Flossbach bekommt auch von Scope Spitzennoten - Fondsnews


12.05.20 12:30
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Die Coronakrise hat die Scope-Liste der besten Asset Manager durcheinandergewirbelt, so die Experten von "FONDS professionell".

Unter den kleineren Vermögensmanagern gebe es nach mehr als einem Jahr erstmals wieder einen neuen Spitzenreiter: Flossbach von Storch habe sich an Lupus Alpha vorbei auf Rang eins geschoben.

Die Quote der von Scope mit der Top-Note A oder B bewerteten Fonds sei bei der Kölner Investmentboutique seit Ende März von 61,5 auf nunmehr 83,3 Prozent gestiegen. Zuvor habe Flossbach im Scope-Ranking zwar ebenfalls in den Top Ten, dort aber nur im Mittelfeld gelegen. Der rasante Aufstieg sei nach Angaben der Ratingagentur besseren Bewertungen für mehrere Aktienfonds zu verdanken gewesen. Die Mischfonds des Anbieters wie der bekannte FvS Multiple Opportunities würden sich bereits seit geraumer Zeit mit Bestnoten schmücken.

Das seien die zehn Sortimentskönige unter den kleinen Gesellschaften:

1. Flossbach von Storch
2. Wellington Management
3. Nomura Securities
4. T. Rowe Price
5. Comgest
6. Lupus Alpha
7. La Financiere de l'Echiquier
8. MEAG
9. EFG Asset Management
10. VanEck Asset Management

Für Flossbach von Storch laufe es dieser Tage blendend. Auch Morningstar habe das Haus soeben mit höchsten Ehren ausgezeichnet. Mehr als das: Die Ratingagentur habe den Kölner Asset Manager sogar zur besten großen Fondsgesellschaft Europas gekürt. Anders als bei Scope spiele der Fondsanbieter laut Morningstar angesichts eines alleine in Publikumsfonds verwalteten Kundenvermögens von rund 32 Milliarden Euro also nun sogar bei den Platzhirschen mit. Scope werte die Portfoliopaletten allerdings etwas anders und zähle zu den großen Asset Managern nur solche Häuser, die mehr als 25 von der Ratingagentur bewertete Fonds vorweisen könnten. Bei Flossbach von Storch seien es derzeit aber "nur" zwölf.

Auch in der Gruppe der Branchengiganten habe es zum Ende des ersten Quartals einen Wechsel an der Spitze gegeben: Vanguard liege nun mit einer Top-Rating-Quote von 61,8 Prozent knapp vor MFS Investment Management mit 61,5 Prozent hervorragend bewerteten Produkten. "Vor einem Jahr lag Vanguard mit einer Top-Rating-Quote von 55,2 Prozent noch auf Rang fünf", berichte Scope-Analyst André Härtel.

Auch abseits der Spitze habe es signifikante Verschiebungen gegeben. Mit Union Investment, State Street, J.P. Morgan Asset Management und Robeco verzeichne Scope gegenüber dem Vorjahr gleich vier Neu- respektive Wiedereinsteiger in den Top Ten. "Den größten Sprung machte dabei Robeco", sage Härtel. Statt wie zuvor 36,1 Prozent seien nun 43,6 Prozent der Robeco-Portfolios mit einer der beiden Bestnoten bewertet. Damit habe sich der Vermögensverwalter im Ranking von Platz 30 auf Platz zehn katapultiert. "Die Gründe liegen in der Verbesserung von mehreren Aktien- und Rentenfonds", erkläre der Scope-Analyst.

Das seien die zehn Sortimentskönige unter der großen Gesellschaften:

1. Vanguard Investments
2. MFS
3. BlackRock
4. KEPLER-FONDS KAG
5. Deka
6. Fidelity International
7. Union Investment
8. State Street
9. J.P. Morgan AM
10. Robeco

Abgestiegen aus dem Fondsanbieter-Olymp seien im Gegenzug Legg Mason, Vontobel Asset Management, Alliance Bernstein und First State. Am schlechtesten sei es zuletzt für Legg Mason gelaufen: Seine Top-Rating-Quote sei von 59,4 auf nur noch 34,5 Prozent förmlich in sich zusammengesackt. Damit sei der Fondsanbieter von Rang zwei auf Rang 34 abgerutscht. (12.05.2020/fc/n/s)





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