Scope verweist Nordea-Fondsklassiker ins Mittelfeld - Fondsnews


29.07.21 14:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Branchenbeobachter haben in ihrem monatlichen Update einen ehemaligen Vertriebsliebling aus dem Haus Nordea herabgestuft, so die Experten "FONDS professionell".

Der Nordea Stable Return habe lange Zeit zu den beliebtesten Fonds im freien Vertrieb gezählt. Wegen des großen Zuspruchs habe Nordea daher vor rund fünf Jahren die Notbremse gezogen und einen vorübergehenden Soft Close für den Multi-Asset-Fonds verhängt. Mittlerweile sei es ruhiger um das Portfolio und seinen Lead-Manager Asbjørn Trolle Hansen geworden. Die Ratingagentur Scope habe den Fonds nun herabgestuft. Er rangiere Ende Juni mit einem "C"-Rating nur noch im Mittelfeld. Der Fonds gehöre nach Meinung von anderen Experten wie der RP Rheinische Portfolio Management aber immer noch zu den besten vermögensverwaltenden Fonds.

Die Scope-Experten würden ihr Urteil unter anderem mit der Performance des Stable Return begründen: "Die Wertentwicklung des Fonds in der Peergroup über drei und fünf Jahre lag mit 1,4 und 3,7 Prozent p.a. über dem Durchschnitt von 0,2 und 0,1 Prozent p.a. Damit kommt der Fonds jedoch, aufgrund der breiten Streuung der Ergebnisse, nicht über das obere Mittelfeld der Peergroup "Absolute Return Multi Strategy Moderate Risk" hinaus", schreibe Scope-Analystin Barbara Claus.

Positiv hingegen rechne sie an, dass er trotz leicht überdurchschnittlicher Volatilität nur einen niedrigen maximalen Verlust von minus 4,7 gegenüber minus 9,9 Prozent im Durchschnitt der Vergleichsgruppe verzeichnet habe. Ein Negativpunkt seien aber die vergleichsweise hohen laufenden Gebühren von 1,79 Prozent.

Im aktuellen monatlichen Fondsrating habe Scope mehr als 6.500 Einstufungen aktualisiert. 247 Fonds hätten ein Rating-Upgrade erfahren, 324 seien heruntergestuft worden. 142 Fonds hätten erstmals ein Fondsrating erhalten. Davon hätten 14 aktive Fonds auf Anhieb Spitzennoten erzielt. Bei den Vergleichsgruppen seien Technologie- und Gesundheitsfonds top gewesen. Zu diesen gehöre auch der Federated Hermes Global Emerging Markets Equity, der sein Spitzenrating "A" zurückerobert habe. Der Fonds werde seit Ende November 2016 geratet und habe seitdem stets ein Top-Rating von "A" oder "B" getragen.

Die größten Positionen im Fonds seien aktuell Samsung, Taiwan Semiconductor und Alibaba. "Der Fonds überzeugt insbesondere durch seine gute Wertentwicklung, während die Risikokennzahlen im Vergleich mit der Peergroup "Aktien Emerging Markets" gemischt und insgesamt durchschnittlich ausfallen. So konnte der Fonds über fünf Jahre eine Wertentwicklung von 14,1 Prozent p.a. erzielen, während die Peergroup lediglich auf 9,9 Prozent kam", erläutere Claus.

Der 2011 lancierte Ninety One GSF Emerging Markets Local Currency Dynamic Debt dagegen habe per Ende Juni 2021 erstmalig ein Top-Rating von "B" erreicht. Der Fonds investiere in ein Portfolio aus Schwellenländeranleihen in lokaler Währung. Staatsanleihen würden den Großteil des Portfolios bilden. Der Fonds überzeuge Claus zufolge insbesondere auf der Performanceseite über drei und fünf Jahre. So habe er in diesen Zeiträumen p.a. eine Wertentwicklung von 2,6 und 2,3 Prozent erzielt, während der Peergroup-Durchschnitt bei 2,2 und 0,7 Prozent gelegen habe. (News vom 28.07.2021) (29.07.2021/fc/n/s)






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