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Fonds sammeln im Mai 19 Milliarden Euro ein - Fondsnews


13.07.17 14:07
BVI

Frankfurt (www.fondscheck.de) - Investmentfonds flossen im Mai 2017 netto 19 Milliarden Euro zu, so die Experten vom BVI.

Davon würden 10,9 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 7,8 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds und 0,3 Milliarden Euro auf geschlossene Fonds entfallen. Aus freien Mandaten hätten institutionelle Anleger 1,3 Milliarden Euro abgezogen. Seit Jahresbeginn summiere sich das Neugeschäft auf 71,9 Milliarden Euro. Ende Mai habe die deutsche Fondsbranche ein Vermögen von 2,9 Billionen Euro verwaltet.

Im Mai würden Rentenfonds mit Zuflüssen von 3,5 Milliarden Euro die Absatzliste der Publikumsfonds anführen. Allein Rentenfonds, die in Euro-Anleihen mit kurzer Restlaufzeit anlegen würden, hätten 1,6 Milliarden Euro eingesammelt. Rentenfonds würden insgesamt ein Vermögen von 202,3 Milliarden Euro verwalten. Platz zwei auf der Absatzliste würden Mischfonds mit 3,1 Milliarden Euro belegen. Davon würden 1,7 Milliarden Euro auf Fonds entfallen, die zu gleichen Teilen in Aktien und Anleihen anlegen würden. Das Gesamtvermögen der Mischfonds betrage 247,4 Milliarden Euro. Aktienfonds seien im Mai netto 1,3 Milliarden Euro zugeflossen. Sie seien mit 373,3 Milliarden Euro unverändert die volumengrößte Gruppe.

Die Fondsgesellschaften hätten Ende Mai ein Netto-Vermögen in Immobilienfonds von 161,5 Milliarden Euro verwaltet. Davon würden 88,4 Milliarden Euro auf offene Publikumsfonds, 70,6 Milliarden Euro auf offene Spezialfonds, 1,4 Milliarden Euro auf geschlossene Publikumsfonds und 1,1 Milliarden Euro auf geschlossene Spezialfonds entfallen. Eine Auswertung der offenen Immobilienfonds zeige, dass Spezialfonds und Publikumsfonds den Anteil von Büro und Praxisräumen in den letzten beiden Jahren reduziert und dafür mehr auf Handel und Gastronomie gesetzt hätten.

Bei den Publikumsfonds liege mit 57 Prozent weiterhin der Schwerpunkt auf Büro und Praxis, gefolgt von Handel und Gastronomie mit 25 Prozent. Auf dem dritten Platz lägen Hotels. Ihr Anteil sei von 4 Prozent auf 7 Prozent gestiegen. Bei den Spezialfonds würden 38 Prozent auf Büro und Praxis sowie 30 Prozent auf Handel und Gastronomie entfallen. Wohnimmobilien hätten ihren Anteil von 6 Prozent auf 9 Prozent ausgebaut. (13.07.2017/fc/n/s)