Erweiterte Funktionen

Fonds sammeln im November über 9 Milliarden Euro ein - Fondsnews


23.01.17 14:18
BVI

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Investmentfonds haben im November netto 9,3 Milliarden Euro neue Mittel eingesammelt, so die Experten vom BVI.

Dabei hätten Spezialfonds mit Zuflüssen von 9,4 Milliarden Euro dominiert. Aus Publikumsfonds seien 0,1 Milliarden Euro abgeflossen und damit weniger als im Vormonat, als sie Rückflüsse von 2,6 Milliarden Euro verzeichnet hätten. Aus freien Mandaten hätten institutionelle Anleger 4,4 Milliarden Euro abgezogen. Seit Jahresbeginn summiere sich das Neugeschäft der Fondsgesellschaften auf 81,8 Milliarden Euro. Die Fondsbranche habe Ende November 2016 ein Vermögen von 2,7 Billionen Euro verwaltet. Mit 1,5 Billionen Euro entfalle über die Hälfte auf Spezialfonds. 899 Milliarden Euro würden die Fondsgesellschaften in Publikumsfonds und 373 Milliarden Euro in freien Mandaten verwalten.

Bei den Publikumsfonds hätten Mischfonds mit Zuflüssen von 2,2 Milliarden Euro im November ihren absatzstärksten Monat 2016 gehabt. Auch Geldmarktfonds seien mit 0,5 Milliarden Euro mehr neue Mittel zugeflossen als in den Vormonaten. Offene Immobilienfonds hätten im November netto 0,3 Milliarden Euro eingesammelt. Wertgesicherte Fonds würden seit September 2015 durchweg Abflüsse verzeichnen. Für November weise die Statistik außerordentlich hohe Rückgaben von netto 2,3 Milliarden Euro aus. Das sei darauf zurückzuführen, dass eine Fondsgesellschaft 17 Garantiefonds einer Produktfamilie aufgelöst habe. Dieser Effekt schlage sich mit Rückflüssen von 2,4 Milliarden Euro nieder. Aktienfonds hätten mit 0,5 Milliarden Euro im November den vierten Monat in Folge Mittelrückflüsse verzeichnet. Während Aktien-ETFs 0,4 Milliarden Euro eingesammelt hätten, seien aus aktiv gemanagten Aktienfonds 0,9 Milliarden Euro geflossen.

Die Fondsgesellschaften hätten Ende November 62,8 Milliarden Euro in offenen Immobilien-Spezialfonds verwaltet. Damit habe sich das Netto-Vermögen in den letzten fünf Jahren verdoppelt. Bei den Nutzungsarten der Liegenschaften hätten Handel und Gastronomie in diesem Zeitraum von 19 Prozent auf 27 Prozent zugenommen. Auch Wohnimmobilien seien gewachsen. Ihr Anteil sei von 4 Prozent auf 8 Prozent gestiegen. Weiterhin seien Büros die häufigste Nutzungsart. Allerdings sei ihr Anteil in den letzten fünf Jahren von 52 Prozent auf 40 Prozent gesunken. (23.01.2017/fc/n/s)