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Offene Immobilienfonds investieren verstärkt in Deutschland - Fondsnews


02.06.20 12:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Offene Immobilienfonds haben 2019 neue Objekte im Gesamtwert von gut acht Milliarden Euro angekauft, so die Experten von "FONDS professionell".

"Damit lag die Investitionstätigkeit auf dem Niveau der Vorjahre: 2018 wurden rund 7,8 Milliarden Euro investiert. 2017 waren es 8,3 Milliarden Euro", teile die Ratingagentur Scope im Vorgriff auf eine demnächst erscheinende umfangreiche Studie zu offenen Immobilienfonds mit.

Die Objektakquisitionen hätten sich auf 19 Länder verteilt. Rund 45 Prozent des gesamten Investitionsvolumens, also rund 3,6 Milliarden Euro, seien dabei auf deutsche Immobilien entfallen. Ein Jahr zuvor seien es noch 39 Prozent gewesen. Der Anteil der US-Immobilien sei hingegen drastisch zurückgegangen: Er sei von über zwölf Prozent im Jahr 2018 auf nunmehr drei Prozent gefallen. Den Grund dafür sehe Scope in hohen Hedging-Kosten, zu denen das unterschiedliche Zinsniveau zwischen den USA und dem Euroraum geführt habe.

Bei 61 Prozent der angekauften Gebäude handele es sich um als Büro genutzte Immobilien. 2018 seien es knapp 69 Prozent gewesen. Mit 17 Prozent der gesamten Investitionssumme verzeichne die Nutzungsart Wohnen den dynamischsten Zuwachs. Einzelhandelsimmobilien und Hotels würden hingegen mit zehn beziehungsweise knapp fünf Prozent nur noch eine untergeordnete Rolle in der Objektakquise spielen. (02.06.2020/fc/n/s)