Erweiterte Funktionen

Fürst Fugger Privatbank öffnet Vermögensverwaltung für andere Banken - Fondsnews


26.11.20 13:00
Fürst Fugger Privatbank

Augsburg (www.fondscheck.de) - Die Fürst Fugger Privatbank öffnet ihre Vermögensverwaltung auch für andere Banken und deren Kunden, so das Unternehmen in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Ein seit Jahresbeginn laufendes Pilotprojekt konnte zur großen Zufriedenheit aller Beteiligten abgeschlossen werden.

Die Augsburger Privatbank hat ein Kooperationsmodell entwickelt, über welches sie kleineren und mittleren Banken Zugang zu ihren Vermögensverwaltungslösungen verschafft. Die Zusammenarbeit ermöglicht es den Beraterinnen und Beratern der jeweiligen Banken, ihren Kunden die vielfach ausgezeichnete Vermögensverwaltung einer renommierten Privatbank anzubieten. Die Partnerbanken verfügen auf diese Weise über einen hochwertigen Service auch für anspruchsvolle Kunden, zu denen sie auf diese Weise die Bindung stärken und vertiefen können.

Der Praxistest hat bewiesen, dass dieses Modell funktioniert. Dr. Martin Fritz, Vorsitzender des Vorstands der Fürst Fugger Privatbank: "Wir freuen uns sehr, dass unsere Vermögensverwaltung sowohl bei den Beraterinnen und Beratern der Pilotbank als auch bei ihren Kunden solchen Anklang findet." Den Privatkunden der VR-Bank, die Partner des Pilotprojekts war, stehen nun auch nach Abschluss der Pilotphase die Vermögensverwaltungslösungen der Fürst Fugger Privatbank zur Verfügung.

Die unkomplizierte operative Umsetzung trägt zum Erfolg bei: Die Fürst Fugger Privatbank stellt den Kooperationsbanken ihre digitalen Beratungs- und Onboardinginstrumente für eine rechtssichere Anlageberatung zur Verfügung. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass Kunden und Berater der Partnerbank jederzeit Einsicht in die Depots haben. Die Zusammenarbeit ist so konzipiert, dass der bisherige Berater alleiniger Ansprechpartner des Kunden bleibt. Die Kundenbeziehungen bleiben also in vollem Umfang bei der Kooperationsbank - sie werden nur durch einen zusätzlichen Service angereichert.

Dr. Martin Fritz: "Bereits im Verlauf des Pilotprojekts hat sich großes Interesse an unserem Kooperationsmodell abgezeichnet. Mittlerweile liegen uns Anfragen weiterer Banken vor, die ihren Kunden gerne unsere Vermögensverwaltungslösungen anbieten wollen. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieses Beispiel auch bei anderen Banken Schule machen wird."

Der Umbau eines Geschäftsmodells von der Zinslastigkeit hin zu mehr Provisionsgeschäft verlangt neben einer entsprechenden technisch-organisatorischen Infrastruktur auch Mitarbeiter mit dem nötigen Know-how, um eine fundierte Anlageberatung und Vermögensverwaltung leisten zu können. Gerade kleinere und mittlere Institute halten solche Ressourcen jedoch meist nicht vor. Die Alternativen wären sehr hohe Investitionen, um Strukturen und Know-How aufzubauen - oder intelligente Partnerschaften. (26.11.2020/fc/n/s)