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Investmentfonds fließen 70 Milliarden Euro zu - Fondsnews


08.10.18 14:00
BVI

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Investmentfonds flossen bis Ende August 2018 netto 70,4 Milliarden Euro neue Gelder zu, so die Experten vom BVI.

Offene Spezialfonds hätten mit 53,4 Milliarden Euro das Neugeschäft dominiert. Aus freien Mandaten hätten Anleger seit Jahresbeginn 13 Milliarden Euro abgezogen. Allein im August hätten Investmentfonds 12,9 Milliarden Euro eingesammelt. Die Fondsgesellschaften würden ein Gesamtvermögen von 3,1 Billionen Euro verwalten. Davon würden 1,6 Billionen Euro auf offene Spezialfonds, 1,1 Billionen Euro auf offene Publikumsfonds, 368 Milliarden Euro auf freie Mandate und 7 Milliarden auf geschlossene Fonds entfallen.

Bei den offenen Publikumsfonds seien Aktienfonds die volumengrößte Gruppe. Sie würden ein Vermögen von 401 Milliarden Euro verwalten. Es würden Mischfonds mit 285 Milliarden Euro folgen. Ihr Vermögen sei in den letzten zwölf Monaten um 13 Prozent gestiegen. Dazu hätten Zuflüsse und Wertsteigerungen beigetragen. Die drittgrößte Gruppe seien Rentenfonds mit einem Vermögen von 206 Milliarden Euro.

In Immobilienfonds hätten die Fondsgesellschaften Ende August ein Netto-Vermögen von insgesamt 185,3 Milliarden Euro verwaltet. Ergänzend zu den 95,4 Milliarden Euro in offenen Publikumsfonds würden 85,3 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 2,9 Milliarden Euro auf geschlossene Spezialfonds und 1,7 Milliarden Euro auf geschlossene Publikumsfonds entfallen.

Eine Auswertung der offenen Immobilienfonds zeige, dass Spezialfonds und Publikumsfonds den Anteil von Büro und Praxisräumen in den letzten beiden Jahren reduziert und dafür mehr auf Handel und Gastronomie gesetzt hätten. Bei den Publikumsfonds liege mit 55 Prozent weiterhin der Schwerpunkt auf Büro und Praxis, gefolgt von Handel und Gastronomie mit 25 Prozent. Auf dem dritten Platz lägen Hotels. Ihr Anteil sei von 6 Prozent auf 9 Prozent gestiegen. Bei den Spezialfonds würden 36 Prozent auf Büro und Praxis sowie 30 Prozent auf Handel und Gastronomie entfallen. Wohnimmobilien hätten ihren Anteil von 8 Prozent auf 11 Prozent ausgebaut. (08.10.2018/fc/n/s)