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Renaissance AM schickt Frontier Markets-Fonds an den Start


01.03.12 14:58
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Renaissance Asset Managers (RAM) - die Anlageverwaltungssparte der Renaissance Group die sich auf Schwellenländer spezialisiert hat - erweitert die hauseigene Produktpalette um Renaissance Frontier Markets Fonds (ISIN/ WKN nicht bekannt), so die Experten von "FONDS professionell".

Der neue Fonds sei Teil der UCITS-IV-konformen Luxemburger SICAV-Investmentfonds von RAM und von Standard & Poor's mit dem Rating "A" bewertet worden.

Nach Überzeugung von RAM böten Schwellenmärkte eine attraktive Investitionsmöglichkeit. Das Unternehmen habe mindestens 25 Länder mit einem prognostizierten BIP-Wachstum von über vier Prozent per annum ermittelt. RAM schätze diese Wachstumsraten in den ausgewählten Ländern als realistisch ein - daraus würden sich bessere Geschäftschancen für Unternehmen und Potenzial für eine stärkere Wertentwicklung der Aktienmärkte ergeben.

Der Fonds werde auf Basis dieser 25 Länder in ein fokussiertes und gleichzeitig diversifiziertes Investmentuniversum von Ländern investieren, die gewisse Kriterien erfüllen würden, wie zum Beispiel Argentinien, Ägypten, Indonesien, Kenia, Nigeria, Pakistan, Philippinen, Thailand, Ukraine und Vietnam. Diese Länder würden den Kern - die "Focus Ten" - des Fonds bilden und es werde erwartet, dass auf sie zu jeder Zeit zwischen 85 und 100 Prozent der Fondsanlagen entfallen würden.

Hierbei handle es sich um wachstumsstarke Märkte mit einer guten Verbraucherbasis. In diesen Märkten operierende Unternehmen hätten das Potenzial, Wachstum von Konjunktur und Pro-Kopf-Einkommen in überproportionales Ertragswachstum umzusetzen.

Zu den weiteren Kriterien, nach denen RAM diese Länder auswähle, würden zählen:

- Bevölkerung von über 35 Mio. Einwohnern
- prognostiziertes durchschnittliches BIP-Wachstum von über vier Prozent pro Jahr in den nächsten zehn Jahren
- Pro-Kopf-BIP unter 6.000 USD
- relativ unterentwickelte Märkte
- erhebliches Potenzial durch eine junge Bevölkerung, attraktive Ressourcen und die Möglichkeit zur Weiterentwicklung auf der Grundlage dieser Kriterien.

Beispielsweise verfüge Nigeria über eine Bevölkerung von 160 Mio., von denen über die Hälfte zwischen 15 und 64 Jahre alt seien. 72 Prozent der Bevölkerung könnten lesen und schreiben und die Arbeitslosigkeit betrage nur fünf Prozent. Das durchschnittliche jährliche BIP-Wachstum der letzten fünf Jahre liege bei 6,6 Prozent und somit höher als das Bevölkerungswachstum. Dies bedeute, dass die Bevölkerung finanziell besser gestellt sein werde, was zu höheren Konsumausgaben und einer qualifizierteren Arbeiterschaft führen dürfte.

RAM sehe in unterentwickelten Regionen Entwicklungschancen, besonders bei Infrastruktur, Telekommunikation und im Rohstoffsektor. So biete Nigeria erhebliche Möglichkeiten in der Öl- und Gasindustrie sowie in der Landwirtschaft. Vietnam und Argentinien würden über Potenzial in der Landwirtschaft und bei Mineralien verfügen. Aufgrund der geringen Marktdurchdringung und -sättigung dieser Länder sei der neue Fonds derzeit eine der interessantesten Anlagemöglichkeiten.

Als offener, aktiv verwalteter Fonds eröffne der Renaissance Frontier Markets-Fonds Investoren die Chance, sich an dem ungenutzten Potenzial der Schwellenmärkte zu beteiligen - ein Engagement, das sonst nur schwierig zu bewerten und zu erschließen wäre, wie RAM in eigener Sache anmerke. Der Fonds sei sowohl institutionellen und privaten Anlegern zugänglich, die ein effektives Engagement in diesen chancenreichen Märkten suchen würden und die Erträge eines weltweit investierenden, risikogewichteten Portfolios erhöhen möchten. (01.03.2012/fc/n/n)