Index bei 60,2 Punkten, nach revidiert 62,2 (vorläufig: 62,5) Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 62,8 Punkten prognostiziert. Für eine Enttäuschung sorgte schließlich auch das US-Verbrauchervertrauen, das sich im Januar 2012 unerwartet verschlechtert hat. Wie das Wirtschaftsforschungsinstitut Conference Board bekanntgab, fiel der entsprechende Index auf 61,1 Punkte, nach revidiert 64,8 (vorläufig: 64,5) Punkten im Vormonat. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Wert von 67,0 Punkten prognostiziert. Daneben hatten die Investoren am Dienstag auch eine wahre Flut an Quartalsberichten zu verarbeiten. Pfizer halbierte im vierten Quartal seinen Gewinn, was mit Sonderbelastungen im Berichtszeitraum und Einmalerträgen im Vorjahr zusammenhing. Die Erwartungen konnten auf bereinigter Basis allerdings geschlagen werden. Die Prognose für 2012 wurde aber nach unten korrigiert. Der Nettogewinn betrug 1,44 Mrd. US-Dollar bzw. 19 Cents pro Aktie, nach 2,89 Mrd. US-Dollar im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn lag bei 50 Cents (Vorjahr: 47 Cents) pro Aktie. Der Umsatz ging um 4 Prozent auf 16,75 Mrd. US-Dollar zurück. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 47 Cents je Aktie und einem Umsatz von 16,61 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Die Aktie verbilligte sich um 0,7 Prozent. UPS verloren ebenfalls 0,7 Prozent an Wert. Der Logistikkonzern musste im abgelaufenen Quartal zwar ein Gewinnminus verzeichnen, konnte die Erwartungen aber schlagen. Der Umsatz erhöhte sich um 5,6 Prozent auf 14,17 Mrd. US-Dollar. Der Nettogewinn schrumpfte indes um 29,3 Prozent auf 725 Mio. US-Dollar bzw. 0,74 US-Dollar pro Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 1,28 US-Dollar. Marktbeobachter hatten zuvor nur ein EPS von 1,26 US-Dollar geschätzt. Für Exxon Mobil ging es sogar um 2,0 Prozent nach unten. Der Ölkonzern hat im vierten Quartal einen leichten Ergebnisanstieg ausweisen und die Gewinnprognosen geschlagen. Die Umsatzerlöse zogen auf 121,61 Mrd. US-Dollar an, nach 105,19 Mrd. US-Dollar im Vorjahresquartal. Daneben kletterte der Nettogewinn um 2 Prozent auf nun 9,40 Mrd. US-Dollar bzw. 1,97 US-Dollar pro Aktie. Die Analystenprognose lautete lediglich auf ein EPS von 1,96 US-Dollar und einen Umsatz von 119,70 Mrd. US-Dollar. Bei Illinois Tool Works stand ein Abschlag von 0,3 Prozent zu Buche. Der Maschinenbaukonzern hat im vierten Quartal einen höheren Gewinn erwirtschaftet, was auf ein starkes Umsatzplus und verbesserte Margen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden damit geschlagen. Auch Mattel hat im abgelaufenen Quartal angesichts eines leichten Umsatzwachstums einen höheren Gewinn erzielt. Die Ergebniserwartungen wurden damit geschlagen. Die Anteilsscheine des Spielwarenherstellers rückten um 5,0 Prozent vor. McGraw-Hill gaben daneben um 0,7 Prozent nach. Der Verlags- und Informationskonzern hat im abgelaufenen Quartal seinen Gewinn deutlich gesteigert und auch auf bereinigter Basis die Erwartungen der Analysten geschlagen. Nachbörslich enttäuschte am Dienstag noch der Zahlenausweis zum abgelaufenen Quartal von Amazon.com Inc. Während die durchschnittlichen Gewinnerwartungen übertroffen wurden, blieb man beim Umsatz hinter den Prognosen der Analysten zurück. Zudem fiel der Ausblick schwach aus. Am Mittwoch verhalfen die Hoffnungen auf einen Durchbruch bei der Griechenland-Problematik auch den US-Börsen zu klaren Gewinnen. Der Dow Jones gewann 0,66 Prozent auf 12.716,46 Punkte. Die US-Beschäftigung hat sich nach Angaben des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) im Januar 2012 erneut erhöht. Wie ADP mitteilte, stieg die Beschäftigtenzahl im Privatsektor gegenüber dem Vormonat um 170.000. Hierbei wuchs die Zahl um 18.000 im Produzierenden Gewerbe und um 152.000 im Dienstleistungsbereich. Für Dezember war insgesamt ein revidierter Anstieg um 292.000 (vorläufig: 325.000) ermittelt worden. Die Geschäftsaktivitäten des Verarbeitenden Gewerbes in den USA haben sich im Januar 2012 verbessert. So hat sich der ISM-Index von revidiert 53,1 Punkten im Vormonat auf nun 54,1 Zähler erhöht. Volkswirte waren von einem Wert von 54,5 Punkten ausgegangen. Die Bauausgaben in den USA sind im Dezember 2011 gestiegen. Demnach haben sich die Bauausgaben gegenüber dem Vormonat um 1,5 Prozent erhöht, nach einem Plus von revidiert 0,4 (vorläufig: +1,2) Prozent im Vormonat. Volkswirte hatten für den Berichtsmonat einen Zuwachs von 0,4 Prozent prognostiziert. Sehr positiv aufgenommen wurde dabei die Bilanz von Whirlpool. Der Titel rückte um 13,5 Prozent vor. Der Haushaltsgerätehersteller hat seinen Gewinn im vierten Quartal erhöht, was das Ergebnis von Kostensenkungen und einer verbesserten Umsatzentwicklung in Nordamerika ist. Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn belief sich auf 205 Mio. US-Dollar bzw. 2,62 US-Dollar pro Aktie, nach 171 Mio. US-Dollar im Vorjahr. Vor Einmaleffekten lag das jüngste Ergebnis bei 32 Cents (Vorjahr: 43 Cents) pro Aktie. Der Umsatz nahm um 2 Prozent auf 4,9 Mrd. US-Dollar ab. Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 1,96 US-Dollar pro Aktie und einem Umsatz von 4,98 Mrd. US-Dollar ausgegangen. Der Internet-Anbieter AOL musste indes im vierten Quartal zwar einen Umsatz- und Ergebnisrückgang ausweisen, konnte jedoch die Analystenschätzungen übertreffen. Die Aktie verteuerte sich daraufhin um 9,6 Prozent. Aetna legten um 3,1 Prozent zu. Der Krankenversicherer hat im abgelaufenen Quartal den Umsatz leicht erhöht, während sich der Nettogewinn deutlich verbesserte. Dabei profitierte man von der starken Entwicklung im Kerngeschäft. Die Gewinnschätzungen der Analysten wurden leicht übertroffen. Die Papiere des Rüstungskonzerns Northrop Grumman legten um 2,1 Prozent zu. Der Konzern hat im abgelaufenen Quartal einen Umsatzrückgang ausgewiesen. Der Gewinn wurde allerdings verbessert. Dabei wurden auch auf bereinigter Basis die Erwartungen der Analysten übertroffen. Der Ausblick auf das Gesamtjahr fiel aber enttäuschend aus. Nachbörslich wurden noch weitere interessante Quartalsbilanzen gemeldet. QUALCOMM hat im ersten Fiskalquartal 2011/12 den Gewinn gesteigert. Dabei profitierte man von einem deutlichen Umsatzwachstum. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis geschlagen. Zudem wurde ein starker Ausblick gegeben. Der Netzwerkspezialist JDS Uniphase musste indes zwar im zweiten Quartal einen Verlust ausweisen, konnte dabei jedoch die Analystenschätzungen übertreffen. Der Versicherungskonzern Allstate hat schließlich seinen Gewinn im vierten Quartal mehr als verdoppelt, was auf weniger Forderungen aus Katastrophen als Folge des milderen Klimas zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden dabei geschlagen. Am Donnerstag gingen die Indizes an der Wall Street wenig verändert aus dem Handel. Der Dow Jones schloss 0,07 Prozent leichter bei 12.707,08 Punkten. Neben zahlreichen Quartalsbilanzen standen dabei auch diverse Konjunkturdaten im Blickfeld der Anleger. Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 28. Januar 2012 nach Angaben des Arbeitsministeriums verbessert. So verringerte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe um 12.000 auf 367.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 375.000 prognostiziert hatten. Für die Vorwoche wurde der zunächst ermittelte Wert von 377.000 auf 379.000 nach oben korrigiert. Unterdessen hat sich die US-Produktivität im vierten Quartal 2011 mit vermindertem Tempo erhöht. So kletterte die Produktivität außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vorquartal um 0,7 Prozent. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 0,7 Prozent prognostiziert, nachdem im dritten Quartal 2011 ein Plus von revidiert 1,9 (vorläufig: +2,3) Prozent ermittelt worden war. Die Lohnstückkosten kletterten im Vorquartalsvergleich um 1,2 Prozent, gegenüber einem Rückgang um revidiert 2,1 (vorläufig: -2,5) Prozent im dritten Quartal. Der US-Notenbankchef Ben Bernanke hat sich ferner zur wirtschaftlichen Lage in den USA zu Wort gemeldet. Im Rahmen einer Rede erklärte er, dass sich die Gesamtlage in den vergangenen zweieinhalb Jahren kontinuierlich stabilisiert habe, Dennoch bleibe die Gesamtsituation nach wie vor fragil wobei die US-Wirtschaft angesichts des weiterhin schwachen Arbeitsmarkts und der zurückhaltenden Aufwärtsbewegung anfällig bleibe. Dies habe sich im vergangenen Jahr gezeigt, als die Auswirkungen der Erdbebenkatastrophe in Japan sowie die nach wie vor schwelende Schuldenkrise in Europa ihre Spuren hinterlassen hätten. Auf der Unternehmensseite machte unter anderem Merck & Co. auf sich aufmerksam. Der Pharmakonzern verbuchte im vierten Quartal einen Umsatzanstieg und konnte wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Der Umsatz lag mit 12,29 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 12,09 Mrd. US-Dollar. Beim Nettoergebnis wurde ein Gewinn von 1,51 Mrd. US-Dollar bzw. 49 Cents je Aktie ausgewiesen, nach einem Nettoverlust von 531 Mio. US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 97 Cents. Analysten hatten zuvor ein EPS von 95 Cents sowie einen Umsatz von 12,53 Mrd. US-Dollar erwartet. Die Aktie verbilligte sich um 0,5 Prozent. Negativ aufgenommen wurde auch der Zahlenausweis von Dow Chemical. Der Chemiekonzern verbuchte im vierten Quartal einen Verlust nach einem Vorjahresgewinn, was mit einer Reihe von Sonderbelastungen sowie rückläufigen Umsätzen im Segment Performance Plastics zusammenhing. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen verfehlt. Die Anteilsscheine fielen um 1,2 Prozent. MasterCard legten daneben um 6,7 Prozent zu. Der Kreditkartenanbieter hat im vierten Quartal aufgrund eines Rechtsstreits sein Vorjahresergebnis klar verfehlt. Zwar erhöhte sich der Konzernumsatz um 20,2 Prozent auf 1,73 Mrd. US-Dollar. Dagegen schrumpfte der Nettogewinn von 415 Mio. US-Dollar auf nun 19 Mio. US-Dollar bzw. 0,15 US-Dollar je Aktie. Bereinigt um Sondereffekte betrug das EPS 4,03 US-Dollar. Analysten hatten zuvor nur ein EPS von 3,91 US-Dollar bei Umsätzen von 1,73 Mrd. US-Dollar erwartet. Ferner gaben CIGNA um 3,4 Prozent nach. Der Krankenversicherer verzeichnete im vierten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang, was mit stagnierenden Umsätzen und hohen Einmalerträgen im Vorjahr zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis verfehlt. Viacom konnte im ersten Quartal zwar einen Umsatzanstieg ausweisen, musste jedoch angesichts zahlreicher Einmaleffekte einen Ergebnisrückgang hinnehmen. Auf bereinigter Basis wurden die Gewinnerwartungen der Analysten knapp geschlagen. Die Aktie des Medienkonzerns verbilligte sich um 1,1 Prozent. Royal Caribbean Cruises hat im abgelaufenen Quartal angesichts eines höheren Umsatzes einen Gewinnanstieg verbucht. Die Erwartungen wurden damit übertroffen. Der Ausblick auf 2012 fiel jedoch vor dem Hintergrund einiger Unsicherheiten schwach aus. Die Aktie der Kreuzfahrtlinie legte um 1,6 Prozent zu. International Paper verteuerten sich schließlich um 0,7 Prozent. Der Papier- und Forstproduktehersteller hat im abgelaufenen Quartal einen geringeren Gewinn erzielt, was mit Einmaleffekten und rückläufigen Umsätzen zusammenhängt. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis aber übertroffen. Am Freitag standen an der Wall Street im frühen Handel die US-Arbeitsmarktdaten im Mittelpunkt des Interesses der Anleger. Dieser fielen gut aus und sorgten für Kursgewinne. Die US-Arbeitsmarktsituation hat sich im Januar 2012 nach Angaben des Arbeitsministeriums verbessert. So erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft gegenüber dem Vormonat um 243.000. Volkswirte hatten einen Stellenaufbau um 155.000 Beschäftigte erwartet, nach einem Anstieg um revidiert 203.000 im Dezember. Bereinigt um Beschäftigte im Staatsdienst stieg die Beschäftigtenzahl um 257.000, nach einem Zuwachs von 220.000 im Vormonat. Hier hatte die Prognose auf ein Plus von 168.000 gelautet. Ferner sank die Arbeitslosenquote auf 8,3 Prozent, nachdem sie im Vormonat noch bei 8,5 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten mit einem unveränderten Stand von 8,5 Prozent gerechnet. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen um 0,2 Prozent, nach einer Lohnsteigerung um 0,1 Prozent im Vormonat. Hier waren Volkswirte von einem Zuwachs um 0,2 Prozent ausgegangen. Zudem kletterte der ISM-Service-Index auf 56,8 Zähler, nach 53,0 Zählern im Vormonat. Volkswirte hatten lediglich einen Zuwachs auf 53,1 Punkte prognostiziert. Schließlich ist der Auftragseingang für Industriegüter im Dezember 2011 nach Angaben des Handelsministeriums gestiegen. Demnach kletterte der US-Auftragseingang für Industriegüter um 1,1 Prozent, während Volkswirte ein Plus von 1,5 Prozent erwartet hatten. Für den Vormonat wurde hier ein Zuwachs von revidiert 2,2 Prozent (vorläufig: +1,8 Prozent) ausgewiesen. Bei den Gütern mit einer Nutzungsdauer von über drei Jahren lag die Zahl der Bestellungen um 3,0 (vorläufig: ebenfalls +3,0) Prozent über dem Vormonatsniveau. Zudem wurden auch am Freitag diverse Quartalsbilanzen veröffentlicht. Weyerhaeuser musste im vierten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Auch der Umsatz war rückläufig. Der Konzern hat dabei unter anderem unter der schwachen Nachfrage auf dem US-Markt zu leiden gehabt. Dies hat man aber nach eigenen Angaben dank der starken Nachfrage aus den asiatischen Märkten mehr als kompensieren können. Auch die Immobiliensparte des Konzerns ist trotz des weiterhin herausfordernden Marktumfelds profitabel geblieben. Estee Lauder standen nach Zahlen für das zweite Quartal im frühen Handel unter Druck. Der Kosmetikkonzern konnte in diesem Zeitraum seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10 Prozent steigern und gleichzeitig auch den Gewinn verbessern. Auf bereinigter Basis wurden die Analystenerwartungen erreicht. Allerdings fiel der Ausblick verhalten aus. Auf der Verliererseite waren gleichzeitig auch Aon zu finden. Der weltweit größte Versicherungs-Broker hat seinen Gewinn im abgelaufenen Quartal angesichts eines leichten Umsatzwachstums um 20 Prozent verbessert. Dabei profitierte man von anhaltenden Kosteneinsparungen im Rahmen des Restrukturierungsprogramms Aon Hewitt. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen geschlagen. Walgreen musste schließlich für Januar 2012 einen Rückgang bei den Same-Store Sales ausweisen. So verringerten sich die vergleichbaren Umsätze um 4,6 Prozent. Der Gesamtumsatz belief sich auf 5,80 Mrd. US-Dollar, was einer Abnahme um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht.

Unternehmensseitig ist der Terminkalender auch in der kommenden Woche gut gefüllt. So werden unter anderem Anadarko Petroleum, CNA Financial, GEA Group, Julius Bär, BP, Demag Cranes, UBS, Yara International, Celesio, Cisco Systems, Douglas Holding, Gerresheimer, GRENKELEASING, Heidelberger Druck, Palfinger, Sanofi, Statoil, Syngenta, Vestas Wind Systems, Credit Suisse, Daimler, GDF SUEZ, ING Groep, RHÖN-KLINIKUM, Rio Tinto, Dialog Semiconductor und Total ihre Bücher öffnen.

Konjunkturseitig werden in der kommenden Woche am Montag in Deutschland die Auftragseingänge der Industrie für Dezember bekannt gegeben. Am Dienstag folgen in Japan der Frühindikator für Dezember sowie in Deutschland die Einzelhandelsumsätze und die Produktion im produzierenden Gewerbe für Dezember sowie der Großhandelsumsatz für das vierte Quartal. Am Mittwoch stehen in Deutschland die Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe und die Außenhandelsdaten für Dezember an. Aus den USA werden die wöchentlichen Hypothekenanträge gemeldet. Es folgen am Donnerstag in Japan die Daten zum Auftragseingang Maschinenbau und das Verbrauchervertragen sowie in den USA die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Am Freitag stehen schließlich in Deutschland die Insolvenzen für November und die Verbraucherpreise für Januar an. Aus den USA wird ferner die Handelsbilanz für Dezember sowie das Verbrauchervertrauen Uni Michigan für Februar bekannt gegeben.

Indexstände (03.02.2012, 18:15 Uhr) DAX: 6.766,67 TecDAX: 771,75 Dow Jones STOXX 50: 2.497,86 Nikkei 225: 8.831,93 Dow Jones: 12.848,69 Nasdaq Composite: 2.901,44 (03.02.2012/ac/n/m)




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