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Legg Mason-Tochtergesellschaft Martin Currie bringt neuen Schwellenländerfonds auf den Markt - Fondsnews


06.12.17 12:00
Legg Mason

Baltimore (www.fondscheck.de) - Die in Dublin domizilierte Fondspalette von Legg Mason bekommt Zuwachs: Ab sofort steht Anlegern in Deutschland und Österreich der Legg Mason Martin Currie Global Emerging Markets Fund (ISIN IE00BF5LJ272) zur Zeichnung offen, so Legg Mason Inc. in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Grundlage des neuen Fonds ist die seit Jahren etablierte Schwellenländerstrategie der auf aktive Aktieninvestments spezialisierten Legg Mason-Tochtergesellschaft Martin Currie. Kim Catechis, Head of Global Emerging Markets, wird gemeinsam mit seinem Team für den Fonds verantwortlich zeichnen.

"Unternehmen aus den Schwellenländer sind bereits in vielen Sektoren dominant und werden diese Vorreiterrolle künftig auf weitere Industrien ausdehnen", glaubt der Schwellenländer-Experte Catechis. "Das Bankwesen, Investitionsgüter oder der Energiesektor sind nur einige Beispiele für Branchen, die schon sehr bald von den sogenannten ‚Entwicklungsländern' angeführt werden. Für Anleger besteht die Schwierigkeit allerdings darin, die Wettbewerbsvorteile der Unternehmen aus den Schwellenländern in reale, nachhaltige Renditen umzuwandeln und wir glauben, unsere Strategie bietet hierfür die ideale Lösung."

Worauf der Fondsmanager der Legg Mason-Tochtergesellschaft anspielt, ist die einzigartige Strategie des neuen Fonds. Der Legg Mason Martin Currie Global Emerging Markets Fund kombiniert einen Alpha-orientierten, High-Conviction-Ansatz mit mehreren Risikomanagement-Ebenen, die unter anderem auch nachhaltige Aspekte wie ESG-Kriterien - ESG steht für Environmental, Social und Governance - einbeziehen.

Ziel des Fondsmanagements ist es, die Unternehmen aus den Schwellenländern zu identifizieren, die nachhaltig orientiert sind, um so für ein langfristiges Kapitalwachstum zu sorgen. Basis dafür ist der bereits etablierte Ansatz des Schwellenländer-Teams von Martin Currie, der auf fundamentalem Research und einer Bottom-up Aktienauswahl fußt. Die ESG-Kriterien spielen insbesondere für die Aktienauswahl eine wichtige Rolle, da sie das Fondsmanagement dabei unterstützen, die Unternehmen besser zu verstehen, sodass fundierte Anlageentscheidungen getroffen werden können. Chancen und Risiken können so herausgestellt und Interaktionsmöglichkeiten mit dem Unternehmensmanagement identifiziert werden, sodass das Team um Fondsmanager Kim Catechis letztendlich voll und ganz hinter seinen Investmententscheidungen stehen kann.

Nachhaltigkeit hat bei Martin Currie eine lange Tradition. Die Principles for Responsible Investments der Vereinten Nationen (kurz PRI) wurden bereits 2009 unterzeichnet und der Vermögensverwalter ist aktuell in drei der dort gelisteten Kategorien mit einem A+ geratet. Und auch die Historie als aktiver Aktienmanager von Martin Currie kann sich sehen lassen: Allein 2017 hat das Schwellenländer-Team bei 43 Unternehmensbesuchen insgesamt 27 Mal bei mindestens einer Entscheidung gegen das Management gestimmt.

Das Portfolio des Legg Mason Martin Currie Global Emerging Markets Fund setzt sich aus 40 bis 60 Titel zusammen, strebt eine breite Streuung nach Ländern sowie einen High Active Share an. Die Bruttoperformance des Fonds lag in den vergangenen zwölf Monaten bei 25,5 Prozent. Der MSCI Emerging Markets Index hat im selben Zeitraum lediglich ein Plus von 16,3 Prozent verzeichnen können.

Besonderes Augenmerk legen Catechis und sein Team derzeit auf den Technologie-Sektor, der für die Schwellenländer aktuell besonders wichtig sei. Eine der größten Positionen im Fonds ist beispielsweise das chinesische E-Commerce-Unternehmen Alibaba, das vom extremen Anstieg der Online-Verkaufszahlen, einer besseren Durchdringung in den ländlichen Regionen Chinas sowie der steigenden Anzahl zahlender Kunden für die Cloud-Dienste profitiert habe. "Auf Management-Ebene zeigt Alibaba eine zunehmende Bereitschaft zur Veröffentlichung, die wir natürlich begrüßen", betont Catchis zum Abschluss.

"Schwellenländer stehen auf der Agenda unserer Kunden derzeit sehr weit oben. Martin Currie bietet bereits seit Jahren etablierte Emerging Market-Strategien an. Daher freuen uns umso mehr, diese Nachfrage mit dem Legg Mason Martin Currie Global Emerging Markets Fund nun auch in einer UCITS-Struktur bedienen zu können", betont Klaus Dahmann, Niederlassungsleiter und Countryhead Germany & Austria bei Legg Mason. "Herausragend ist sicherlich der solide Investmentprozess unserer Tochtergesellschaft Martin Currie, der auch deshalb bedeutend ist, weil Unternehmen aus den Schwellenländern nicht zwangsläufig so interagieren, wie ihre Pendants in den Industrienationen. Es braucht also besondere Kenntnisse, ein tiefes Verständnis der Unternehmen, der damit verbundenen Investitionsrisiken und natürlich auch Erfahrung, um wirklich erfolgreich in den Schwellenländern investieren zu können." (06.12.2017/fc/n/n)