Wochenrückblick KW 29
20.07.12 17:56
aktiencheck.de
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - In der abgelaufenen Woche zeigten die Weltbörsen eine überwiegend freundliche Tendenz. Der DAX gewann 1,1 Prozent. Der Dow Jones STOXX 50 zeigt in der Wochenbilanz ein Plus von 0,45 Prozent. Der japanische Nikkei-Index hat die Woche mit einem Verlust von 0,6 Prozent abgeschlossen. In den USA legte der Dow Jones seit dem letzten Handelstag der vorangegangenen Woche bisher rund 1,00 Prozent zu.
Die deutschen Aktien konnten am Montag mehrheitlich leichte bis moderate Kursgewinne verzeichnen. Gegen Abend zogen die Kurse nach wechselhaftem Handel noch einmal an. Der DAX gewann 0,13 Prozent. Die Betriebe des deutschen Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten wiesen im Mai 2012 einen Beschäftigungszuwachs aus. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 140.100 Personen bzw. 2,8 Prozent auf knapp 5,2 Millionen per Ende Mai. Infineon ging mit einem Plus von 2,7 Prozent als Tagesgewinner aus dem Handel. Titel der Deutschen Postlegten 2,3 Prozent zu. Der Brief- und Logistikkonzern gab heute bekannt, dass DHL Supply Chain einen neuen, hochmodernen MegaHub in Hongkong eröffnet. Den Angaben zufolge bündelt das im Hafenviertel Tsing Yi errichtete Umschlagzentrum alle bisherigen Einrichtungen des Unternehmensbereichs in Hongkong. Titel von RWE zeigten sich 2,4 Prozent fester. Das Land Berlin kauft einem Medienbericht zufolge den von RWE gehaltenen Anteil an den Wasserbetrieben zurück. Daimlerschlossen 0,5 Prozent teurer. Unter dem Motto "Pulsschlag einer neuen Generation" ist im Mercedes-Benz Werk Rastatt die erste neue Mercedes-Benz A-Klasse vom Band gelaufen. Anteile von Linde gewannen ebenfalls 0,5 Prozent an Wert. Linde wird für das Stahlunternehmen Tata Steel an dessen Standort im Industriekomplex Kalinganagar in Odisha (Indien) zwei große Luftzerlegungsanlagen (LZAs) errichten und hierfür rund 80 Mio. Euro investieren. Titel der Commerzbank verloren heute 0,9 Prozent. Die Bank plant einem Bericht zufolge offenbar einen größeren Stellenabbau. Die Aktie der Deutschen Börse schloss mit -2,0 Prozent an letzter Stelle im DAX. Anteile der Aareal Bank legten 2,6 Prozent zu. Die Bank will im Bereich der Finanzierung von Immobilienkünftig verstärkt mit Versicherungen zusammenarbeiten. Vossloh-Aktien Heinz Herrmann Thiele, Eigentümer und Ex-Chef des Technologiekonzerns Knorr-Bremse, hat seine Beteiligung an Vossloh weiter aufgestockt. Die deutschen Standardwerte haben heute knapp über der Vortageslinie geschlossen. Die Kurse rutschten am Nachmittag zeitweise ins Minus, nachdem Fed-Chef Bernanke sich vor dem US-Kongress hinsichtlich einer weiteren geldpolitischen Lockerung bedeckt zeigte. Der DAX gewann 0,18 Prozent, Im DAX stand am Ende die Aktie von K+S mit einem Kursgewinn von 1,6 Prozent an erster Stelle. In der Spitzengruppe folgten Titel von BASF mit +1,2 Prozent. Der Chemiekonzern hat in den zurückliegenden Monaten durch mehrere strategische Entscheidungen seine Position bei Materialien für Hochleistungsbatterien weiter gestärkt. Die Vorzugsaktie von Volkswagen zog heute 0,4 Prozent an. Der Automobilkonzern hat seine Marktposition im deutschen Pkw-Großkundengeschäft im ersten Halbjahr mit den Pkw-Marken Volkswagen, AUDI, SEAT und ŠKODA erneut verteidigt. E.ON-Anteile gingen 0,5 Prozent teurer aus dem Handel. Der Energieversorger teilte mit, dass Maxim Shirokov mit Wirkung zum 17. Juli 2012 zum neuen CEO von E.ON Russia berufen wurde. Bei den Energieversorgern gaben ferner RWE 0,4 Prozent ab. RWE will einem Medienbericht zufolge europaweit mindestens 2.000 weitere Arbeitsplätze abbauen. Die Commerzbank-Aktie sackte 1,6 Prozent ab. Die Commerzbank plant einem Medienbericht zufolge Einschnitte im Privatkundengeschäft. Deutsche Post verloren an letzter Stelle 2,0 Prozent. Am Mittwoch schloss der DAX mit deutlichen Zugewinnen und gewann 1,62 Prozent hinzu. Im DAX stand die Aktie von K+S mit einem Kursaufschlag von 3,4 Prozent an erster Stelle. Die Siemens-Aktie legte 1,4 Prozent zu. Der Technologiekonzern hat einen Auftrag für die schlüsselfertige Errichtung des Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerks Panda Temple in Temple im US-Bundesstaat Texas erhalten. Titel von RWE zählten mit einem Kursgewinn von 0,3 Prozent zu den schwächsten Werten. Der Energieversorger trennt sich von seiner Beteiligung an den Berliner Wasserbetrieben. So haben RWE und die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen am heutigen Mittwoch den Vertrag über den Verkauf der mittelbaren 24,95-prozentigen RWE-Beteiligung an den Berliner Wasserbetrieben an das Land Berlin unterzeichnet. Als Schlusslicht im MDAX sackten PUMA-Aktien PUMA-Aktien 4,8 Prozent ab. Der Sportartikelhersteller geht für das erste Halbjahr 2012 aufgrund der in Europa verlangsamten Geschäftsentwicklung von einem Gewinnrückgang aus und hat den Ausblick für 2012 gesenkt. Die deutschen Standardwerte notierten am Donnerstag mehrheitlich im Plus. Die Stimmung am Markt war nach überwiegend positiv ausgefallenen US-Quartalszahlen gut. Der DAX gewann zuletzt 1,11 Prozent Die Deutsche Bank will einem Medienbericht zufolge einen groß angelegten Personalabbau im Geschäftsbereich Investmentbanking durchführen. Wie es unter Berufung auf Finanzkreise heißt, reagiert das Geldhaus damit auf den Geschäftseinbruch an den Kapitalmärkten wegen der Euro-Krise. Anshu Jain und Jürgen Fitschen wollen laut dem Bericht in den nächsten Wochen gut 1.000 Stellen im Investmentbanking abbauen. Wie es in einem anderen Medienbericht heißt, bleibt die Bank offenbar weiterhin auf ihrer Tochter BHF sitzen. So habe die Finanzaufsicht BaFin der Deutschen Bank offenbar zu verstehen gegeben, dass sie den geplanten Verkauf der Privatbanktochter BHF an die Beteiligungsgesellschaft RHJ International (RHJI) ablehnen würde. Die Papiere der Bank stiegen daraufhin um 0,6 Prozent. Die zur Deutschen Telekom gehörende Konzernsparte T-Systems hat derweil vom britischen Ölkonzern BP einen Großauftrag im Bereich Cloud-Computing erhalten. Die Anteilsscheine des Telekommunikationskonzerns verbesserten sich um 1,1 Prozent. Daimler fuhren um 1,5 Prozent vor. Das Joint Venture zwischen Daimler und dem chinesischen Lkw-Hersteller Foton, Beijing Foton Daimler Automotive Co. Ltd. (BFDA), wird bis zum ersten Halbjahr 2013 mit dem Bau eines neuen Motorenwerkes am Firmensitz in Peking-Huairou beginnen BASF stiegen um 2,0 Prozent. Der Unternehmensbereich Catalysts investiert in die Katalysatorproduktion in Nienburg (Niedersachsen), um diese zu erweitern und zu modernisieren. Die Gewinnerliste im DAX wurde von adidas mit einem Zugewinn von 3,2 Prozent angeführt. Ganz oben auf dem Einkaufszettel standen im MDAX die Papiere von Aurubis mit einem Aufschlag von 7,2 Prozent. Daneben legten TUI um 5,6 Prozent zu. Die rote Laterne wurde unterdessen von Deutsche Wohnen mit einem Abschlag von 1,2 Prozent getragen. Im TecDAX wurde die zweite Position von ADVA mit einem Aufschlag von 5,8 Prozent eingenommen. Der Netzwerkspezialist konnte Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal kräftig steigern. Auf der Spitzenposition gewannen AIXTRON 5,9 Prozent an Wert. Die deutschen Standardwerte notieren im Freitaghandel zur Mittagszeit in der Verlustzone. Nach der zuletzt positiven Entwicklung nehmen die Anleger vor dem Wochenende ein paar Gewinne mit. Der DAX gibt am Nachmittag rund 1,1 Prozent ab. Dabei belasten die Sorgen um das kriselnde Euroland Spanien die Märkte. Einem Medienbericht zufolge will die Deutsche Bank den Konzernumbau weiter forcieren und plant in diesem Zusammenhang eine stärkere Integration der Tochter Sal. Oppenheim. Mit dem Umbau will die Bank die schwächelnde Vermögensverwaltung aufpäppeln. Für die Aktie geht es um 2,1 Prozent nach unten. Daneben stehen Deutsche Post mit einem Abschlag von 1,2 Prozent unter Druck. Presseberichten zufolge erwartet der Brief- und Logistikkonzern wegen der Neckermann-Pleite negative Ergebniseffekte. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren stehen zur Mittagszeit die Papiere von Merck mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent.
An den wichtigsten europäischen Aktienmärkten waren am Montag teilweise Gewinnmitnahmen auszumachen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,32 Prozent, während der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 hingegen um 0,05 Prozent anzog. Die europäischen Verbraucherpreise haben sich im Juni nach Angaben des europäischen Statistikamtes Eurostat mit unverändertem Tempo erhöht. So verharrte die jährliche Inflationsrate der Eurozone bei 2,4 Prozent, nach 2,4 Prozent im Mai 2012 und 2,7 Prozent im Juni 2011. Die Monatsteuerungsrate betrug im Berichtsmonat -0,1 Prozent. Unterdessen hat die Handelsbilanz der Eurozone im April nach einer ersten Schätzung mit einem größeren Überschuss geschlossen. So wurde im Euroraum (ER17) beim Handel mit Drittländern ein Überschuss von 6,9 Mrd. Euro ausgewiesen, nach einem Plus von 3,7 Mrd. Euro im Vormonat und einem Passivsaldo von 1,2 Mrd. Euro im Mai 2011. Der Ölkonzern BP steht offenbar kurz vor dem Abschluss eines Abkommens mit den US-Behörden wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Einem Pressebericht zufolge zahlt der BP-Konzern im Rahmen des Abkommens insgesamt 15 Mrd. US-Dollar. Mit der Vereinbarung wären den Angaben zufolge alle straf- und zivilrechtlichen Belange abgedeckt. Die Papiere verteuerten sich um 0,8 Prozent. Im FTSE 100 standen ferner die Anteilsscheine des Minenbetreiber BHP Billiton mit einem Wertverlust von 0,6 Prozent im Blickfeld der Investoren. Das Unternehmen hat Presseangaben zufolge entschieden, aus dem Guinea-Geschäft auszusteigen und sein Eisenerzprojekt Mount Nimba zum Verkauf zu stellen. Über eine mögliche Transaktionssumme wurde nichts bekannt. Stärkster Wert im FTSE 100 waren Resolution mit einem Zugewinn von 2,8 Prozent, während am Indexende G4S nun um 8,7 Prozent einbrechen. Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte konnten sich am Dienstag nicht eindeutig für die eine oder andere Richtung entscheiden. Besonders die fehlenden Aussagen von US-Notenbankchef Bernanke bezüglich der Lockerung der Geldpolitik bremsten die Entwicklung. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,05 Prozent, der Dow Jones STOXX 50 verschlechterte sich um 0,24 Prozent. Im Blickfeld der Investoren standen im Dienstaghandel die Anteilsscheine von Rio Tinto die sich um 2,3 Prozent verbilligten. Der Bergbaukonzern verbuchte im ersten Halbjahr 2012 eine rekordhohe Eisenerz-Produktion. Gleichzeitig sank die Aluminiumproduktion prozentual zweistellig, während bei Bauxit, Tonerde und Kokskohle deutliche Zuwächse verzeichnet wurden. Wolseley verlautbarte indes, dass man für das Geschäft in Frankreich strategische Optionen prüfen wird. Dabei haben die Aktivitäten in Frankreich im Geschäftsjahr zum 31. Juli 2012 einen Umsatz von 1,3 Mrd. Britischen Pfund (GBP) erwirtschaftet. Die Aktie des Baustoffhändlers verschlechterte sich um 1,9 Prozent. In Frankreich brachen die Papiere des Netzwerkausrüsters Alcatel-Lucent nach einer Gewinnwarnung für das Gesamtjahr als Schlusslicht im CAC 40 um 19,8 Prozent ein. Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte konnten sich aus dem Mittwochshandel mit grünen Vorzeichen verabschieden. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann abschließend 1,51 Prozent, der Dow Jones STOXX 50 ging mit einem Zugewinn von 1,12 Prozent aus dem Handel. Aktien von BHP Billiton gewannen abschließend 2,0 Prozent hinzu. Der Minenbetreiber hat seine Eisenerzproduktion im abgelaufenen Geschäftsjahr dank einer starken Nachfrage aus China um 19 Prozent gesteigert. Die Kupfer-, Gold- und Silberproduktion war allerdings rückläufig. Für das laufende Geschäftsjahr 2013 geht der Konzern davon aus, die Eisenerzproduktion in Westaustralien um rund 5 Prozent gegenüber 2012 zu steigern. Tullow Oil ist derweil bei einer Explorationsbohrung in Ghana erneut fündig geworden. So wurde im Rahmen einer Offshore-Bohrung in der Deepwater Tano-Lizenz in mehr als 3.300 Metern Tiefe zwei Vorkommen mit Gaskondensat und Öl entdeckt. Die Aktie des Ölkonzerns legte in der Folge 3,3 Prozent zu. Im Mittelpunkt des Interesses stand heute die Aktie der Credit Suisse Die Großbank hatte erklärt, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal leicht gestiegen ist. Zudem hat sie Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz sowie zur Stärkung der Kapitalbasis im Hinblick auf die regulatorischen Anforderungen unter Basel 3 bekannt gegeben. Dabei werden einige Sofortmaßnahmen das Kapital um 8,7 Mrd. CHF erhöhen. Zusätzliche Maßnahmen werden bis Ende 2012 das Kapital um weitere 6,6 Mrd. CHF ansteigen lassen. Darüber hinaus erhöht die Credit Suisse ihr für Ende 2013 gesetztes Ziel zur Kostenreduzierung von bisher 2,0 Mrd. CHF auf nun insgesamt 3,0 Mrd. CHF. Das Papier nahm heute die Spitzenposition im SMI ein und gewann 4,5 Prozent an Wert. In Frankreich ging es für Peugeot fast 4 Prozent nach oben. Einem Pressebericht zufolge wird der Automobilkonzern die Details seines zuletzt angekündigten Restrukturierungsprogramms im Rahmen der Bekanntgabe der Geschäftszahlen am 25. Juli 2012 veröffentlichen. Für eine schlechte Nachricht sorgte Ericsson Der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen musste im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch verkraften. Zurückzuführen war dies auf geringere Ausgaben seitens der Mobilfunkbetreiber und eine schwächere Nachfrage in China und Russland. Die Erwartungen wurden damit klar verfehlt. Der Umsatz konnte allerdings leicht verbessert werden und übertraf die Schätzungen der Analysten. Die Ericsson-Aktie schloss 1,3 Prozent schwächer. Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte endeten am Donnerstag klar in der Gewinnzone. Dabei profitieren die Indizes von positiven Vorgaben aus den USA und Asien. Zudem rückte die nun auch in Europa an Fahrt gewinnende Berichtssaison stärker in den Fokus der Investoren. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,78 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 um 0,85 Prozent zulegen konnte. Die Leistungsbilanz der Eurozone hat nach Angaben der europäischen Zentralbank (EZB) im Mai 2012 mit einem höheren Überschuss abgeschlossen. So wuchs der saisonbereinigte Aktivsaldo auf 10,9 Mrd. Euro, nach einem Plus von 5,5 Mrd. Euro im April 2012 und einem Defizit von 17,0 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Kingfisher gaben um 1,3 Prozent nach. Die größte Baumarktkette in Europa konnte ihren Umsatz in den zehn Wochen zum 7. Juli 2012 auf Basis konstanter Währungen zwar steigern. Die vergleichbaren Umsätze zeigten sich jedoch wetterbedingt leicht rückläufig. Hoch im Kurs standen in Frankreich im breiten Markt die Anteilsscheine von Remy Cointreau mit einem Zugewinn von 6,2 Prozent. Der Spirituosenhersteller konnte im ersten Quartal mit einem deutlichen Umsatzplus aufwarten. Alstom stiegen um 3,1 Prozent. Der Industriekonzern konnte im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres mit einem deutlichen Anstieg beim Auftragseingang aufwarten und verbuchte ein Umsatzplus. Der Fokus der Investoren lag heute in der Schweiz auf dem Zahlenausweis von Novartis Der Pharmakonzern hat im zweiten Quartal einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielt. Auf bereinigter Ebene wurden die Markterwartungen jedoch geschlagen, nachdem die erfolgreiche Einführung neuer Produkte Umsatzeinbußen aus dem Generikawettbewerb sowie die Effekte des starken US-Dollar überkompensieren konnte. Der Jahresausblick wurde indes bestätigt. Das Papier legte um 1,7 Prozent zu. Actelion schossen an der Indexspitze des SMI um 5,7 Prozent nach oben, nachdem der Konzern Zahlen für das erste Halbjahr vermeldet hat. Positiv aufgenommen wurde heute die Quartalsbilanz von Nokia. So schoss die Aktie des Mobiltelefonherstellers um 12 Prozent nach oben, obwohl man für das zweite Quartal einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang vermeldete. Dabei brach insbesondere der Absatz von hochpreisigen Smartphones um fast 40 Prozent ein. Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte notieren am letzten Handelstag der Woche auch zur Mittagszeit im Minus. Die Investoren nehmen vor dem Wochenende Gewinne mit. Zudem belastet der Umstand, dass die Renditen für spanische Anleihen wieder gestiegen sind. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 1,03 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 um 0,59 Prozent abgibt. Vodafone musste im ersten Quartal einen Umsatzrückgang ausweisen und gibt derzeit rund 2 Prozent ab. . Im breiten Markt rücken London Stock Exchange (LSE) um 0,7 Prozent vor. Einem Medienbericht zufolge steht der Konzern möglicherweise vor einem Zusammenschluss mit der Singapore Exchange (SGX). Scania legen um 4,8 Prozent zu. Der Nutzfahrzeughersteller musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz war ebenfalls rückläufig. Die Zahl der Fahrzeugauslieferungen sank um mehr als ein Viertel. Allerdings hat sich der Auftragseingang im Berichtsquartal (19.587 Modelle) gegenüber dem ersten Quartal 2012 (Auftragseingang: 15.809 Modelle) verbessert. Trotz der zuletzt positiven Tendenz beim Auftragseingang blickt Scania weiterhin vorsichtig in die Zukunft. Publicis Groupe hat Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr verbessert, obwohl das Umsatzwachstum im zweiten Quartal relativ schwach ausfiel. Beim Ausblick geht der Werbekonzern weiterhin davon aus, im zweiten Halbjahr ein höheres Wachstum zu erzielen als im ersten Halbjahr. Der Titel gewinnt 2,8 Prozent an Wert. Sulzer legen um 4,1 Prozent zu. Der Technologiekonzern konnte im ersten Halbjahr mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg aufwarten. Profitiert hat man vor allem von der starken Entwicklung in den Kernabsatzregionen Asien-Pazifik und Nordamerika.
An den wichtigsten asiatischen Börsen war zum Start in die neue Handelswoche keine einheitliche Tendenz auszumachen. An den japanischen Aktienmärkten wurde wegen des Feiertages "Tag der Marine" nicht gehandelt. Aus China wurden unterdessen heute uneinheitliche Vorzeichen gemeldet. Hier belasteten die Aussagen Wen Jiabaos teilweise deutlich. Der Shanghai Composite rutschte um 1,74 Prozent ab Deutlich besser lief es daneben in Hongkong beim Hang Seng der sogar noch einen kleinen Zugewinn von 0,15 Prozent verzeichnen konnte. Rohstoffwerte zeigten keine einheitliche Tendenz. Während PetroChina um 1,5 Prozent vorrücken konnten, gaben beispielsweise China Shenhua um 1,4 Prozent nach. Vergleichsweise gut lief es für die Aktionäre des Internetunternehmens Tencent, die sich über einen Wertzuwachs von 0,7 Prozent freuen konnten. Die Anteilsscheine des Börsenbetreibers HKEX entwickelten sich mit einem Plus von 0,1 Prozent annähernd konform mit dem Gesamtmarkt. An den wichtigsten asiatischen Börsen war am Dienstag mehrheitlich eine positive Tendenz auszumachen. Unterstützt wurde die Kursentwicklung dabei durch die Hoffnung auf Konjunkturstimuli in China. An den japanischen Aktienmärkten zeigte sich allerdings nach dem gestrigen handelsfreien Tag heute keine einheitliche Tendenz. Der Leitindex Nikkei gewann am Ende 0,35 Prozent. Der stärkere Yen drückte dabei insbesondere auf die Kursentwicklung von Exportunternehmen. So verschlechterten sich beispielsweise Canon um 3,1 Prozent. Hier belastete allerdings auch die Gewinnwarnung von Lexmark vom Freitag. Automobilwerte hatten ebenfalls einen schweren Stand. Toyota fuhren mit einem Abschlag von 0,7 Prozent hinterher, während es für Honda um 0,8 Prozent nach unten ging. Nissan verabschiedeten sich sogar mit einem Wertverlust von 1,5 Prozent aus dem Handel. Gestützt auf Hoffnungen auf wirtschaftliche Stimuli tendierten die chinesischen Aktienmärkte heute freundlich. Der Shanghai Composite zog um 0,62 Prozent an. Der Hang Seng konnte um 1,75 Prozent zulegen. Die ausländischen Direktinvestitionen nach China sind im Juni erneut geschrumpft. Dies gab das Handelsministerium bekannt. Gegenüber dem Vorjahresmonat gingen die Direktinvestitionen um 6,9 Prozent auf 12 Mrd. US-Dollar zurück. Im bisherigen Jahresverlauf Januar bis Juni lagen die Direktinvestitionen mit 59,1 Mrd. US-Dollar um 3 Prozent unter dem entsprechenden Vorjahresniveau. Einheitlich im grünen Bereich notierten dabei auch die wichtigsten Banktitel. Allerdings fielen die Zugewinne bei CCB, Bank of China und HSBC mit 1,1 bis 1,3 Prozent unterproportional aus. Lediglich ICBC entwickelten sich mit einem Aufschlag von 2,5 Prozent besser als der Gesamtmarkt. Vergleichsweise schlecht verbunden waren auch die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So konnte ihr Wert lediglich um 1,1 Prozent zulegen. Die wichtigsten asiatischen Börsen konnten sich am Mittwoch nicht eindeutig für die ein- oder andere Richtung entscheiden. An den japanischen Aktienmärkten gewannen die Verkäufer heute die Überhand und schickten die wichtigsten Indizes in die Verlustzone. Der Leitindex Nikkei konnte sich im Handelsverlauf zwar lange in der Gewinnzone behaupten, rutschte gegen Handelsende dann aber doch noch ab und schloss mit einem Minus von 0,32 Prozent. An den chinesischen Aktienmärkten war unterdessen keine einheitliche Entwicklung auszumachen. Dabei wurde die Stimmung der Investoren durch Aussagen des Ministerpräsidenten Wen Jiabao zum Arbeitsmarkt belastet. Der Shanghai Composite verbesserte sich um 0,37 Prozent. Gleichzeitig verlor in Hongkong der Hang Seng 1,11 Prozent. haben sich die chinesischen Häuserpreise im Juni überwiegend reduziert. So fielen die Immobilienpreise gegenüber dem Vorjahresmonat in 57 der insgesamt 70 beobachteten wichtigen Städten. Im Mai war in 54 Städten ein Rückgang ausgewiesen worden. Im Vergleich zum Vormonat gingen die Häuserpreise in 21 Städten zurück (darunter Beijing, Guangzhou und Shanghai), gegenüber 40 im Mai. Mit Blick auf die Einzelwerte standen unter anderem die Papiere des Internetunternehmens Tencent mit einem Wertverlust von 2,8 Prozent deutlich unter Druck. Lenovo hatten mit einem Abschlag von 3,1 Prozent ebenfalls einen schweren Stand. Auf dem Verkaufszettel der Investoren fanden sich zudem auch Rohstofftitel wieder. So verschlechterten sich beispielsweise PetroChina um 0,8 Prozent, während China Shenhua sogar um 3,1 Prozent nachgaben. Gestützt auf überwiegend positiv ausgefallene Unternehmensdaten von US-Konzernen und positive Vorgaben von der Wall Street konnten die wichtigsten asiatischen Börsen am Donnerstag grüne Vorzeichen vorweisen. Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) hat seinen Gewinn im zweiten Quartal verbessert. Der Umsatz legte ebenfalls deutlich zu. Dabei profitierte man von einer weltweit stärkeren Nachfrage. Die Erwartungen der Analysten wurden übertroffen. Die Aktie des weltgrößten Auftrags-Chipherstellers rückte um 3,6 Prozent vor. In Japan gewannen die Käufer im heutigen Handel ebenfalls die Überhand. So verbesserte sich der Leitindex Nikkei am Ende um 0,79 Prozent gesunken. Die vorläufigen Angaben wurden vom Kabinettsbüro nach unten korrigiert. So gab der Index auf 95,2 Punkte ab, während vorläufig ein Indexstand von 95,9 Punkten gemeldet worden war. In Hongkong konnte der Hang Seng sogar einen Zuwachs von 1,66 Prozent vorweisen. Gut verbunden waren dabei auch die Anteilseigner des nach Kundenzahlen weltgrößten Mobilfunkanbieters China Mobile. So verbesserte sich ihr Wert um 1,6 Prozent. China Unicom schossen daneben um 5,4 Prozent nach oben. Bei den Papieren von Hutchinson war ein Aufschlag von 1,9 Prozent auszumachen, während die Anteilsscheine des Börsenbetreibers HKEX um 3,4 Prozent nach oben kletterten. Die Papiere des Internetunternehmens Tencent verteuerten sich schließlich um 2,5 Prozent. Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich nach verhalten ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten am letzten Handelstag der Woche mehrheitlich in rot. Im japanischen Aktienhandel gewannen heute eindeutig die Verkäufer die Überhand. Der Leitindex Nikkei verlor am Ende 1,43 Prozent. Vom negativen Trend etwas abkoppeln konnten sich allerdings teilweise Technologiewerte, nachdem US-Schwergewichte wie Microsoft und Google mit ihren Quartalsbilanzen überzeugen konnten. So verteuerten sich beispielsweise Toshiba um 1,1 Prozent, während es gleichzeitig für Sony um 2,2 Prozent nach unten ging. Der Hang Seng verbesserte sich in Hongkong nach einem starken Schlussspurt um 0,42 Prozent. Bei den wichtigsten Bankwerten fielen CCB und ICBC mit Zugewinnen von 0,4 bzw. 1,7 Prozent ins Auge. Für die Papiere des Internetunternehmens Tencent ging es daneben sogar um 1,9 Prozent nach oben, während die Anteilsscheine des Mischkonzerns Hutchinson lediglich um 0,6 Prozent zulegen konnten. Rohstofftitel hatten ebenfalls überwiegend grüne Vorzeichen auszuweisen. So verteuerten sich PetroChina und CNOOC um 0,8 bzw. 0,9 Prozent, während es für Sinopec sogar um 1,9 Prozent nach oben ging.
Am ersten Handelstag der Woche zeigten sich die US-Leitindizes angesichts gemischter Konjunkturdaten mit roten Vorzeichen. Dabei konnten die Märkte auch von den besser als erwarteten Geschäftszahlen der Großbank Citigroup nicht profitieren. Der Dow Jones verlor 0,39 Prozent. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, hat sich der Einzelhandelsumsatz in den USA im Juni 2012 erneut reduziert. Auf Monatssicht fielen die Umsatzerlöse um 0,5 Prozent, während sie im Mai um 0,2 Prozent geschrumpft waren. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 0,2 Prozent prognostiziert. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche gaben die Umsätze gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent nach. Experten waren von einem Plus von 0,1 Prozent ausgegangen, nach einer Abnahme um 0,4 Prozent im Vormonat. Daneben ermittelte die Federal Reserve Bank of New York für Juli 2012 eine unerwartet deutliche Verbesserung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So erhöhte sich der Empire State Manufacturing Index auf 7,4 Punkte, während Volkswirte mit einem Wert von 3,8 Zählern gerechnet hatten. Für den Vormonat war ein Wert von 2,3 Punkten ausgewiesen worden. Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen sind im Mai 2012 gegenüber dem Vormonat mit unverändertem Tempo angestiegen. Dies gab das US-Handelsministerium in Washington am Montag bekannt. So kletterten die Lagerbestände gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Volkswirte hatten zuvor nur einen Zuwachs von 0,2 Prozent erwartet. Im Fokus stand heute das jüngste Zahlenwerk der Citigroup. Das Institut musste im zweiten Quartal 2012 infolge des schwierigen Marktumfelds ein geringeres Ergebnis ausweisen. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen der Analysten jedoch übertroffen. Die Anteilsscheine der Citigroup schlossen 0,6 Prozent fester. Titel von Human Genome Sciences schlossen 4,6 Prozent fester. Das Biotechnologieunternehmen hat sich mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline nach monatelangen Verhandlungen nun doch auf eine Übernahme einigen können. So werden die Aktionäre von Human Genome im Rahmen der nun getroffenen Vereinbarung 14,25 US-Dollar in bar erhalten. Dagegen büßten Facebook 8,0 Prozent ein. Der Social Media-Konzern ist im zweiten Quartal Presseangaben zufolge in die roten Zahlen gerutscht. Die US-Leitindizes präsentierten sich am Dienstag vor dem Hintergrund positiver Konjunkturdaten freundlich. Indes brachte Fed-Chef Ben Bernanke keine neuen Impulse. Anlässlich einer Rede vor dem US-Kongress zur Lage der US-Wirtschaft wurden vor allem konkrete Hinweise auf weitere geldpolitische Lockerungen vermisst. Ferner profitierte das Sentiment von den starken Geschäftszahlen der Schwergewichte Coca-Cola und Goldman Sachs. Der Dow Jones schloss 0,62 Prozent fester. Die US-Verbraucherpreise haben sich im Juni 2012 stabilisiert. Demnach verharrte der Verbraucherpreisindex auf dem Niveau vom Vormonat, während er im Mai um 0,3 Prozent gesunken war. Volkswirte hatten eine Preissteigerung um 0,1 Prozent prognostiziert. Indes hat die US-Industrieproduktion im Juni 2012 zugenommen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,4 Prozent über dem Vormonatsniveau, wogegen er im Mai um revidiert 0,2 (vorläufig: -0,1) Prozent gesunken war. Volkswirte hatten ein Plus von 0,3 Prozent prognostiziert. Zudem wuchs die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 78,9 Prozent, während die Prognose auf 79,2 Prozent gelautet hatte. Unternehmensseitig wurden heute bereits vorbörslich einige wichtige Quartalszahlen gemeldet. So konnte Coca-Cola im zweiten Quartal einen Gewinn auf Vorjahresniveau ausweisen. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene geschlagen. Coca-Cola zog um 1,6 Prozent an. Papiere von Johnson & Johnson tendierten 0,8 Prozent fester. Der Mischkonzern musste im zweiten Quartal 2012 aufgrund von Einmaleffekten einen Gewinneinbruch ausweisen. Vor Einmaleffekten konnten die Marktschätzungen knapp übertroffen werden. Darüber hinaus wurde jedoch die Jahresplanung nach unten korrigiert. Daneben präsentierte die Großbank Goldman Sachs die Geschäftszahlen für das zweite Quartal. Dabei wurden die Erwartungen der Analysten ebenfalls geschlagen. Nach Einschätzung des Kreditinstituts werden die Rahmenbedingungen an den internationalen Kapitalmärkten angesichts der Schuldenkrise in Europa und des schwachen konjunkturellen Umfelds weiterhin herausfordernd bleiben. Die Aktie von Goldman Sachs legt vor diesem Hintergrund um 0,3 Prozent zu. Auch der größte US-Spielwarenhersteller Mattel veröffentlichte die Geschäftszahlen für das zweite Quartal. Dabei wurden die Markterwartungen deutlich in den Schatten gestellt. Profitiert habe man vor allem von der starken Entwicklung im Kernmarkensegment, so CEO Bryan G. Stockton. Auch die Margen hätten sich deutlich verbessert. Die US-Leitindizes zeigten sich am Mittwoch von der Veröffentlichung des Beige Book unbeeindruckt und hielten ihre Zugewinne bis zum Handelsende fest. So gewann der Dow Jones abschließend 0,81 Prozent. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am Mittwoch das jüngste Beige Book veröffentlicht. Hierbei haben drei der zwölf Regional-Feds erklärt, dass sie im Juni und Anfang Juli eine Abschwächung des Wachstums bemerkt haben. Die Mehrheit der Bezirke stufte das Wachstum jedoch als "mäßig bis moderat" ein. Im betrachteten Zeitraum gab es aus allen Teilen des Landes positive Berichte bezüglich des Häusermarkts. Auch die Industrieproduktion wachse langsam an, jedoch gab es auch viele Berichte über eine Abschwächung bei den neuen Aufträgen. Während der Lohndruck als "mäßig" eingestuft wurde, wurde die Entwicklung bei den Neuanstellungen als "lau" bezeichnet. Der Verwaltungsrat des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble hat sich hinter CEO Bob McDonald gestellt. So erklärte das Gremium, dass es den Langzeit-Plan unterstütze, den McDonald verfolge. Damit hat der Verwaltungsrat Spekulationen über eine Ablösung des Konzernchefs eine Abfuhr erteilt. In den vergangenen zwölf Monaten hatte P&G drei Mal seine Prognose heruntergeschraubt und Marktanteile verloren. Die Aktie von Procter & Gamble notierte zu Handelsende nahezu unverändert. Die zweitgrößte US-Bankgesellschaft Bank of America konnte im zweiten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Aktien der Bank of America gaben heute 5,1 Prozent nach. Papiere der Bank of New York Mellon rutschten am Nachmittag ins Minus und tendierten abschließend 0,1 Prozent schwächer. Die Bank hatte im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausgewiesen, nachdem sie unter anderem unter rückläufigen Gebühreneinnahmen zu leiden gehabt hatte. Daneben konnte der Industriekonzern Honeywell im zweiten Quartal mit einem Ergebnisanstieg aufwarten. Wesentlichen Anteil an der Ergebnisverbesserung hatte die robuste Nachfrage auf dem US-Markt und den Emerging Markets. Auch konnte man die Margen weiter verbessern. Die Marktschätzungen wurden übertroffen. Titel von Honeywell gingen mit einem Plus von 6,6 Prozent aus dem Handel. Dagegen musste der Werkzeughersteller Stanley Black & Decker im zweiten Quartal angesichts hoher Einmalbelastungen einen Gewinnrückgang hinnehmen. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen verfehlt. Außerdem wurde die Jahresprognose nach unten revidiert. Anteilsscheine von Stanley Black & Decker schlossen 5,8 Prozent fester. Die US-Leitindizes konnten am Donnerstag trotz schlechter Arbeitsmarktdaten mit Zugewinnen aus dem Handel gehen. Die Märkte profitierten dabei von einigen guten Quartalszahlen, darunter IBM, eBay und Philip Morris. Der Dow Jones gewann 0,27 Prozent. Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 14. Juli 2012 verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 34.000 auf 386.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 365.000 prognostiziert hatten. Der an den US-Finanzmärkten viel beachtete Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im Juli 2012 verbessert, jedoch nicht so sehr wie erwartet. Demnach ist der Index von -16,6 Punkten im Vormonat auf nun -12,9 Punkte gestiegen. Volkswirte waren im Vorfeld von einem Stand von -10,0 Punkten ausgegangen. Die saisonbereinigte Verkaufszahl bestehender Häuser ist im Juni 2012 gesunken. So verringerte sich die Zahl gegenüber dem Vormonat um 5,4 Prozent auf 4,37 Millionen. Volkswirte hatten mit einer Zahl von 4,65 Millionen gerechnet. Am Vortag nach Börsenschluss hatte IBM bekannt gegeben, dass er im zweiten Quartal zwar einen Rückgang beim Umsatz hinnehmen musste. Der Gewinn lag jedoch deutlich über dem Vorjahreswert und den Prognosen der Analysten. Daneben meldete eBayAngaben zufolge alle Unternehmensbereiche beigetragen, wobei sich die Internet-Auktionsplattformen besonders positiv entwickelt haben. Die Erwartungen wurden knapp übertroffen. Während IBM 3,7 Prozent zulegten, gewannen eBay 8,9 Prozent. Darüber hinaus veröffentlichte American Expressam Mittwoch nachbörslich die Ergebnisse für das zweite Quartal. Hierbei konnte das Unternehmen sowohl auf Umsatz- als auch auf Ergebnisebene einen Zugewinn verbuchen. Die Erwartungen der Analysten konnten jedoch nur teilweise erfüllt werden. American Express büßten 3,5 Prozent ein. Morgan Stanley präsentierte am Donnerstag die Zahlen für das zweite Quartal. Dabei konnte der Finanzkonzern wieder in die Gewinnzone zurückkehren, verfehlte dabei aber die Erwartungen. Die Aktie gab vor diesem Hintergrund 5,3 Prozent ab. Der Krankenversicherer UnitedHealth Group gab bekannt, dass sie im zweiten Quartal angesichts eines soliden Umsatzwachstums einen höheren Gewinn erzielt hat. Die Erwartungen wurden klar übertroffen. Zudem wurde der Ausblick erneut angehoben. UnitedHealth gaben um 2,4 Prozent nach. Indes konnte die Telefongesellschaft Verizon im zweiten Quartal 2012 dank einer Kunden- und Gebührensteigerung beim Mobilfunkgeschäft ein höheres Ergebnis ausweisen, das im Rahmen der Analystenprognosen ausfiel. Titel von Verizon verbilligten sich um 2,9 Prozent. Am Freitag tendierten die US-Indizes zu Beginn angesichts der weiter schwelenden Euro-Krise leichter. Der Dow Jones startete mit einem Abschlag von 0,7 Prozent. Im Fokus standen vor allem Anteilsscheine von Microsoft, nachdem der Konzern am Vorabend Quartalszahlen vorgelegt hatte. Dabei musste man aufgrund von Einmalbelastungen einen Verlust ausweisen, konnte aber auf bereinigter Basis die Schätzungen schlagen. Derzeit gibt die Aktie leicht ab. Daneben hat Google mit seinen Geschäftszahlen nachbörslich überzeugen können und legt derzeit 3 Prozent zu. Zudem hat AMD die Zahlen für das zweite Quartal publiziert. Dabei musste der weltweit zweitgrößte Hersteller von Mikroprozessoren einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen. Während der Umsatz die Erwartungen traf, enttäuschte der Gewinn. Zudem belastete der Ausblick. AMD büßen im frühen Handel fast 11 Prozent ein. General Electric präsentierte am Freitag die Zahlen für das zweite Quartal und konnte dabei trotz eines Gewinnrückgangs überzeugen. Aktuell legt die Aktie 1,1 Prozent zu. Darüber hinaus erklärte der Hardware-Hersteller Xerox dass sein Gewinn im zweiten Quartal leicht zurückgegangen ist, was u.a. auf gesunkene Margen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch erfüllt. Indes wurde die Jahresplanung gesenkt. Anteilsscheine von Xerox verlieren vor diesem Hintergrund 2,7 Prozent.
In der kommenden Woche werden unter anderem die Geschäftszahlen von Coca Cola Enterprises, Delta Air Lines, Eaton, Gilead,Goodyear,Halliburton,Hasbro,Julius Bär, Philips, STMico,Texas Instruments,Air Products,Apple, Altera,Apple, B/E Aerospace, AT&T, Dialog Semi, Du Pont, EMC,Hyundai,Lexmark,Lockheed Martin, Peabody, SAP, Sigma Aldriche, Unisys, UPS, Whirlpool, Alleghenny, AOL, Boeing, Bristol Myers, Caterpillar, ConocoPhilips, Daimler, Eli Lilly, GlaxoSmithKline, Hess, Iberdrola, Motorola, MTU Aero Engines, Pepsi, Thales, Vale, Verbund, ABB, comdirect, Clariant, Credit Suisse, Deutsche Bank, Dow Chenical,GILDEMEISTER,Logitech, PUMA, Siemens, Syngenta, Telefonica, Volkswagen, Vossloh, Schaltbau, EADS, Danone, Lafarge, Linde, PSI, TOTAL und Vontobel veröffentlicht.
Konjunkturseitig stehen in der kommenden Woche am Montag in den USA die Daten zum Chicago Fed National Activity Index (Juni) zur Veröffentlichung an. Am Dienstag werden in der EU die Auftragseingänge der Industrie (Mai) veröffentlicht. Am Nachmittag wird in den USA der Einkaufsmanager-Index und der FHFA-Hauspreisindex erwartet. Am Mittwoch wird in Deutschland der ifo Geschäftsklimaindex publiziert, während am Nachmittag in den USA die wöchentlichen Hypothekenanträge, die Verkäufe neuer Häuser und die US-Öllagerbestände anstehen. Am Donnerstag wird in Deutschland der GfK-Konsumklimaindex (Juli) publiziert. Am Nachmittag werden in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der Auftragseingang für langlebige Güter sowie die Daten zu den anstehenden Hausverkäufen veröffentlicht. Am Freitag stehen in Deutschland die Verbraucherpreise (Juli) an. In den USA dürfte sich das Interesse vor allem auf die Daten zum US-BIP im zweiten Quartal sowie das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan richten.
Indexstände: (20.07.2012, 18.20 Uhr) DAX: 6.630,02,10 TecDAX: 768,65 Dow Jones STOXX 50: 2.447,00 Nikkei 225: 8.669,87Dow Jones: 12.861,75 Nasdaq Composite: 2.940,34 (20.07.2012/ac/n/m)
Die deutschen Aktien konnten am Montag mehrheitlich leichte bis moderate Kursgewinne verzeichnen. Gegen Abend zogen die Kurse nach wechselhaftem Handel noch einmal an. Der DAX gewann 0,13 Prozent. Die Betriebe des deutschen Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten wiesen im Mai 2012 einen Beschäftigungszuwachs aus. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahresmonat um rund 140.100 Personen bzw. 2,8 Prozent auf knapp 5,2 Millionen per Ende Mai. Infineon ging mit einem Plus von 2,7 Prozent als Tagesgewinner aus dem Handel. Titel der Deutschen Postlegten 2,3 Prozent zu. Der Brief- und Logistikkonzern gab heute bekannt, dass DHL Supply Chain einen neuen, hochmodernen MegaHub in Hongkong eröffnet. Den Angaben zufolge bündelt das im Hafenviertel Tsing Yi errichtete Umschlagzentrum alle bisherigen Einrichtungen des Unternehmensbereichs in Hongkong. Titel von RWE zeigten sich 2,4 Prozent fester. Das Land Berlin kauft einem Medienbericht zufolge den von RWE gehaltenen Anteil an den Wasserbetrieben zurück. Daimlerschlossen 0,5 Prozent teurer. Unter dem Motto "Pulsschlag einer neuen Generation" ist im Mercedes-Benz Werk Rastatt die erste neue Mercedes-Benz A-Klasse vom Band gelaufen. Anteile von Linde gewannen ebenfalls 0,5 Prozent an Wert. Linde wird für das Stahlunternehmen Tata Steel an dessen Standort im Industriekomplex Kalinganagar in Odisha (Indien) zwei große Luftzerlegungsanlagen (LZAs) errichten und hierfür rund 80 Mio. Euro investieren. Titel der Commerzbank verloren heute 0,9 Prozent. Die Bank plant einem Bericht zufolge offenbar einen größeren Stellenabbau. Die Aktie der Deutschen Börse schloss mit -2,0 Prozent an letzter Stelle im DAX. Anteile der Aareal Bank legten 2,6 Prozent zu. Die Bank will im Bereich der Finanzierung von Immobilienkünftig verstärkt mit Versicherungen zusammenarbeiten. Vossloh-Aktien Heinz Herrmann Thiele, Eigentümer und Ex-Chef des Technologiekonzerns Knorr-Bremse, hat seine Beteiligung an Vossloh weiter aufgestockt. Die deutschen Standardwerte haben heute knapp über der Vortageslinie geschlossen. Die Kurse rutschten am Nachmittag zeitweise ins Minus, nachdem Fed-Chef Bernanke sich vor dem US-Kongress hinsichtlich einer weiteren geldpolitischen Lockerung bedeckt zeigte. Der DAX gewann 0,18 Prozent, Im DAX stand am Ende die Aktie von K+S mit einem Kursgewinn von 1,6 Prozent an erster Stelle. In der Spitzengruppe folgten Titel von BASF mit +1,2 Prozent. Der Chemiekonzern hat in den zurückliegenden Monaten durch mehrere strategische Entscheidungen seine Position bei Materialien für Hochleistungsbatterien weiter gestärkt. Die Vorzugsaktie von Volkswagen zog heute 0,4 Prozent an. Der Automobilkonzern hat seine Marktposition im deutschen Pkw-Großkundengeschäft im ersten Halbjahr mit den Pkw-Marken Volkswagen, AUDI, SEAT und ŠKODA erneut verteidigt. E.ON-Anteile gingen 0,5 Prozent teurer aus dem Handel. Der Energieversorger teilte mit, dass Maxim Shirokov mit Wirkung zum 17. Juli 2012 zum neuen CEO von E.ON Russia berufen wurde. Bei den Energieversorgern gaben ferner RWE 0,4 Prozent ab. RWE will einem Medienbericht zufolge europaweit mindestens 2.000 weitere Arbeitsplätze abbauen. Die Commerzbank-Aktie sackte 1,6 Prozent ab. Die Commerzbank plant einem Medienbericht zufolge Einschnitte im Privatkundengeschäft. Deutsche Post verloren an letzter Stelle 2,0 Prozent. Am Mittwoch schloss der DAX mit deutlichen Zugewinnen und gewann 1,62 Prozent hinzu. Im DAX stand die Aktie von K+S mit einem Kursaufschlag von 3,4 Prozent an erster Stelle. Die Siemens-Aktie legte 1,4 Prozent zu. Der Technologiekonzern hat einen Auftrag für die schlüsselfertige Errichtung des Gas- und Dampfturbinen (GuD)-Kraftwerks Panda Temple in Temple im US-Bundesstaat Texas erhalten. Titel von RWE zählten mit einem Kursgewinn von 0,3 Prozent zu den schwächsten Werten. Der Energieversorger trennt sich von seiner Beteiligung an den Berliner Wasserbetrieben. So haben RWE und die Berliner Senatsverwaltung für Finanzen am heutigen Mittwoch den Vertrag über den Verkauf der mittelbaren 24,95-prozentigen RWE-Beteiligung an den Berliner Wasserbetrieben an das Land Berlin unterzeichnet. Als Schlusslicht im MDAX sackten PUMA-Aktien PUMA-Aktien 4,8 Prozent ab. Der Sportartikelhersteller geht für das erste Halbjahr 2012 aufgrund der in Europa verlangsamten Geschäftsentwicklung von einem Gewinnrückgang aus und hat den Ausblick für 2012 gesenkt. Die deutschen Standardwerte notierten am Donnerstag mehrheitlich im Plus. Die Stimmung am Markt war nach überwiegend positiv ausgefallenen US-Quartalszahlen gut. Der DAX gewann zuletzt 1,11 Prozent Die Deutsche Bank will einem Medienbericht zufolge einen groß angelegten Personalabbau im Geschäftsbereich Investmentbanking durchführen. Wie es unter Berufung auf Finanzkreise heißt, reagiert das Geldhaus damit auf den Geschäftseinbruch an den Kapitalmärkten wegen der Euro-Krise. Anshu Jain und Jürgen Fitschen wollen laut dem Bericht in den nächsten Wochen gut 1.000 Stellen im Investmentbanking abbauen. Wie es in einem anderen Medienbericht heißt, bleibt die Bank offenbar weiterhin auf ihrer Tochter BHF sitzen. So habe die Finanzaufsicht BaFin der Deutschen Bank offenbar zu verstehen gegeben, dass sie den geplanten Verkauf der Privatbanktochter BHF an die Beteiligungsgesellschaft RHJ International (RHJI) ablehnen würde. Die Papiere der Bank stiegen daraufhin um 0,6 Prozent. Die zur Deutschen Telekom gehörende Konzernsparte T-Systems hat derweil vom britischen Ölkonzern BP einen Großauftrag im Bereich Cloud-Computing erhalten. Die Anteilsscheine des Telekommunikationskonzerns verbesserten sich um 1,1 Prozent. Daimler fuhren um 1,5 Prozent vor. Das Joint Venture zwischen Daimler und dem chinesischen Lkw-Hersteller Foton, Beijing Foton Daimler Automotive Co. Ltd. (BFDA), wird bis zum ersten Halbjahr 2013 mit dem Bau eines neuen Motorenwerkes am Firmensitz in Peking-Huairou beginnen BASF stiegen um 2,0 Prozent. Der Unternehmensbereich Catalysts investiert in die Katalysatorproduktion in Nienburg (Niedersachsen), um diese zu erweitern und zu modernisieren. Die Gewinnerliste im DAX wurde von adidas mit einem Zugewinn von 3,2 Prozent angeführt. Ganz oben auf dem Einkaufszettel standen im MDAX die Papiere von Aurubis mit einem Aufschlag von 7,2 Prozent. Daneben legten TUI um 5,6 Prozent zu. Die rote Laterne wurde unterdessen von Deutsche Wohnen mit einem Abschlag von 1,2 Prozent getragen. Im TecDAX wurde die zweite Position von ADVA mit einem Aufschlag von 5,8 Prozent eingenommen. Der Netzwerkspezialist konnte Umsatz und Gewinn im zweiten Quartal kräftig steigern. Auf der Spitzenposition gewannen AIXTRON 5,9 Prozent an Wert. Die deutschen Standardwerte notieren im Freitaghandel zur Mittagszeit in der Verlustzone. Nach der zuletzt positiven Entwicklung nehmen die Anleger vor dem Wochenende ein paar Gewinne mit. Der DAX gibt am Nachmittag rund 1,1 Prozent ab. Dabei belasten die Sorgen um das kriselnde Euroland Spanien die Märkte. Einem Medienbericht zufolge will die Deutsche Bank den Konzernumbau weiter forcieren und plant in diesem Zusammenhang eine stärkere Integration der Tochter Sal. Oppenheim. Mit dem Umbau will die Bank die schwächelnde Vermögensverwaltung aufpäppeln. Für die Aktie geht es um 2,1 Prozent nach unten. Daneben stehen Deutsche Post mit einem Abschlag von 1,2 Prozent unter Druck. Presseberichten zufolge erwartet der Brief- und Logistikkonzern wegen der Neckermann-Pleite negative Ergebniseffekte. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren stehen zur Mittagszeit die Papiere von Merck mit einem Aufschlag von 1,1 Prozent.
An den wichtigsten europäischen Aktienmärkten waren am Montag teilweise Gewinnmitnahmen auszumachen. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,32 Prozent, während der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 hingegen um 0,05 Prozent anzog. Die europäischen Verbraucherpreise haben sich im Juni nach Angaben des europäischen Statistikamtes Eurostat mit unverändertem Tempo erhöht. So verharrte die jährliche Inflationsrate der Eurozone bei 2,4 Prozent, nach 2,4 Prozent im Mai 2012 und 2,7 Prozent im Juni 2011. Die Monatsteuerungsrate betrug im Berichtsmonat -0,1 Prozent. Unterdessen hat die Handelsbilanz der Eurozone im April nach einer ersten Schätzung mit einem größeren Überschuss geschlossen. So wurde im Euroraum (ER17) beim Handel mit Drittländern ein Überschuss von 6,9 Mrd. Euro ausgewiesen, nach einem Plus von 3,7 Mrd. Euro im Vormonat und einem Passivsaldo von 1,2 Mrd. Euro im Mai 2011. Der Ölkonzern BP steht offenbar kurz vor dem Abschluss eines Abkommens mit den US-Behörden wegen der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko. Einem Pressebericht zufolge zahlt der BP-Konzern im Rahmen des Abkommens insgesamt 15 Mrd. US-Dollar. Mit der Vereinbarung wären den Angaben zufolge alle straf- und zivilrechtlichen Belange abgedeckt. Die Papiere verteuerten sich um 0,8 Prozent. Im FTSE 100 standen ferner die Anteilsscheine des Minenbetreiber BHP Billiton mit einem Wertverlust von 0,6 Prozent im Blickfeld der Investoren. Das Unternehmen hat Presseangaben zufolge entschieden, aus dem Guinea-Geschäft auszusteigen und sein Eisenerzprojekt Mount Nimba zum Verkauf zu stellen. Über eine mögliche Transaktionssumme wurde nichts bekannt. Stärkster Wert im FTSE 100 waren Resolution mit einem Zugewinn von 2,8 Prozent, während am Indexende G4S nun um 8,7 Prozent einbrechen. Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte konnten sich am Dienstag nicht eindeutig für die eine oder andere Richtung entscheiden. Besonders die fehlenden Aussagen von US-Notenbankchef Bernanke bezüglich der Lockerung der Geldpolitik bremsten die Entwicklung. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,05 Prozent, der Dow Jones STOXX 50 verschlechterte sich um 0,24 Prozent. Im Blickfeld der Investoren standen im Dienstaghandel die Anteilsscheine von Rio Tinto die sich um 2,3 Prozent verbilligten. Der Bergbaukonzern verbuchte im ersten Halbjahr 2012 eine rekordhohe Eisenerz-Produktion. Gleichzeitig sank die Aluminiumproduktion prozentual zweistellig, während bei Bauxit, Tonerde und Kokskohle deutliche Zuwächse verzeichnet wurden. Wolseley verlautbarte indes, dass man für das Geschäft in Frankreich strategische Optionen prüfen wird. Dabei haben die Aktivitäten in Frankreich im Geschäftsjahr zum 31. Juli 2012 einen Umsatz von 1,3 Mrd. Britischen Pfund (GBP) erwirtschaftet. Die Aktie des Baustoffhändlers verschlechterte sich um 1,9 Prozent. In Frankreich brachen die Papiere des Netzwerkausrüsters Alcatel-Lucent nach einer Gewinnwarnung für das Gesamtjahr als Schlusslicht im CAC 40 um 19,8 Prozent ein. Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte konnten sich aus dem Mittwochshandel mit grünen Vorzeichen verabschieden. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann abschließend 1,51 Prozent, der Dow Jones STOXX 50 ging mit einem Zugewinn von 1,12 Prozent aus dem Handel. Aktien von BHP Billiton gewannen abschließend 2,0 Prozent hinzu. Der Minenbetreiber hat seine Eisenerzproduktion im abgelaufenen Geschäftsjahr dank einer starken Nachfrage aus China um 19 Prozent gesteigert. Die Kupfer-, Gold- und Silberproduktion war allerdings rückläufig. Für das laufende Geschäftsjahr 2013 geht der Konzern davon aus, die Eisenerzproduktion in Westaustralien um rund 5 Prozent gegenüber 2012 zu steigern. Tullow Oil ist derweil bei einer Explorationsbohrung in Ghana erneut fündig geworden. So wurde im Rahmen einer Offshore-Bohrung in der Deepwater Tano-Lizenz in mehr als 3.300 Metern Tiefe zwei Vorkommen mit Gaskondensat und Öl entdeckt. Die Aktie des Ölkonzerns legte in der Folge 3,3 Prozent zu. Im Mittelpunkt des Interesses stand heute die Aktie der Credit Suisse Die Großbank hatte erklärt, dass ihr Gewinn im zweiten Quartal leicht gestiegen ist. Zudem hat sie Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz sowie zur Stärkung der Kapitalbasis im Hinblick auf die regulatorischen Anforderungen unter Basel 3 bekannt gegeben. Dabei werden einige Sofortmaßnahmen das Kapital um 8,7 Mrd. CHF erhöhen. Zusätzliche Maßnahmen werden bis Ende 2012 das Kapital um weitere 6,6 Mrd. CHF ansteigen lassen. Darüber hinaus erhöht die Credit Suisse ihr für Ende 2013 gesetztes Ziel zur Kostenreduzierung von bisher 2,0 Mrd. CHF auf nun insgesamt 3,0 Mrd. CHF. Das Papier nahm heute die Spitzenposition im SMI ein und gewann 4,5 Prozent an Wert. In Frankreich ging es für Peugeot fast 4 Prozent nach oben. Einem Pressebericht zufolge wird der Automobilkonzern die Details seines zuletzt angekündigten Restrukturierungsprogramms im Rahmen der Bekanntgabe der Geschäftszahlen am 25. Juli 2012 veröffentlichen. Für eine schlechte Nachricht sorgte Ericsson Der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen musste im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch verkraften. Zurückzuführen war dies auf geringere Ausgaben seitens der Mobilfunkbetreiber und eine schwächere Nachfrage in China und Russland. Die Erwartungen wurden damit klar verfehlt. Der Umsatz konnte allerdings leicht verbessert werden und übertraf die Schätzungen der Analysten. Die Ericsson-Aktie schloss 1,3 Prozent schwächer. Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte endeten am Donnerstag klar in der Gewinnzone. Dabei profitieren die Indizes von positiven Vorgaben aus den USA und Asien. Zudem rückte die nun auch in Europa an Fahrt gewinnende Berichtssaison stärker in den Fokus der Investoren. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewann 0,78 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 um 0,85 Prozent zulegen konnte. Die Leistungsbilanz der Eurozone hat nach Angaben der europäischen Zentralbank (EZB) im Mai 2012 mit einem höheren Überschuss abgeschlossen. So wuchs der saisonbereinigte Aktivsaldo auf 10,9 Mrd. Euro, nach einem Plus von 5,5 Mrd. Euro im April 2012 und einem Defizit von 17,0 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Kingfisher gaben um 1,3 Prozent nach. Die größte Baumarktkette in Europa konnte ihren Umsatz in den zehn Wochen zum 7. Juli 2012 auf Basis konstanter Währungen zwar steigern. Die vergleichbaren Umsätze zeigten sich jedoch wetterbedingt leicht rückläufig. Hoch im Kurs standen in Frankreich im breiten Markt die Anteilsscheine von Remy Cointreau mit einem Zugewinn von 6,2 Prozent. Der Spirituosenhersteller konnte im ersten Quartal mit einem deutlichen Umsatzplus aufwarten. Alstom stiegen um 3,1 Prozent. Der Industriekonzern konnte im ersten Quartal des laufenden Fiskaljahres mit einem deutlichen Anstieg beim Auftragseingang aufwarten und verbuchte ein Umsatzplus. Der Fokus der Investoren lag heute in der Schweiz auf dem Zahlenausweis von Novartis Der Pharmakonzern hat im zweiten Quartal einen Gewinn auf Vorjahresniveau erzielt. Auf bereinigter Ebene wurden die Markterwartungen jedoch geschlagen, nachdem die erfolgreiche Einführung neuer Produkte Umsatzeinbußen aus dem Generikawettbewerb sowie die Effekte des starken US-Dollar überkompensieren konnte. Der Jahresausblick wurde indes bestätigt. Das Papier legte um 1,7 Prozent zu. Actelion schossen an der Indexspitze des SMI um 5,7 Prozent nach oben, nachdem der Konzern Zahlen für das erste Halbjahr vermeldet hat. Positiv aufgenommen wurde heute die Quartalsbilanz von Nokia. So schoss die Aktie des Mobiltelefonherstellers um 12 Prozent nach oben, obwohl man für das zweite Quartal einen deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgang vermeldete. Dabei brach insbesondere der Absatz von hochpreisigen Smartphones um fast 40 Prozent ein. Die wichtigsten europäischen Aktienmärkte notieren am letzten Handelstag der Woche auch zur Mittagszeit im Minus. Die Investoren nehmen vor dem Wochenende Gewinne mit. Zudem belastet der Umstand, dass die Renditen für spanische Anleihen wieder gestiegen sind. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verliert derzeit 1,03 Prozent, während der Dow Jones STOXX 50 um 0,59 Prozent abgibt. Vodafone musste im ersten Quartal einen Umsatzrückgang ausweisen und gibt derzeit rund 2 Prozent ab. . Im breiten Markt rücken London Stock Exchange (LSE) um 0,7 Prozent vor. Einem Medienbericht zufolge steht der Konzern möglicherweise vor einem Zusammenschluss mit der Singapore Exchange (SGX). Scania legen um 4,8 Prozent zu. Der Nutzfahrzeughersteller musste im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausweisen. Der Umsatz war ebenfalls rückläufig. Die Zahl der Fahrzeugauslieferungen sank um mehr als ein Viertel. Allerdings hat sich der Auftragseingang im Berichtsquartal (19.587 Modelle) gegenüber dem ersten Quartal 2012 (Auftragseingang: 15.809 Modelle) verbessert. Trotz der zuletzt positiven Tendenz beim Auftragseingang blickt Scania weiterhin vorsichtig in die Zukunft. Publicis Groupe hat Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr verbessert, obwohl das Umsatzwachstum im zweiten Quartal relativ schwach ausfiel. Beim Ausblick geht der Werbekonzern weiterhin davon aus, im zweiten Halbjahr ein höheres Wachstum zu erzielen als im ersten Halbjahr. Der Titel gewinnt 2,8 Prozent an Wert. Sulzer legen um 4,1 Prozent zu. Der Technologiekonzern konnte im ersten Halbjahr mit einem Umsatz- und Ergebnisanstieg aufwarten. Profitiert hat man vor allem von der starken Entwicklung in den Kernabsatzregionen Asien-Pazifik und Nordamerika.
Am ersten Handelstag der Woche zeigten sich die US-Leitindizes angesichts gemischter Konjunkturdaten mit roten Vorzeichen. Dabei konnten die Märkte auch von den besser als erwarteten Geschäftszahlen der Großbank Citigroup nicht profitieren. Der Dow Jones verlor 0,39 Prozent. Wie das US-Handelsministerium mitteilte, hat sich der Einzelhandelsumsatz in den USA im Juni 2012 erneut reduziert. Auf Monatssicht fielen die Umsatzerlöse um 0,5 Prozent, während sie im Mai um 0,2 Prozent geschrumpft waren. Volkswirte hatten im Vorfeld einen Anstieg um 0,2 Prozent prognostiziert. Bereinigt um die schwankungsintensiven Umsätze der Automobilbranche gaben die Umsätze gegenüber dem Vormonat um 0,4 Prozent nach. Experten waren von einem Plus von 0,1 Prozent ausgegangen, nach einer Abnahme um 0,4 Prozent im Vormonat. Daneben ermittelte die Federal Reserve Bank of New York für Juli 2012 eine unerwartet deutliche Verbesserung bei der allgemeinen Geschäftstätigkeit im Verarbeitenden Gewerbe des Distrikts New York. So erhöhte sich der Empire State Manufacturing Index auf 7,4 Punkte, während Volkswirte mit einem Wert von 3,8 Zählern gerechnet hatten. Für den Vormonat war ein Wert von 2,3 Punkten ausgewiesen worden. Die Lagerbestände in den US-amerikanischen Industrie- und Handelsunternehmen sind im Mai 2012 gegenüber dem Vormonat mit unverändertem Tempo angestiegen. Dies gab das US-Handelsministerium in Washington am Montag bekannt. So kletterten die Lagerbestände gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent. Volkswirte hatten zuvor nur einen Zuwachs von 0,2 Prozent erwartet. Im Fokus stand heute das jüngste Zahlenwerk der Citigroup. Das Institut musste im zweiten Quartal 2012 infolge des schwierigen Marktumfelds ein geringeres Ergebnis ausweisen. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen der Analysten jedoch übertroffen. Die Anteilsscheine der Citigroup schlossen 0,6 Prozent fester. Titel von Human Genome Sciences schlossen 4,6 Prozent fester. Das Biotechnologieunternehmen hat sich mit dem britischen Pharmakonzern GlaxoSmithKline nach monatelangen Verhandlungen nun doch auf eine Übernahme einigen können. So werden die Aktionäre von Human Genome im Rahmen der nun getroffenen Vereinbarung 14,25 US-Dollar in bar erhalten. Dagegen büßten Facebook 8,0 Prozent ein. Der Social Media-Konzern ist im zweiten Quartal Presseangaben zufolge in die roten Zahlen gerutscht. Die US-Leitindizes präsentierten sich am Dienstag vor dem Hintergrund positiver Konjunkturdaten freundlich. Indes brachte Fed-Chef Ben Bernanke keine neuen Impulse. Anlässlich einer Rede vor dem US-Kongress zur Lage der US-Wirtschaft wurden vor allem konkrete Hinweise auf weitere geldpolitische Lockerungen vermisst. Ferner profitierte das Sentiment von den starken Geschäftszahlen der Schwergewichte Coca-Cola und Goldman Sachs. Der Dow Jones schloss 0,62 Prozent fester. Die US-Verbraucherpreise haben sich im Juni 2012 stabilisiert. Demnach verharrte der Verbraucherpreisindex auf dem Niveau vom Vormonat, während er im Mai um 0,3 Prozent gesunken war. Volkswirte hatten eine Preissteigerung um 0,1 Prozent prognostiziert. Indes hat die US-Industrieproduktion im Juni 2012 zugenommen. So lag der Produktionsausstoß der Fabriken, Bergwerke und Energieversorger um 0,4 Prozent über dem Vormonatsniveau, wogegen er im Mai um revidiert 0,2 (vorläufig: -0,1) Prozent gesunken war. Volkswirte hatten ein Plus von 0,3 Prozent prognostiziert. Zudem wuchs die Kapazitätsauslastung der US-Industrie auf 78,9 Prozent, während die Prognose auf 79,2 Prozent gelautet hatte. Unternehmensseitig wurden heute bereits vorbörslich einige wichtige Quartalszahlen gemeldet. So konnte Coca-Cola im zweiten Quartal einen Gewinn auf Vorjahresniveau ausweisen. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Ebene geschlagen. Coca-Cola zog um 1,6 Prozent an. Papiere von Johnson & Johnson tendierten 0,8 Prozent fester. Der Mischkonzern musste im zweiten Quartal 2012 aufgrund von Einmaleffekten einen Gewinneinbruch ausweisen. Vor Einmaleffekten konnten die Marktschätzungen knapp übertroffen werden. Darüber hinaus wurde jedoch die Jahresplanung nach unten korrigiert. Daneben präsentierte die Großbank Goldman Sachs die Geschäftszahlen für das zweite Quartal. Dabei wurden die Erwartungen der Analysten ebenfalls geschlagen. Nach Einschätzung des Kreditinstituts werden die Rahmenbedingungen an den internationalen Kapitalmärkten angesichts der Schuldenkrise in Europa und des schwachen konjunkturellen Umfelds weiterhin herausfordernd bleiben. Die Aktie von Goldman Sachs legt vor diesem Hintergrund um 0,3 Prozent zu. Auch der größte US-Spielwarenhersteller Mattel veröffentlichte die Geschäftszahlen für das zweite Quartal. Dabei wurden die Markterwartungen deutlich in den Schatten gestellt. Profitiert habe man vor allem von der starken Entwicklung im Kernmarkensegment, so CEO Bryan G. Stockton. Auch die Margen hätten sich deutlich verbessert. Die US-Leitindizes zeigten sich am Mittwoch von der Veröffentlichung des Beige Book unbeeindruckt und hielten ihre Zugewinne bis zum Handelsende fest. So gewann der Dow Jones abschließend 0,81 Prozent. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat am Mittwoch das jüngste Beige Book veröffentlicht. Hierbei haben drei der zwölf Regional-Feds erklärt, dass sie im Juni und Anfang Juli eine Abschwächung des Wachstums bemerkt haben. Die Mehrheit der Bezirke stufte das Wachstum jedoch als "mäßig bis moderat" ein. Im betrachteten Zeitraum gab es aus allen Teilen des Landes positive Berichte bezüglich des Häusermarkts. Auch die Industrieproduktion wachse langsam an, jedoch gab es auch viele Berichte über eine Abschwächung bei den neuen Aufträgen. Während der Lohndruck als "mäßig" eingestuft wurde, wurde die Entwicklung bei den Neuanstellungen als "lau" bezeichnet. Der Verwaltungsrat des Konsumgüterkonzerns Procter & Gamble hat sich hinter CEO Bob McDonald gestellt. So erklärte das Gremium, dass es den Langzeit-Plan unterstütze, den McDonald verfolge. Damit hat der Verwaltungsrat Spekulationen über eine Ablösung des Konzernchefs eine Abfuhr erteilt. In den vergangenen zwölf Monaten hatte P&G drei Mal seine Prognose heruntergeschraubt und Marktanteile verloren. Die Aktie von Procter & Gamble notierte zu Handelsende nahezu unverändert. Die zweitgrößte US-Bankgesellschaft Bank of America konnte im zweiten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückkehren. Aktien der Bank of America gaben heute 5,1 Prozent nach. Papiere der Bank of New York Mellon rutschten am Nachmittag ins Minus und tendierten abschließend 0,1 Prozent schwächer. Die Bank hatte im zweiten Quartal einen Gewinnrückgang ausgewiesen, nachdem sie unter anderem unter rückläufigen Gebühreneinnahmen zu leiden gehabt hatte. Daneben konnte der Industriekonzern Honeywell im zweiten Quartal mit einem Ergebnisanstieg aufwarten. Wesentlichen Anteil an der Ergebnisverbesserung hatte die robuste Nachfrage auf dem US-Markt und den Emerging Markets. Auch konnte man die Margen weiter verbessern. Die Marktschätzungen wurden übertroffen. Titel von Honeywell gingen mit einem Plus von 6,6 Prozent aus dem Handel. Dagegen musste der Werkzeughersteller Stanley Black & Decker im zweiten Quartal angesichts hoher Einmalbelastungen einen Gewinnrückgang hinnehmen. Auf bereinigter Basis wurden die Erwartungen verfehlt. Außerdem wurde die Jahresprognose nach unten revidiert. Anteilsscheine von Stanley Black & Decker schlossen 5,8 Prozent fester. Die US-Leitindizes konnten am Donnerstag trotz schlechter Arbeitsmarktdaten mit Zugewinnen aus dem Handel gehen. Die Märkte profitierten dabei von einigen guten Quartalszahlen, darunter IBM, eBay und Philip Morris. Der Dow Jones gewann 0,27 Prozent. Die Arbeitsmarktsituation in den USA hat sich in der Woche zum 14. Juli 2012 verschlechtert. So erhöhte sich die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gegenüber der Vorwoche um 34.000 auf 386.000, während Volkswirte im Vorfeld eine Zahl von 365.000 prognostiziert hatten. Der an den US-Finanzmärkten viel beachtete Geschäftsklimaindex der Fed-Regional-Notenbank von Philadelphia hat sich im Juli 2012 verbessert, jedoch nicht so sehr wie erwartet. Demnach ist der Index von -16,6 Punkten im Vormonat auf nun -12,9 Punkte gestiegen. Volkswirte waren im Vorfeld von einem Stand von -10,0 Punkten ausgegangen. Die saisonbereinigte Verkaufszahl bestehender Häuser ist im Juni 2012 gesunken. So verringerte sich die Zahl gegenüber dem Vormonat um 5,4 Prozent auf 4,37 Millionen. Volkswirte hatten mit einer Zahl von 4,65 Millionen gerechnet. Am Vortag nach Börsenschluss hatte IBM bekannt gegeben, dass er im zweiten Quartal zwar einen Rückgang beim Umsatz hinnehmen musste. Der Gewinn lag jedoch deutlich über dem Vorjahreswert und den Prognosen der Analysten. Daneben meldete eBayAngaben zufolge alle Unternehmensbereiche beigetragen, wobei sich die Internet-Auktionsplattformen besonders positiv entwickelt haben. Die Erwartungen wurden knapp übertroffen. Während IBM 3,7 Prozent zulegten, gewannen eBay 8,9 Prozent. Darüber hinaus veröffentlichte American Expressam Mittwoch nachbörslich die Ergebnisse für das zweite Quartal. Hierbei konnte das Unternehmen sowohl auf Umsatz- als auch auf Ergebnisebene einen Zugewinn verbuchen. Die Erwartungen der Analysten konnten jedoch nur teilweise erfüllt werden. American Express büßten 3,5 Prozent ein. Morgan Stanley präsentierte am Donnerstag die Zahlen für das zweite Quartal. Dabei konnte der Finanzkonzern wieder in die Gewinnzone zurückkehren, verfehlte dabei aber die Erwartungen. Die Aktie gab vor diesem Hintergrund 5,3 Prozent ab. Der Krankenversicherer UnitedHealth Group gab bekannt, dass sie im zweiten Quartal angesichts eines soliden Umsatzwachstums einen höheren Gewinn erzielt hat. Die Erwartungen wurden klar übertroffen. Zudem wurde der Ausblick erneut angehoben. UnitedHealth gaben um 2,4 Prozent nach. Indes konnte die Telefongesellschaft Verizon im zweiten Quartal 2012 dank einer Kunden- und Gebührensteigerung beim Mobilfunkgeschäft ein höheres Ergebnis ausweisen, das im Rahmen der Analystenprognosen ausfiel. Titel von Verizon verbilligten sich um 2,9 Prozent. Am Freitag tendierten die US-Indizes zu Beginn angesichts der weiter schwelenden Euro-Krise leichter. Der Dow Jones startete mit einem Abschlag von 0,7 Prozent. Im Fokus standen vor allem Anteilsscheine von Microsoft, nachdem der Konzern am Vorabend Quartalszahlen vorgelegt hatte. Dabei musste man aufgrund von Einmalbelastungen einen Verlust ausweisen, konnte aber auf bereinigter Basis die Schätzungen schlagen. Derzeit gibt die Aktie leicht ab. Daneben hat Google mit seinen Geschäftszahlen nachbörslich überzeugen können und legt derzeit 3 Prozent zu. Zudem hat AMD die Zahlen für das zweite Quartal publiziert. Dabei musste der weltweit zweitgrößte Hersteller von Mikroprozessoren einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen. Während der Umsatz die Erwartungen traf, enttäuschte der Gewinn. Zudem belastete der Ausblick. AMD büßen im frühen Handel fast 11 Prozent ein. General Electric präsentierte am Freitag die Zahlen für das zweite Quartal und konnte dabei trotz eines Gewinnrückgangs überzeugen. Aktuell legt die Aktie 1,1 Prozent zu. Darüber hinaus erklärte der Hardware-Hersteller Xerox dass sein Gewinn im zweiten Quartal leicht zurückgegangen ist, was u.a. auf gesunkene Margen zurückzuführen ist. Die Erwartungen wurden auf bereinigter Basis jedoch erfüllt. Indes wurde die Jahresplanung gesenkt. Anteilsscheine von Xerox verlieren vor diesem Hintergrund 2,7 Prozent.
In der kommenden Woche werden unter anderem die Geschäftszahlen von Coca Cola Enterprises, Delta Air Lines, Eaton, Gilead,Goodyear,Halliburton,Hasbro,Julius Bär, Philips, STMico,Texas Instruments,Air Products,Apple, Altera,Apple, B/E Aerospace, AT&T, Dialog Semi, Du Pont, EMC,Hyundai,Lexmark,Lockheed Martin, Peabody, SAP, Sigma Aldriche, Unisys, UPS, Whirlpool, Alleghenny, AOL, Boeing, Bristol Myers, Caterpillar, ConocoPhilips, Daimler, Eli Lilly, GlaxoSmithKline, Hess, Iberdrola, Motorola, MTU Aero Engines, Pepsi, Thales, Vale, Verbund, ABB, comdirect, Clariant, Credit Suisse, Deutsche Bank, Dow Chenical,GILDEMEISTER,Logitech, PUMA, Siemens, Syngenta, Telefonica, Volkswagen, Vossloh, Schaltbau, EADS, Danone, Lafarge, Linde, PSI, TOTAL und Vontobel veröffentlicht.
Konjunkturseitig stehen in der kommenden Woche am Montag in den USA die Daten zum Chicago Fed National Activity Index (Juni) zur Veröffentlichung an. Am Dienstag werden in der EU die Auftragseingänge der Industrie (Mai) veröffentlicht. Am Nachmittag wird in den USA der Einkaufsmanager-Index und der FHFA-Hauspreisindex erwartet. Am Mittwoch wird in Deutschland der ifo Geschäftsklimaindex publiziert, während am Nachmittag in den USA die wöchentlichen Hypothekenanträge, die Verkäufe neuer Häuser und die US-Öllagerbestände anstehen. Am Donnerstag wird in Deutschland der GfK-Konsumklimaindex (Juli) publiziert. Am Nachmittag werden in den USA die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, der Auftragseingang für langlebige Güter sowie die Daten zu den anstehenden Hausverkäufen veröffentlicht. Am Freitag stehen in Deutschland die Verbraucherpreise (Juli) an. In den USA dürfte sich das Interesse vor allem auf die Daten zum US-BIP im zweiten Quartal sowie das US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan richten.
Indexstände: (20.07.2012, 18.20 Uhr) DAX: 6.630,02,10 TecDAX: 768,65 Dow Jones STOXX 50: 2.447,00 Nikkei 225: 8.669,87Dow Jones: 12.861,75 Nasdaq Composite: 2.940,34 (20.07.2012/ac/n/m)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 8.472,2 - | 8.455,83 - | 16,37 - | +0,19% | 21.05./17:45 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008469008 | 846900 | 8.476 - | 5.914 - | |
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