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Der MSCI World Index ist perfekt für Aktien-Einsteiger


01.06.20 11:00
fondscheck.de

Bad Marienberg (www.fondscheck.de) - Zahlreiche Aktien-Einsteiger suchen einen idealen Fonds, der einerseits das Risiko begrenzt und andererseits den Investor am Aufschwung teilhaben lässt. Der MSCI World Index wird mittlerweile von zahlreichen Fonds abgebildet, diese sind bei Anlegern sehr beliebt. Die Gründe dafür sind vielfältig und haben sich im Laufe der Jahre nicht geändert. Wer auf eine breite Streuung Wert legt, der ist bei dieser Anlagemöglichkeit gut aufgehoben.



Rendite gekoppelt mit relativer Sicherheit


Der MSCI World Index bildet die Weltwirtschaft ab. Er profitiert daher von allen Innovationen und Wirtschaftsaufschwüngen und federt Wirtschaftskrisen im Vergleich zu spezialisierten Fonds milder ab. Indexfonds auf den MSCI World Index bieten daher eine interessante Rendite für ihre Anleger. Der jährliche Zuwachs betrug in den letzten 43 Jahren fast neun Prozent, wie der Spiegel berichtet. Gleichzeitig wird kein Ausgabeaufschlag fällig, die Kosten sind im Vergleich niedrig. Diese Zahlen hielten in den letzten zehn Jahren auch den Wirtschaftskrisen stand.

Im Detail enthält der MSCI World Index die weltweit 1.650 größten Unternehmen. Diese kommen aus 23 verschiedenen Ländern, bzw. fünf verschiedenen Weltregionen. Er entspricht einer Marktkapitalisierung von 85 Prozent der Weltwirtschaft. Damit erreichen Anleger fast automatisch eine Risikostreuung über alle Branchen und Länder. Die Aufteilung auf unterschiedliche Sektoren und Börsen macht den MSCI World Index wenig anfällig für Krisen einzelner Unternehmen, Branchen oder Börsen.

Gleichzeitig ist der MSCI World Index wie kaum ein anderer Fonds an die Gesamtentwicklung der Weltwirtschaft gebunden. Solange diese weiterwächst, steigt auch der Kurs dieser Fonds. Kurzfristig betrachtet kann man auch hier Kursstürze nicht ausschließen. Das zeigt sich am aktuellen Börsenverlauf deutlich. Auf drei Jahre betrachtet, liegen die Kurse des MSCI World Index jedoch immer noch bei durchschnittlich drei Prozent pro Jahr im Plus.

Die hohe Diversifikation gibt den Anlegern die Möglichkeit, von den Entwicklungen innovativer Unternehmen zu profitieren. Gleichzeitig können sie auf krisensichere Branchen setzen, schließlich leiden gerade in einer Krise zahlreiche Branchen besonders stark. Weniger davon betroffen sind nicht nur die Erzeuger von Konsumgütern, sondern auch die Nahrungsmittelproduzenten und die Pharmazieunternehmen.

Transparenz, geringe Volatilität und hohes Volumen


Die umfassende Transparenz des MSCI Word Index zählt zu seinen großen Stärken. Die Zusammensetzung der Fonds ist leicht durchschaubar, sie basiert auf der Höhe der Marktkapitalisierung des jeweiligen Unternehmens. Dabei werden lediglich die bestbewerteten Aktien aus den Industrieländern aufgenommen. Die traditionell geringe Volatilität sorgt vor allem bei Einsteigern für Sicherheit. Manche Fonds setzen genau auf diese geringe Volatilität bei ihren Unternehmen. Die große Beliebtheit jener Fonds, die auf den MSCI World Index setzen, sorgt für ein hohes Volumen. Viele von ihnen erreichen Anteile in Milliardenhöhe. Diese Größe erlaubt günstige Kosten beim Einstieg. Zusätzlich hat die Beliebtheit des MSCI World Index dafür gesorgt, dass Anleger jede Menge historische und aktuelle Informationen dazu im Netz finden. Der jahrzehntelange Erfolg dieser Fonds beweist, dass der Kapitalismus als ideale Wirtschaftsform für die Entwicklung einer Wohlstandsgesellschaft angesehen werden kann.

Kapitalismus ist der Wohlstandstreiber Nummer 1


Die Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung Kapitalismus hat sich seit der Mitte des 18. Jahrhunderts in der westlichen Welt durchgesetzt. Sie basiert im Wesentlichen auf drei Bereichen: Das Privateigentum fördert den Erfindergeist und das Streben nach wirtschaftlichem Erfolg. Die Vertragsfreiheit garantiert geschäftliche Beziehungen zwischen zwei Geschäftspartnern zu Bedingungen, mit denen beide Parteien einverstanden sind. Die Rechtssicherheit wiederum schafft die Basis, dass einmal geschlossene Verträge auch eingehalten werden. Der Kapitalismus gibt also den Menschen die Freiheit, ihre Ideen zum Nutzen aller umzusetzen.

Ein freier Markt belohnt massentaugliche Innovationen und sorgt gleichzeitig dafür, dass schlechte Produkte wieder verschwinden. Anders als gerne vermutet, ist nicht die Ausbeutung von Rohstoffen, sondern die Umsetzung neuer Ideen der wesentliche Treiber für das Wirtschaftswachstum. Als der deutsche Ingenieur Carl Benz das erste Auto mit Verbrennungsmotor erfand, löste er eine wirtschaftliche Revolution aus. Seine Erfindung beendete die Vorherrschaft der dampfgetriebenen Automobile und legte den Grundstein zu einer riesigen Industrie. Der französische Wissenschaftler Blaise Pascal erfand, wie Betway berichtet, während eines Aufenthaltes in einem Kloster Roulette, um sich nicht mehr zu langweilen. Seine Erfindung sorgte mit dafür, dass aus der abgewirtschafteten Wüstenstadt Las Vegas ein weltweit bekanntes Unterhaltungszentrum werden konnte, das jährlich Millionen Touristen anlockt. Die 2003 gegründete Webseite facemash schlug bei den Studenten in Harvard dermaßen ein, dass sich daraus ein weltumspannendes Unternehmen namens Facebook mit mehr als 45.000 Mitarbeitern entwickelte.



Wie man an diesen Beispielen erkennen kann, fördert der Kapitalismus innovative Ideen, wie Technologien zu Wasseraufbereitung. Schließlich ist die Versorgung mit Wasser nicht überall problemlos. Innovationen in diesem Bereich beleben die Wirtschaft. Der MSCI World Index gibt Investoren die Möglichkeit, an der weltweiten Wirtschaftskraft teilzuhaben. Das Risiko ist breit gestreut, gleichzeitig profitieren Investoren von der Entwicklung der Weltwirtschaft. Als Anlagehorizont empfiehlt sich ein längerer Zeitraum von zumindest zehn Jahren. (01.06.2020/fc/n/s)