Traditionshaus legt neuen offenen Immobilienfonds auf - Fondsnews


16.01.19 12:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - KGAL startet am 1. März den Vertrieb für den neuen offen Immobilienfonds "KGAL Immosubstanz", dessen Auflegungen der Asset Manager bereits im Herbst 2018 angekündigt hatte, so die Experten von "FONDS professionell".

Offizielle Kapitalverwaltungsgesellschaft des Portfolios, das Privatanlegern Zugang zu den Anlagemöglichkeiten des Büro- und Gewerbeimmobilienmarktes in Europa bieten solle, sei die Intreal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Die Zielgruppe für das Produkt, das in der Rechtsform eines alternativen Investmentfonds (AIF) lanciert werde, sei nach eigenen Angaben von KGAL breit gefächert und reiche vom vorsorgenden Kleinanleger bis hin zum vermögenden Privatinvestor. Alle hätten mit Vertriebsstart die Möglichkeit, bereits kleine Beträge in den Publikums-AIF anzulegen.

"Mit dem KGAL Immosubstanz wollen wir Sparer auf ihrem Weg hin zum Anleger begleiten", erkläre Gert Waltenbauer, Vorsitzender der Geschäftsführung der KGAL. "Während festverzinsliche Anlagen im anhaltenden Niedrigzinsumfeld kaum noch zu Kapitalerhalt und Wertzuwachs beitragen, können Anleger nach unserer Einschätzung mit unserem offenen Immobilienfonds die positive Entwicklung der internationalen Immobilienmärkte für den langfristigen Vermögensaufbau nutzen", so Waltenbauer weiter.

Damit vergrößere sich das überschaubare Angebot an offenen Immobilienfonds im freien Vertrieb für private Anleger, zumal führende Anbieter wie Union Investment und Deka ihre Produkte ausschließlich über die Volks- und Raiffeisenbanken oder die Sparkassen anbieten würden. Freien Vermittlern stünden nur wenige Fonds zur Verfügung, darunter der hausInvest von Commerz Real, grundbesitz global und grundbesitz europa von der DWS, der Leading Cities Invest von KanAm und der Ende 2016 lancierte Swiss Life European Real Estate Living and Working.

Das Segment der offenen Immobilienfonds habe eine schwere Krise hinter sich. Mehr als ein Dutzend teils milliardenschwerer Portfolios hätten in die Abwicklung gemusst, weil sie ihre Objekte in der Finanzkrise nicht so schnell hätten veräußern können, wie Anleger ihr Geld hätten abziehen wollen. Über viele Jahre hinweg sei das verwaltete Vermögen dieser Produktkategorie deshalb geschrumpft. Zuletzt habe sich das Segment aber wieder erholen können, wie Zahlen der Bundesbank zeigen würden. (16.01.2019/fc/n/n)






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