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Reuss Private Group setzt Wachstumskurs fort - Fondsnews


15.05.18 12:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Schweizer Reuss Private Group kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurückblicken, so die Experten von "FONDS professionell".

Alle Töchter des Finanzdienstleisters - darunter die drei in Deutschland aktiven Unternehmen Reuss Private Deutschland, BN & Partners Capital und der Maklerpool Fondsnet - hätten die administrierten und verwalteten Vermögen massiv steigern können. Das Gesamtvolumen der Reuss Private Group betrage mittlerweile rund 24,8 Milliarden Euro (+67,8 %), wovon circa 2,6 Milliarden Euro (+48,5%) verwaltete Vermögen seien.

Die Schweizer Tochtergesellschaft Reuss Private habe die verwalteten Vermögen unter anderem dank neuer Kundenberater um mehr als 40 Prozent auf knapp 900 Millionen Euro steigern können. "Wir gehen davon aus, dass wir im kommenden Jahr weiter wachsen werden. Unabhängige Vermögensverwalter mit professioneller Infrastruktur gewinnen sowohl für Kundenberater als auch für Endkunden weiterhin an Attraktivität", sage Felix Brem, Vorstandsvorsitzender der Reuss Private Group.

Auch in Deutschland habe sich das Geschäft sehr positiv entwickelt. Der Maklerpool Fondsnet habe dank der Zusammenarbeit mit einer großen deutschen Privatbank das Volumen im institutionellen Bereich Fund-Servicing im Jahr 2017 auf knapp sieben Milliarden Euro und das Gesamtvolumen auf mittlerweile über 21 Milliarden Euro steigern können.

Der Vermögensverwalter Reuss Private Deutschland und das deutsche Haftungsdach BN & Partners Capital hätten die Volumina ebenfalls erhöhen können. Das verwaltete Kundenvermögen der Reuss Private Deutschland sei auf über 400 Millionen Euro angewachsen. Insbesondere das neue Partnerkonzept, in dessen Rahmen zusammen mit lokalen Partnern Niederlassungen in Dresden und Frankfurt aufgebaut worden seien, habe bereits signifikant zum Wachstum beigetragen.

Die BN & Partners Capital habe im Segment der Private Label Fonds die Bestände verdoppelt und administriere beziehungsweise verwalte nun insgesamt etwas mehr als eine Milliarde Euro, während die Reuss Private Europe mit Sitz in Liechtenstein dank ihrer Crossborder-Expertise um rund 15 Prozent habe wachsen können. "Wir sind mit dem Wachstum der Gruppe sehr zufrieden. Wir merken, dass die Nachfrage nach professionellen Dienstleistungen, die es Beratern und Vermögensverwaltern erlauben, sich auf ihre Kernkompetenzen zu fokussieren, stetig wächst", kommentiere Felix Brem.

Im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung im Finanzbereich habe sich die Reuss Private Group zudem entschieden, mit "Foo" eine Technologie-Tochter am Standort Berlin zu gründen, welche auch im Fintech-Bereich aktiv sei. Das Fundament von Foo liege in den umfassenden Erfahrungen der Gruppe im Vermögensverwaltungs- und Administrierungsbereich.

"Wir unterschieden uns von unseren Mitbewerbern, als dass wir uns aus einem traditionellen Finanzdienstleister heraus entwickelt haben", so Benjamin Schulz, Vorstand von Foo. "Wir managen bereits rund drei Millionen Kunden und jährlich mehr als 25 Millionen Transaktionen auf unseren innovativen Technologieplattformen und haben den Praxistest schon bestanden." Foo werde sich im ersten Schritt auf den deutschen Markt fokussieren. Langfristig möchte man jedoch auch in die Schweiz expandieren. (15.05.2018/fc/n/s)