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Riester-Fondssparpläne beliebter denn je - Fondsnews


02.05.19 12:00
BVI

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Riester-Sparen mit Fonds erfreut sich großer Beliebtheit: Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales nahm die Zahl der Fonds-Riester-Verträge Ende 2018 um 59.000 auf rund 3,3 Millionen zu, so die Experten vom BVI.

Nie zuvor habe es mehr Fonds-Riester-Verträge gegeben. Damit entwickele sich diese Form besser als die anderen Riester-Varianten. Immer mehr Menschen würden erkennen, dass Fonds-Riester-Sparen auch für Geringverdiener eine clevere Möglichkeit sei, mit staatlicher Förderung regelmäßig einen bestimmten Betrag beiseitezulegen und zusätzlich von den Chancen am Kapitalmarkt zu profitieren. Darauf weise die Aktion "Finanzwissen für alle" der im BVI organisierten Fondsgesellschaften hin.

Für den Erhalt der vollen Zulage des Staates müssten die Sparer nur vergleichsweise geringe Beiträge selbst aufbringen. Die jährliche Grundzulage betrage pro Person 175 Euro jährlich, die Kinderzulage belaufe sich auf 185 Euro für bis Ende 2007 geborene und 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder. Die Zulagen für eine Mutter, die für sich und ihre zwei Kinder die jährliche Zulage beantrage, könnten sich also bis auf 775 Euro pro Jahr summieren. Sie selbst müsse nur 4 Prozent ihres rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens einzahlen - höchstens 2.100 Euro im Jahr.

Dabei würden Grundzulage sowie Kinderzulagen auf die Beiträge angerechnet. Im Idealfall würden so die Zulagen bei Riester-Sparern mit sehr geringen Einkommen fast den gesamten Eigenanteil ersetzen. In einem solchen Fall müssten nur 60 Euro pro Jahr oder fünf Euro monatlich als Sockelbetrag eingezahlt werden. Wer früh mit dem Riester-Sparen anfange, werde außerdem belohnt: Sparer würden vom Staat einmalig 200 Euro bekommen, wenn sie zu Beginn des Beitragsjahres (d.h. Kalenderjahres, in dem die Altersvorsorgebeiträge geleistet worden seien) noch keine 25 Jahre alt seien. (02.05.2019/fc/n/s)