Fidelity gelingt Blitzstart in die ETF-Welt - ETF-News


13.07.17 14:34
FONDS professionell

Wien (www.fondscheck.de) - Wie aus einer Marktanalyse der Research-Abteilung der Deutschen Bank hervorgeht, hat der Fondsanbieter Fidelity mit seinen ersten beiden in Europa notierten, börsengehandelten Indexfonds (ETFs) bis Ende Juni 130 Millionen Euro eingesammelt, so die Experten von "FONDS professionell".

Per Ende Juni habe sich das verwaltete Volumen in den Fidelity-ETFs wegen der Marktentwicklung auf 126 Millionen Euro belaufen.

Der Asset Manager habe Anfang April die ersten beiden Indexfonds in Frankfurt und London aufs Parkett gebracht, den Fidelity Global Quality Income UCITS ETF (ISIN IE00BYXVGZ48 / WKN A2DL7E) und den Fidelity US Quality Income UCITS ETF (ISIN IE00BYXVGX24 / WKN A2DL7C). Beides seien sogenannte Smart-Beta-Produkte, die keine klassischen Marktbarometer, sondern neu entwickelte Indices nachbilden würden.

In den USA habe das Stammhaus Fidelity Investments bereits mehrere ETFs lanciert. Der Anbieter mit Tradition im aktiven Asset Management habe sich lange gegen passive Produkte gestemmt und erst kürzlich seine Skepsis abgelegt. Neben Fidelity plane auch Franklin Templeton, ETFs in Europa aufzulegen. In den USA habe das Haus bereits mehrere Produkte unter der Marke Liberty Shares gelistet.

Platzhirsch auf dem europäischen ETF-Markt sei nach wie vor die BlackRock-Tochter iShares, mit Abstand gefolgt von der Deutschen Asset Management und Lyxor. Der Branchenprimus BlackRock habe im ersten Halbjahr Nettomittelzuflüsse in Höhe von 18 Milliarden Euro verbucht. Lyxor habe sieben Milliarden und die Deutsche AM mit ihren Xtrackers-Produkten 4,7 Milliarden Euro eingesammelt.

Die zehn größten ETF-Anbieter in Europa (nach verwaltetem Vermögen in Milliarden Euro):

BlackRock: 272,3
Deutsche AM: 59,6
Lyxor: 59,3
UBS: 36,9
Amundi: 32,9
Vanguard: 26,0
State Street: 20,9
Source: 18,6
Deka Investment: 8,8
Comstage: 7,8

Daten: Deutsche Bank Research
Stand: 30. Juni 2017

Die Deutsche AM habe sich im Europa-Ranking wieder knapp auf den zweiten Platz der größten ETF-Anbieter vorgearbeitet, nachdem das Haus diesen Rang zeitweilig an Lyxor habe abgeben müssen. Grund seien massive Mittelabzüge der Investoren gewesen. Zähle man neben den Indexfonds noch Rohstoff- und Währungsprodukte hinzu, liege Xtrackers noch deutlicher vor dem französischen Konkurrenten. (13.07.2017/fc/n/e)





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