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Stellenabbau bei BlackRock trifft auch deutsche Büros - Fondsnews


21.01.19 14:00
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Auch die deutsche BlackRock-Niederlassung ist vom Sparprogramm des weltgrößten US-Vermögensverwalters betroffen - allerdings bloß in geringem Ausmaß, so die Experten von "FONDS professionell".

Wahrscheinlich müssten drei oder vier der insgesamt rund 150 Mitarbeiter aus den Büros in Frankfurt und München die Gesellschaft verlassen, habe FONDS professionell ONLINE aus Frankfurter Finanzkreisen erfahren.

Sales-Profis aus der Vertriebspartnerbetreuung seien nicht betroffen, habe es geheißen. Die Mitarbeiter, mit denen Gespräche geführt werden sollten, hätten eher in der zweiten Reihe gearbeitet. Ein Sprecher von BlackRock habe die Informationen auf Anfrage nicht kommentieren wollen.

"Deutschland ist und bleibt ein strategischer Wachstumsmarkt für BlackRock", betone Dirk Schmitz, der das Geschäft des Vermögensverwalters in Deutschland, Österreich und Osteuropa verantworte. "Wir werden weiter in das Angebot für unsere Kunden investieren", habe er auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE mitteilen lassen.

Vorvergangene Woche sei bekannt geworden, dass BlackRock weltweit 500 Stellen abbauen möchte, was rund drei Prozent der Belegschaft entspreche. In einer internen E-Mail an alle Kollegen verweise BlackRock-Präsident Rob Kapito auf die wachsende Unsicherheit an den Kapitalmärkten und sich ändernde Investorenpräferenzen.

Auch ein solches Umfeld biete Chancen für Wachstum, erinnere Kapito - doch man müsse die Disziplin haben, diese Chancen auch zu ergreifen. Dazu sei es nötig, Strukturen und Prozesse zu vereinfachen, um die Ressourcen bestmöglich einsetzen zu können. Kapito betone, dass BlackRock auch nach diesem Stellenabbau noch vier Prozent mehr Mitarbeiter beschäftigen werde als ein Jahr zuvor. (21.01.2019/fc/n/s)