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Studie: Fondsbranche muss in Sachen Nachhaltigkeit nachsitzen - Fondsnews


29.05.20 12:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Grüne Geldanlagen haben in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt, so die Experten von "FONDS professionell".

Nahezu sämtliche Fondshäuser hätten inzwischen Produkte im Portfolio, die vorgeben würden, das Geld der Anleger besonders umwelt- oder sozialfreundlich anzulegen. Die Nichtregierungsorganisation "Share Action" habe die Leistung der 75 weltgrößten Asset-Manager im Bereich nachhaltige Anlagen nun einem Test unterzogen - und ziehe ein ernüchterndes Fazit, berichte die "Neue Zürcher Zeitung" (NZZ).

Demnach habe kein einziger Anbieter das höchste Rating "AAA" erreichen können. Diese Note hätte Share Action an Fondsgesellschaften vergeben, die in allen Aspekten der Thematik führend seien. Erst auf der dritthöchsten Stufe "A" würden sich fünf Unternehmen finden, wobei die niederländische Fondsgesellschaft Robeco den ersten Platz belege.

Die ersten schweizerischen und deutschen Anbieter seien mit J. Safra Sarasin und Allianz Global Investors erst auf den Plätzen 17 und 18 zu finden. Vermögensverwalter aus den USA hätten weit unterdurchschnittlich abgeschnitten. Große und bekannte Anbieter aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten wie State Street (39.), Blackrock (47.), Franklin Templeton (56.), Vanguard (69.), JP Morgan AM (71.) oder Fidelity Investments (73.) hätten allesamt die schlechtesten Ratings von "D" oder "E" erhalten. (News vom 28.05.2020) (29.05.2020/fc/n/s)