Scope bewertet den Vontobel Fund II - Vescore Active Beta mit der Top Note "A" - Fondsnews


01.04.19 12:00
Scope Analysis

Berlin (www.fondscheck.de) - Scope Analysis hat den Multi-Asset-Fonds Vontobel Fund II - Vescore Active Beta analysiert, so die Experten von Scope Analysis.

Die relative Performance der bereits im Jahr 2002 aufgelegten Strategie sei sehr überzeugend. Über die vergangenen fünf Jahre habe der Fonds seine Peergroup um annualisiert 2 Prozentpunkte schlagen können. Über ein Jahr liege der Fonds 4 Prozentpunkte über dem Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe. Der Fonds erhalte das höchste Rating A ("sehr gut") und gehöre damit zu den 8% der am besten bewerteten Fonds in Deutschland.

Der Ansatz von Vescore ziele auf eine Abschöpfung der Risikoprämien an den Aktien- und Rentenmärkten durch ein aktives "Beta Management" ab. Vescore definiere als Zielsetzung des Portfolios einen absoluten positiven Mehrertrag über der risikolosen Verzinsung mit einer Rendite von mehr als 3 Prozentpunkten über dem 3M-Euribor bei einer Zielvolatilität von 5,5%.

Vescore setze zur Steuerung der Aktienquote sowie der Duration der Anleihen eigenentwickelte quantitative Modelle ein. Die Steuerung der Aktienquote erfolge über das "GLOCAP"-Modell, welches das Marktsentiment über die vier Indikatoren Zinsstruktur-Spread, Kreditrisiko-Spread, TED-Spread und die Dividendenrendite des Marktes erfasse.

Der Grundstein für das von Vescore als "GLOCAP" bezeichnete Modell zur Prognose von Aktienmarktrisikoprämien sei im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität St. Gallen in den 90er Jahren gelegt worden und werde von Vescore bereits seit 1998 als Modell eingesetzt.

Die Steuerung der Duration der Staatsanleihen erfolge über das proprietäre "FINCA"-Modell. Dieses greife als Input auf Zinskurven zurück und steuere die Zinsduration auf Basis kurzfristiger Prognosen der Zinsdynamik und der Berücksichtigung des Makroumfeldes durch langfristige Prognosen.

Vescore sei im Jahr 1998 im Umfeld der Universität St. Gallen gegründet worden und spezialisiere sich auf quantitative Anlagestrategien. Neben dem Hauptsitz Zürich verfüge das Unternehmen auch über ein Büro in München und könne derzeit auf insgesamt 34 Mitarbeiter zurückgreifen. Seit dem Jahr 2016 gehöre Vescore zur Schweizer Vontobel Asset Management. Das verwaltete Vermögen betrage unter Einschluss von Assets under Advisory derzeit rund 12 Mrd. Euro.

Dr. Daniel Seiler fungiere sowohl als Leiter von Vescore als auch als Verantwortlicher für den Investmentprozess. Er verfüge über eine ausgesprochen lange Investmenterfahrung von mehr als 23 Jahren und sei seit 2009 bei Vescore tätig.

Die sehr gute Bewertung sei vor allem auf folgende Gründe zurückzuführen:

- Der Investmentprozess sei äußerst robust ausgebildet und aufgrund seiner quantitativen Ausrichtung in hohem Maße regelgebunden. Das Investmentkonzept basiere auf akademisch anerkennten Grundlagen und sei Resultat jahrzehntelanger Forschung, auch in Zusammenarbeit mit der renommierten Schweizer Universität St. Gallen.

- Vescore setze das Modell, das im Zeitablauf stets weiterentwickelt worden sei, bereits seit 20 Jahren erfolgreich ein. Das Modell habe seine Robustheit somit über mehrere Marktzyklen und Korrekturphasen beweisen können - ein gerade bei quantitativen Modellen wichtiger Aspekt.

- Das Risikomanagement des Vontobel Fund II - Vescore Active Beta Fonds werde von Scope mit sehr gut bewertet. Die Steuerung des Risikos sei zentral im Investmentprozess der Strategie verankert. So seien sowohl für die Aktien- als auch für die Anleihealloaktion maximale Risikobudgets (CVaR) definiert. Darüber hinaus erfolge eine Steuerung des Risikos über einen Risikoindikator, der prognosefrei eine Einschätzung zum aktuellen Risikoumfeld liefere.

- Das Schlüsselpersonenrisiko stufe Scope aufgrund der hohen Regelgebundenheit der Prozesse als unterdurchschnittlich ein. Langfristig sei jedoch personelle Kontinuität bei den erfahrenen Mitarbeitern essenziell für die Weiterentwicklung der quantitativen Modelle.

- Die Performance der Strategie sei sehr überzeugend. Über die vergangenen fünf Jahre habe der Fonds seine Peergroup um annualisiert 2 Prozentpunkte schlagen können - über ein Jahr hinweg liege der Fonds 4 Prozentpunkte vor dem Durchschnitt seiner Vergleichsgruppe.

- Die Volatilität der Strategie im Betrachtungszeitraum liege im Rahmen des von Vescore angegebenen Zielkorridors von 5% bis 6% und unterhalb derjenigen der Vergleichsgruppe. Der maximale Verlust liege mit -5,0% ebenfalls unter dem der Peergroup (-9,3%). (01.04.2019/fc/n/s)






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